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Hier finden Sie regelmäßig wechselnde Informationen zur Naturheilkunde:

Aktuelles und Altbewährtes,
Bewegendes und Spannendes, 
Nachdenkliches und Humorvolles.

 

Die folgenden Anleitungen sind lediglich als Empfehlungen zur Selbsthilfe gedacht. Sie ersetzen nicht den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker, vor allem dann nicht, wenn Sie den Hintergrund Ihrer Beschwerden nicht kennen.

  

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Frauenthemen

     

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Der Winter auf Chinesisch 1

Der Winter umspannt das Ende und gleichzeitig den Beginn eines neuen Jahres. Er vereinigt die Symbolik von Werden und Vergehen, so wie aus dem Schlaf ein Erwachen wird, aus dem Yin ein Yang. 
Vielleicht ist der Winter die schwierigste Zeit im Jahr. Eine Zeit, in der unsere Kraft, mit Trauer und Abschied umzugehen, auf vielen Ebenen auf die Probe gestellt wird. 

Und so ist tatsächlich der Winter seit Jahrtausenden eine Zeit der Stille, des Rückzugs, der Besinnung. Eine Zeit des Nachdenkens und der inneren Einkehr. Diese Ruhephasen im Leben sind wichtig. Sie dienen der Regeneration, aber auch der Prüfung, was im Leben wichtig ist, was ich verändern möchte. 
Und damit ist der Winter auch eine Zeit des Krafttankens, der Reifung und Entwicklung.

 

WuXing - die Wandlungsphasen

Die Traditionelle Chinesische Medizin TCM hat eine besondere Philosophie, was die Natur und die Lebewesen, was das Leben an sich angeht. Sie nennt diese Philosophie die WuXing, die 'Fünf Wandlungsphasen der Elemente'. Vielleicht ähnelt dieses System ein bisschen unseren Jahreszeiten. Aber während wir jede Jahreszeit einzeln betrachten, stehen die Wandlungsphasen niemals isoliert für sich. Denn Xing steht für die Veränderung, für einen Vorgang, der in einen anderen übergeht. Und so ist jede Wandlungsphase integriert in ein System aus Werden und Vergehen, aus Geben und Nehmen, aus Nähren und Erzeugen. Jede Wandlungsphase besitzt Grundkräfte der Natur und in ihr sind die Zyklen allen Lebens eingebunden. 

Der Winter wird der Wandlungsphase des Wassers zugeordnet, das vielleicht eindrucksvollste Element im Winter. Schließlich kann kein anderes Element so stark seine Form verändern: von fließend bis starr und von weich bis hart.

Aber nicht nur das Wasser ordnet die chinesische Philosophie dem Winter zu, auch das Organ Niere entspricht, nach ihrem Sinne, dem Charakter des Winters.   

 

Die Nieren in der Chinesischen Medizin

Natürlich herrscht die Niere auch in der TCM über das Wasser und reguliert die Ausscheidung unbrauchbarer Flüssigkeitsanteile. Aber anders als in der westlichen Anatomie, sieht die TCM die Niere nicht nur als ein ausscheidendes Organ. In ihrem Sinne ist die Niere die Bewahrerin der Energien und der Lebenskraft. Sie ist der Speicher der Essenz, der Vitalität und der individuellen Konstitution des Menschen. Sie stellt die Basis für das Wachstum von Knochen, Zähnen und Haaren genauso wie für die Fortpflanzung und die Entwicklung. Eine kraftvolle Nierenenergie zeigt sich dem chinesischen Therapeuten im Außen: in vollem, glänzendem Haar, in gesunden Zähnen, einer gesunden Wirbelsäule und einer starken Fortpflanzungskraft. 

Das Lebensfreuer
Um überhaupt existieren zu können, benötigt der Mensch ein Lebensfeuer. Ein Feuer, das den Körper wärmt und alles mit Leben füllt. Ein Feuer, das warme Hände und Füße macht, das den Stoffwechsel, und damit die Kochungsprozesse für die Verdauung ermöglicht. Das Zentrum des Feuers liegt zwischen den Nieren und wird von den Chinesen MingMen, das Ministerfeuer, genannt. 
Und so erklären sich alte Weisheiten, die Nieren schön warm zu halten. Und natürlich die Füße, denn die Füße sind der Ursprung der Nieren-Energieleitbahn. 
Auf der anderen Seite haben auch die Ohren eine Verbindung zu den Nieren, denn, wie die Chinesische Medizin sagt, öffnen sich die Nieren in den Ohren. So geben uns Schwerhörigkeit, Tinnitus oder andere chronische Erkrankungen der Ohren in der Naturheilkunde immer einen Hinweis auf die Nierenkraft. 

