Qualitätssicherung
Qualitätssicherung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heilpraktiker oder Homöopath?

Im Volksmund zählt so ziemlich alles unter Homöopathie, was in irgendeiner Weise mit Naturheilkunde zu tun hat. Ob nun ein Tee, ein paar Kräutertropfen oder auch eine Akupunkturnadel, alles scheint irgendwie Homöopathie zu sein.
Der Begriff Heilpraktiker und Homöopath werden heutzutage in ein und demselben Atemzug genannt, aber was unterscheidet beide?


Heilpraktiker und Heilpraktikerinnen
Der Begriff Heilpraktiker bezeichnet einen Berufsstand, der die Heilkunde ausüben darf, ohne approbiert zu sein, das heißt ohne abgeschlossenes Medizinstudium. Um Heilpraktiker zu werden, muss man eine Prüfung ablegen, für unseren Bereich vor der Bezirksregierung Hannover. Weiterhin unterliegt der Heilpraktiker dem Gesundheitsamt als Aufsichtsbehörde.
 
Die Berufsbezeichnung "Heilpraktiker" ist somit eine Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde. Welche Heilkunde, also welches Therapieverfahren das im Speziellen ist, wird nicht festgelegt. Das kann Akupunktur oder Chiropraktik sein oder Bachblütentherapie, Ayurveda, Eigenbluttherapie, Aromatherapie, Phytotherapie, Kinesiologie, Fußreflexzonentherapie, usw. … oder eben die Homöopathie.
 


Homöopathen und Homöopathinnen
sind Therapeuten, die die Klassische Homöopathie in einer Ausbildung an einer Pivatschule erlernt haben. Das können sowohl Ärzte als auch Heilpraktiker sein.
 

 
Ausbildung - und Fortbildung

Der Berufsstand der Homöopathen ist in Deutschland nicht geschützt. Das bedeutet, dass die Homöopathie auch von Ärzten, Heilpraktikern oder Hebammen angewendet werden darf, die keine entsprechende Ausbildung vorweisen können. Homöopathie macht man „eben so nebenbei“.  Das Resultat ist eine indikationsbezogene Homöopathie, also schulmedizinisches Denken mit biologisch abbaubaren Produkten. Das hat nichts mit Homöopathie zu tun und allzu häufig sind Behandler und Patient über die Wirkung bzw. „Nichtwirkung“ der Homöopathie enttäuscht.

Die Klassische Homöopathie erfordert weit mehr als das Denken bis zum Rezeptblock.

Um die Qualität der Homöopathen zu sichern, arbeiten bundesweit der BKHD (Bund Klassischer Homöopathen Deutschlands), europaweit der ECCH (European Council for Classical Homeopathy) oder international der ICCH (International Council for Homeopathy) an einer Reglementierung der Homoöpathieausbildung und Fortbildung. 

Meine Prüfung ist nach den Richtlinien des ECCH und ICCH abgenommen worden. Weiterhin bin ich jährlich zu Weiterbildungen verpflichtet.