 

Speicher der Lebenskraft
Woher der Antrieb für die Zellen kommt, sich zu teilen, sich in der Gebärmutter einzunisten, sich in vielfältigste Gewebe auszudifferenzieren und menschliches Leben hervorzubringen, werden wir vielleicht nie herausfinden. 

Für die Chinesische Medizin ist es auch weniger der biologisch-chemische Vorgang, der Leben ausmacht. Gemäß ihrer Lehre wird die Lebenskraft des Menschen bestimmt durch sogenannte Himmels-Essenzen. 
Die Vorhimmels-Essenz wird von den Eltern vererbt und ist zum Zeitpunkt der Zeugung bereits festgelegt. Zu ihr gehören die Konstitution, die Begabungen und die Talente. Also Anlagen, für die man nichts erlernen muss. Talente sind einfach da, vererbt von den Eltern. 
Die Konstitution wird in den Nieren gespeichert - zusammen mit einer Energiereserve, dem Jing. In der chinesischen Vorstellung ist die Energiereserve ähnlich einer Kerze. Sie brennt Tag für Tag und verbraucht dabei immer ein kleines bisschen ihrer Substanz. Jeden Tag verbraucht der Mensch also ein kleines bisschen seiner Vorhimmels- Energiereserve und so entsteht ein natürlicher Alterungsprozess. 

Ein anderer Anteil an Lebenskraft entspringt der Nachhimmels-Essenz. Sie setzt sich aus der täglichen Nahrung und der Atemluft zusammen. Und damit ist sie unmittelbar von der Lebensweise, vom Umgang mit sich selbst und der Umwelt abhängig.
Eine qualitativ hochwertige und typgerechte Nahrung, eine tiefe Atmung und frische Atemluft nähren die Nachhimmels-Essenz. Und je besser die Nachhimmels-Essenz ist, desto weniger geht das Leben an die Reserven, an die kostbare Vorhimmels-Essenz.

 

Nahrung für die Nierenenergie
Der größte Teil der chinesischen Bevölkerung war arm. Ärzte und Kräuter dagegen aber sehr teuer. Das, was sich jeder Bewohner leisten konnte, waren Nahrungsmittel. Und so entwickelte sich schon früh eine individuelle Ernährung, die der Heilung dienen sollte. Je nach Symptomatik wurden verschiedenen Kräuter und Gemüsesorten, Fleisch oder Gewürze empfohlen. 

Auch in unserer Kultur und Medizin hatte eine individuelle Ernährung einen hohen Stellenwert. Und das bis ins 19. Jahrhundert. Diese Heilkunst nannte man hierzulande die Vier-Säfte-Lehre. In ihr sah man einen Zusammenhang zwischen den Elementen und den Körpersäften, den Krankheitszeichen und den Gemütssymptomen. Ihre Ursprünge liegen im antiken Ägypten und wurden über die Jahrhunderte immer weiter entwickelt und differenziert. 
Im Zeitalter der Zellforschung, als man begann, für jegliche Krankheiten kleinste Einheiten des Lebens verantwortlich zu machen, wurde die bis dahin geltende Vier-Säfte-Lehre abgelegt. Aber das ist eine andere Geschichte...;)

Laut TCM besonders empfehlenswerte Lebensmittel für Beschwerden des Nieren-Funktionskreises

 Allgemeines

Der Niere wird die Farbe schwarz zugeordnet. Deshalb gelten alle schwarzen oder dunkeln Lebensmittel als nierenstärkend. Hierzu gehören schwarzer Sesam, schwarze Bohnen, Auberginen, Muscheln, Kidneybohnen usw. 
Die nierenförmigen Kidneybohnen gelten übrigens doppelt gut für die Nieren, denn die TCM hält sie allein ihrer Form wegen für nierenstärkend. Da die Nieren die Lebensenergie speichern, ist alles das nierenstärkend, was Leben hervorbringt: Samen, Nüsse, Kerne, Sprossen, Eier…

 Getreide

Hafer, Hirse, Gerste, Reis, Quinoa, Mais, Amarant, Buchweizen

 Obst

Quitten, Beeren, Kirschen, Weintrauben, Pflaume, Korinthen, Rosinen
Für die Niere ist es gut, das Obst zu dünsten und es als warmes Kompott zu essen

Gemüse 

Wurzelgemüse, Karotten, Süßkartoffel, Kartoffeln, Kürbis, Fenchel, 
grüne Bohnen, schwarze Sojabohnen, Stangenbohnen, Adzukibohnen, Erbsen, Linsen
Kohl mit wärmenden Gewürzen, Lauch, Meerrettich, Zwiebeln

 Fleisch

Wild wie Hirsch, Wildfleisch, Wildschwein, 
Rind, Ziege, Huhn, Fasan, Tauben, Ente, Wachteln 

 Fisch

alle geräucherten Fische
Aal, Forelle, Scholle, Hering, Karpfen, Makrele, Thunfisch, Kabeljau, Lachs, 
Muscheln, Garnelen, Hummer, Shrimps, Austern, 

 Milch

bitte keine Milch und Milchprodukte, sie wirken kühlend und schleimen 

 Nüsse

Walnüsse, Esskastanien, 
Sesam, vor allem schwarzer Sesam
Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und viele andere Kernsorten

Gewürze,
Kräuter

Süßholzwurzel, frischer Ingwer, Ginseng, Knoblauch,
Petersilie, Dill, Thymian, Schnittlauch, Rosmarin
Kümmel, Muskat
in kleinen Mengen Zimt, Nelke, Pfeffer, Koriander, Anis

Getränke

warmes Wasser
Früchtetee:
     Hibiskus und Hagebutte mit Zimt
     Brombeer- und Himbeerblätter 

 

1 
Chinesisch meint hier die 'Traditionelle Chinesische Medizin' TCM.

Anmerkung: Dieser redaktionelle Artikel spiegelt die Ansicht der TCM wider. Die TCM ist aus schulmedizinischer Sicht zwar eine Komplementärmedizin, wird von dieser aber weitgehend anerkannt.

Quelle: Birgit Kriener

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Dankbarkeit
           Eine Liebeserklärung an das Leben

Anfangs ist es noch so flüchtig und nicht wirklich greifbar, das Gefühl der Dankbarkeit. Gehört es aber zur Gewohnheit, dann wird es zu einer Liebeserklärung an das Leben. Denn Dankbarkeit hellt die Stimmung auf und vermittelt ein Gefühl der Zufriedenheit, ein Gefühl der Freude und der Erfüllung. Dankbarkeit ist die Wertschätzung seines Lebens und aller Dinge, die uns umgeben. Und dabei ist es einerlei, wofür man dankbar ist: Es können materielle Dinge sein, ideelle, leise, versteckte, subtile.

Schon vor Jahren haben sich Psychologen intensiv mit dem Thema Dankbarkeit uns ihrer Auswirkung auf Körper, Geist und Seele beschäftigt. Ihren Studien und Untersuchungen zufolge soll Dankbarkeit zu innerer Zufriedenheit führen, die Herzgesundheit unterstützen.1

Einfach mal dankbar sein. Für das warme Wasser zum Duschen, für das leckere Essen, für den Partner, die Kinder, für die Natur, für das Vogelgezwitscher, für eine erfüllende Tätigkeit, für die Fülle der Möglichkeiten in unserer Kultur. Für die netten Worte oder auch den Kaffee bei der Nachbarin. Gelegenheiten gibt es unzählige. Man muss nur anfangen…

Dankbarkeits-Training
 

Machen Sie es sich zur Gewohnheit, Dinge in Ihrem Leben als ein Geschenk anzusehen. Wenn es Ihnen anfangs noch schwer fällt oder im Alltag einfach so durchrutscht, machen Sie es sich abends zum Ritual, sich vor dem Zubettgehen kleine, freudige
Begebenheiten, Erlebnisse oder Begegnungen in
Erinnerung zu rufen. Wenn Sie mögen, können Sie diese Begebenheiten gerne aufschreiben. So entsteht mit der Zeit ein kleines Büchlein der Dankbarkeit und der positiven Gedanken.

 


 

Quelle: spiegel.de
http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/dankbarkeit-die-wurzel-fuer-gesundheit-und-wohlbefinden-a-1124119.html

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7484873

Inspiration: Happinez www.happinez.de

 

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Die weibliche Brust
                    Symbol für das Leben

Zu klein, zu groß, zu prall oder zu schlaff. Eigentlich ist sie nie richtig, die weibliche Brust. 
Anders als hierzulande mögen Naturvölker die Brüste eher natürlich. Ob ausgezehrt, hängend oder prall, die Anerkennung entstammt nicht der optischen Vollendung, sondern dem Symbol für die Fruchtbarkeit, für den Fortbestand des Clans oder Stammes durch das Nähren der Kinder. 

Und obwohl die Brust als nährendes Prinzip Leben erhält, ist sie bei uns ein Zentrum der Angst. Angst vor Krebs. Über kein anderes Organ wird in den Medien so viel Angstmachendes berichtet, wie über Brustkrebs.
Um so wichtiger finde ich es, sich mit dem Thema und mit gesundheitsfördernden Maßnahmen auseinanderzusetzen. 

In regelmäßigen Abständen biete ich Ihnen ganz viele Informationen zum Thema Brustgesundheit in einem Vortag. Es geht um natürliche Veränderungen der Brust innerhalb des Monatszyklus, um Massagen, Kräuter und Globuli. Außerdem mache ich Sie mit der „Sprache der Brust“, bekannt: den seelischen Entsprechungen von Brusterkrankungen. Und natürlich gibt es dabei auch Einsichten in die Chinesische Medizin.
Aber was am wichtigsten ist, sind die Tipps zur Förderung der Gesunderhaltung der Brust. Um das, was jede Frau für sich tun kann- ohne viel Aufwand und ohne viel Zeit. Kleine Dinge, einfache Dinge. :) Für Ihre Gesundheit.

 

Die Bürstenmassage als liegende Acht 

  • Diese Bürstenmassage eignet sich als kleines 10-minütiges Ritual, das Sie alle zwei bis drei Tage durchführen  sollten. Massiert wird mit einer sehr weichen Bürste oder einem Badeschwamm. 
  • Beginnen Sie in einer Aufwärtsbewegung über das Brustbein und fahren Sie mit der Bürste ohne viel Druck in Form der „liegenden Acht“ abwechselnd um die linke und rechte Brust. 
  • Gebürstet werden etwa 12 Runden, so dass die Haut leicht gerötet ist. 
  • Wenn Sie mögen, können Sie anschließend kreisend zur Leber im rechten Oberbauch hin bürsten und weiter im Uhrzeigersinn den übrigen Bauchraum bis hin zur Leistengegend massieren, bis der Bauch rosig ist.
    Die Mitbehandlung der Leber ist sinnvoll, da die Leber als entgiftendes und Hormon abbauendes Organ häufig einer Stärkung bedarf. 

 

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Moose
       - uralte Begleiter 

Es scheint sie schon immer gegeben zu haben, die Moose. Sie haben alle Veränderungen dieser Welt miterlebt. Sie haben dort überlebt, wo andere Pflanzen verdorrten, wo andere ertranken oder unterkühlten. Einige Arten überstehen Hitzeperioden von 70°C. Und egal wo sie auch sind, selbst an unwegsamen Stellen scheinen sie mit der Natur zu verwachsen. Sie erobern Steine und Felsen. Sie wachsen an Rinden und Wurzeln. Sie warten nicht mit außergewöhnlichen Blüten oder betörendem Duft auf. Ihre Blüten sind eher unscheinbar, so wie Moos überhaupt eher unscheinbar ist. Es wächst dort, wo es kaum Licht gibt, sei es eine schattige, der Sonne abgewandten Seite oder der Waldboden. Sie begnügen sich damit, klein zu sein. Bodenständig und unscheinbar. Und doch sind sie wunderschön. Jede Art für sich. Seit Jahrmillionen.

 

 

Therapeutisch werden Moose eher wenig angewendet. Letztlich allein wegen der antimikrobiellen Wirkung dienten sie hierzulande im ersten Weltkrieg als Wundkompressen, während Indianerstämme in Nordamerika aus ihnen Salben zur Wundversorgung zubereiteten. 

In der Traditionellen Chinesischen Medizin finden dagegen nahezu 40 verschiedene Moosarten Verwendung. So werden diese bei Verbrennungen, Ekzemen, Halsentzündungen oder Bronchitis als Rezepturen verordnet.

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Unsere Füße
        Wunder der Natur

Sie tragen uns ein ganzes Leben lang und haben wirklich mehr Beachtung verdient, als wir ihnen zugestehen. Dabei ist es ganz einfach, denn eine Form der Achtsamkeit und der Berührung ist das Barfußgehen. Barfußgehen lenkt unweigerlich die Aufmerksamkeit zu den Füßen;). 

Wellness per Fuß

Ich bin immer wieder fasziniert über die Reichhaltigkeit der Natur mit ihren Möglichkeiten, sich selbst gut zu tun. Bringen Sie Ihre Aufmerksamkeit in die Füße, vielleicht in Form eines Fußpeelings. Oder mit einem warmen, wohligen Fußbad, dem Sie Kräuter wie Lavendel oder Rosmarin, Salbei oder Rose zugeben.
Auch eine Fußmassage ist einfach durchzuführen und hat dennoch einen entspannenden Effekt auf den Körper und die Seele.

Sie werden merken, es braucht nur ein paar Minuten Aufmerksamkeit für die Füße. Minuten, in denen man die Wunder spürt, die direkt unter unseren Füßen liegen.

Entspannende Fußmassage

Umfassen Sie einen Fuß mit beiden Händen so, dass die Daumen auf der Fußsohle das Gewebe leicht ausstreichen können. 

Lassen Sie die Zehen kreisen und 
anschließend streichen Sie das Gewebe zwischen den Zehen aus. Danach können Sie einfach Streichungen der Fußsohle durchführen, so, wie es Ihnen gut tut.

Nahrung für die Füsse

für ein Fußpeeling

  • Meersalz
  • einige Spritzer Bio-Zitrone
  • etwas feingehackte Pfefferminze
  • Pflanzenöl

Vermischen Sie alle Zutaten und reiben Sie damit Ihre Füße ein. Das lenkt nicht nur die Aufmerksamkeit auf die Füße, sondern belebt und pflegt Körper und Seele.

Kräuter für die Füsse

für ein Fußbad

  • Lavendel:
    --> entspannend
  • Salbei:
    --> schweißmildernd
  • Rose:
    --> entspannend
  • Schafgarbe:
    --> entgiftend
  • Rosmarin:
    --> anregend

 Und...übrigens, wie in der natuheilkundlichen Praxis die Füße therapeutisch genutzt werden können, lesen Sie hier

Quelle und Inspiration:
Happinez 7-2017

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Buddha   

PIMP KÖRPER UND SEELE

Zugegeben: Gesundheitsempfehlungen gibt es wie Sand am Meer. Das Passende für sich zu finden, ist manchmal gar nicht nicht so einfach, ganz zu schweigen vom „Dranbleiben“. Dabei gibt es so viele einfache Dinge, die sich in den Alltag integrieren lassen und die Gesundheit des Körpers und das Wohlbefinden fördern. Und damit gehören sie in die Kategorie der Gesundheitsvorsorge.

Jetzt mögen Sie vielleicht denken, dass Sie bereits ausreichend Vorsorge betreiben, indem Sie regelmäßig ein Check-up beim Hausarzt machenlassen, regelmäßig Ihre Zähne kontrollieren lassen und den gynäkologischen Untersuchungen Genüge tun. Tatsächlich ist es aber so, dass all diese Maßnahmen lediglich der Früherkennung dienen. Wenn ein Brustknoten tastbar ist, wenn der PAP-Abstrich suspekte Zellen aufweist, wenn die Zähne Karies haben oder das Cholesterin im Blut über der Norm liegt, ist die Krankheit bereits im Körper. Und damit gehören derartige Untersuchungen nicht zu den Vorsorgemaßnahmen, sondern zu den Früherkennungsuntersuchungen. Wird bei ihnen keine krankhafte Veränderung festgestellt, erhalten Sie den Freifahrtenschein bis zur nächsten Untersuchung, ungeachtet Ihres Wohlbefindens und ohne individuelle Empfehlungen, um die Gesundheit zu bewahren.

Ganz im Gegensatz dazu steht die Salutogenese, also das, was jede Frau und jeder Mann für seine Gesundheit tun kann, damit diese ihm möglichst lange erhalten bleibt. Und dazu ist es notwendig, nicht nur den Körper, sondern auch die seelische Befindlichkeit zu betrachten.

 

 

 

 

 

 

DEIN KÖRPER

Fest steht, diesen Körper haben wir nur in dieser Inkarnation. Darum sollten wir ihn schätzen, respektieren und ehren. Und wir sollten uns des Körpers bewusst werden und jeden Tag dankbar für die Körperfunktionen sein. Dankbar für die Möglichkeit, sich zu bewegen, zu denken und zu fühlen.
Bringen Sie sich in Erinnerung, wie Babys ihren Körper erkunden, wie sie ihre Füße und Hände umfassen und lernen, zu be-greifen. Also, umarmen Sie, streicheln Sie, berühren Sie. Entdecken Sie das Wunder der Sinne.

 

BEWUSSTWERDUNG DES KÖRPERS
Berührungen sind wichtig. Berühren Sie bei der täglichen Pflege bewusst die Haut. Auch Stellen, die an gerne vernachlässigt, wie die zwischen den Fingern und zwischen den Zehen.

DIE ERNÄHRUNG
Eines vorweg: Es gibt nicht DIE eine richtige Ernährung für alle Menschen. Nicht in der „Brigitte“ oder der „Gala“, nicht in der üblichen Naturheilkunde und auch nicht in der Schulmedizin, die sich beide an die Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung anlehnen.
Fernöstliche und traditionell abendländische Heilverfahren dagegen betrachten immer den einzelnen Menschen und empfehlen diesem einen Menschen bestimmte Nahrungsmittel. Insofern sind Diätempfehlungen immer individuell angepasst.

Für Ihre Gesundheit sollten Sie sich dennoch folgende pauschale Ernährungsempfehlungen zu Herzen nehmen:

  • Verzichten Sie auf Zucker! Denn unbestritten scheint, dass Zucker die Organe und den Stoffwechsel schädigt und damit zu vielfältigen Folgeerscheinungen führt.
  • Verzichten Sie auf Nahrungsmittel, die keine Lebensmittel mehr sind, die keine Lebensenergie mehr besitzen. Hierzu gehören Fertigprodukte und industriell hergestellte Waren genauso wie Speisen, die in der Mikrowelle zubereitet wurden.
    Damit verzichten Sie automatisch auch auf Zusatzstoffe, auf künstliche Aromen, Farbstoffe, Füllstoffe und andere synthetisch hergestellte Produkte.
  • Lebensmittel aus biologischem Anbau helfen überdies dabei, die Schadstoffaufnahme zu reduzieren und die Umwelt zu schonen. 
 

BEWUSSTES ATMEN

Kehren Sie für etwa eine Minute in sich.
Sitzen Sie in einer aufrechten, aber entspannten Haltung. Die Zunge liegt locker am Mundboden und berührt leicht die untere Zahnreihe. Spüren Sie die Erde unter ihren Fußsohlen. Versuchen Sie, ganz locker zu sein, auch während der Atmung.

  • Atmen Sie ruhig ein und aus.
  • Fühlen Sie, wohin der Atem geht.
  • Spüren Sie, wie es Ihnen geht.

Diese Minute hilft häufig schon, um sich an die wichtigen Dinge im Leben zu erinnern. Buddha sagte: „Eine Minute volle Sammlung bedeutet eine Minute ganz wach sein“. Und wach sein bedeutet leben. 

 

 DIE VERBINDUNG ZWISCHEN KÖRPER UND SEELE 

Die Verbindung zwischen Körper und Seele ist die Atmung. Die Atmung als die erste und letzte Handlung in einem jeden Leben. Sie vermittelt zwischen Geist und Körper, zwischen Innen- und Außenwelt. Der Atem ist die Grundlage von selbstständigem, unabhängigem Sein. 
Dabei ist der Atem beeinflussbar vom äußeren Druck. Stress und Leistungs- anforderungen lassen den Atem flach werden und die Schultern verspannen. Vielleicht ist das der Grund, weshalb ein durchschnittlicher Europäer gerade mal so viel atmet, dass er nicht erstickt. 

Anders ist es bei den fernöstlichen Traditionen. Dort ist die Atmung mehr als eine lebenserhaltende Körperfunktion, dort gehören Atemübungen zu den rituellen Übungen. Und so lehren die großen spirituellen Anschauungen atembewusste Körperübungen im Yoga, im QiGong oder Taiji, um eine Rhythmik zu entwickeln und um das Bewusstsein zu erweitern. 

Entsprechend der Chinesischen Medizin wird Qi zu zwei Drittel aus der Nahrung und zu einem Drittel aus der Atmung gebildet. Für ein gesundes Qi benötigen wir gute, saubere Luft und eine tiefe, ruhige Atmung. Und so ist das bewusste Atmen eine kostenlose und dennoch effiziente Maßnahme, um seinen Körper zu vitalisieren und sein Bewusstsein zu schulen. 

Versuchen Sie, bewusst und konzentriert zu atmen und Atemübungen regelmäßig in den Alltag zu integrieren. Bereits wenige Minuten führen zu einem guten Erfolg.

 
 

Deine Seele

Nach Auffassung der Chinesischen Medizin betreten bei der Zeugung, die für sie der wahren Geburt entspricht, fünf Geister den Körper. 

Der HUN ist der Geist der Leber und wird auch die Wanderseele genannt. Der Hun tritt zum Zeitpunkt der Empfängnis über einen Akupunkturpunkt in den Körper ein und verlässt ihn durch denselben zum Zeitpunkt des Todes. 
Der PO ist die Körperseele, der Geist des Lebens. Er entstammt der Erde, in die er nach dem Tode wieder übergeht. Während des Erdenlebens ist er in der Lunge beheimatet. 
Der SHEN ist der Geist des Herzens. Der Shen zeigt sich nach außen in der Ausstrahlung und in der Lebensfreude. 
Der YI, die sogenannte Denkseele, ist in der Milz beheimatet. Eine gesunde Milz schafft einen gesunden Yi. Und ein gesunder Yi sorgt für ausreichend Qi und für ein gesundes Denkvermögen. 
Der ZHI ist die mystische Seele. Er hat seine Behausung in den Nieren. Zhi ist der Hüter unserer Urenergie, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Es heißt, dass der Zhi nach dem Tode in den Knochen und Haaren auf der Erde zurückbleibt. 

Alle Geister zusammen beseelen den Menschen und begleiten ihn sein Leben lang. Für die Chinesen gibt es also nicht, wie in unserer Kultur, die eine Seele, sondern mehrere Aspekte der Seele. Gleich ist aber, dass sich die Seele in einem gesunden Körper wohler fühlt, als in einer ollen, maroden und ungepflegten „Kutsche“. 

Seelennahrung sind all jene Dinge, die das Wohlfühlen anregen. Dinge, bei deren Verrichtkann. Dinge, die zwar nutzlos, aber dennoch sinnvoll sind. Dinge, für die das Herzensfeuer brennt. 

In meiner Praxis erfahre ich immer wieder, dass gerade Frauen, die sich jahrelang um ihre Kinder und das Haus gekümmert haben und vielleicht zusätzlich auch noch einer geregelten Arbeit nachgingen, ihr Herzensfeuer verloren haben. Sie wissen nicht mehr, wofür sie brennen. 

Hilfreich ist für die Wieder-Erkenntnis die Übung „Ab ins Bauchgefühl“, um Gefühle vom Kopf in den Bauch zu bekommen. Wichtig ist bei der Übung, die volle Aufmerksamkeit für den Körper. Falls es Ihnen nicht gelingen sollte, Ihren Körper zu spüren, konzentrieren Sie sich auf die Atmung. Damit verlagern Sie die Wahrnehmung von außen nach innen, vom gedankenvollen Kopf, hin zum eigenen Atem und damit in den eigenen Körper. 

 
   

Lebe Dein Original 

Sich selber spüren ist die Basis für die Krönung der Seele: Sein Original zu leben. So zu sein, wie man gemeint ist. Zu sich zu stehen und liebevoll und dankbar mit sich zu sein.
In der Praxis mache ich immer wieder die Erfahrung, wie hilfreich es für die Patienten ist, sich abends, vor dem Zubettgehen, fünf Minuten Zeit für sich zu nehmen. Nur fünf Minuten, um den Tag Revue passieren zu lassen und die Dinge aufzuschreiben, die sie an diesem Tag gut gemacht haben. Dinge, die positiv waren, die einen Glanz in die Augen gebracht haben, die ein Lächeln gezaubert haben. 

Wenn Sie Lust auf weitere Übungen haben, freue ich mich auf Sie zu den HEILÜBUNGEN in meiner Praxis. 
Weitere Termine können Sie hier >klick< einsehen.

 

 

 

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Die Menstruation:  
                   Unnütz und altmodisch? 

 In alten Zeiten beging man die erste Menstruation mit einem Initiationsritual, in dem das heranreifende Mädchen für den Eintritt in die neue Lebensphase beglückwünscht und als fruchtbare Frau gewürdigt wurde. Die Fruchtbarkeit, die den Fortbestand eines Clans sicherte, räumte den Frauen das Privileg ein, sich während der Blutung einmal im Monat in Mondhütten zurückziehen. Während dieser Zeit waren die Frauen von jeglichen Pflichten befreit, weder mussten sie Beeren sammeln, noch den Tauschgeschäften oder der Kindererziehung nachgehen. Sie konnten sich ihrer Spiritualität und sich selbst zuwenden. (siehe auch "Die Mondhütte")

Mit Beginn des Patriarchats und der Anpassung des Kalenders an den Sonnenrhythmus, gerieten die zyklischen Mondabläufe in den Hintergrund. Doch nicht nur das, sondern die Regelblutung wurde als unrein angesehen. Bereits um 65 n. Chr. schrieb Plinius der Ältere:   

„Aber es lässt sich nicht leicht etwas finden, was bemerkenswerter ist als der Blutfluss der Frauen. Jede Berührung damit verdirbt die Ernten, verheert die Gärten, tötet Keime ab, lasst die Früchte vom Baum fallen, tötet Bienen; berührt sie den Wein, so wird er zu Essig, die Milch wird sauer… sogar Bronze und Eisen werden augenblicklich rostig und erfüllen die Luft mit entsetzlichem Gestank. Hunde, die daran lecken, werden toll und ihr Biss ist unheilbar giftig…“

 

 

 

Über lange Zeit hielten sich diese „Weisheiten“, sodass Frauen während der Regelblutung der Zugang zur Kirche verwehrt wurde und sie als „unrein“ galten.

Heute hat sich die Situation insofern geändert, als dass nichts im weiblichen Körper als so störend empfunden wird, wie die Regelblutung. Vorzugsweise ist sie unsichtbar, verläuft im Geheimen. Die Frau muss auch während ihrer Menstruation zu 100% funktions- und einsatzbereit sein. Oder noch besser, man hat erst gar keinen Zyklus: Die Pille steuert und regelt den Zyklus oder lässt ihn bei ständiger Einnahme auch ganz verschwinden. Die Frau: Eine für den Arbeits- und Familienmarkt ständig gleich funktionierende Einheit mit überflüssiger Blutung. 

  

Die Pille- Lösung aller Probleme? 

Die Anti-Baby-Pille scheint hier für viele Frauen die Lösung zu sein. Nicht nur, dass sich damit der Zyklus modellieren und den Umständen entsprechend anpassen lässt, manche Frauen verhindern mit einer Dauereinnahme sogar ihren Zyklus, so wie das auch bei Hormonspiralen der Fall ist.
Leider ist diese Vorgehensweise höchst unnatürlich, dem Körper unbekannt.   

Denn das Ziel des weiblichen Zyklus ist nicht die Monatsblutung, sondern die Fortpflanzung. Dafür richtet die Gebärmutter Monat für Monat ein neues Kinderzimmer ein. Bleibt eine Befruchtung und damit das Baby aus, kommt es zum erneuten "Renovieren". Durch den Aufbau und Abbau der Gebärmutterschleimhaut ist die Frau ein rhythmisches Wesen. 

Die Folgen der Pille und ganz besonders die Folgen der Dauereinnahmen eines Anti-Baby-Hormons als Eingriff in den Hormonhaushalt sind nach meiner Ansicht derzeit nicht absehbar. 

Da sich alle Hormone untereinander beeinflussen und die Medizin bei weitem noch nicht alle Hormone im menschlichen Körper identifizieren und nachweisen kann, kann meines Erachtens auch keine Aussage darüber getroffen werden, in welcher Art und Weise die Gewebe, Organe oder auch die Psyche durch die synthetischen Dauer-Hormone beeinflusst und verändert werden. Bereits heute ist aber bewiesen, dass neben dem Wasserhaushalt, der Nebennieren- und Leberfunktion auch das Brustkrebsrisiko beeinflusst wird. 

 

Menstruationskäppchen 

Es sind nicht nur die riesigen Mengen an Plastik und Müll, die mit Wegwerf-Menstruationshygiene produziert werden und teilweise bis zu 500 Jahre benötigen, um zu verrotten, sondern auch die mittlerweile als kritisch zu betrachtende Anzahl an chemischen und gesundheitsschädlichen Stoffen, die den Hygieneartikeln zugesetzt werden. Hierzu gehören Dioxin, Furan, Chlor und oftmals allergieauslösende Duftstoffe, damit Frau „untenrum“ gut riecht…

Eine Alternative sind wiederverwendbare Binden, Slipeinlagen und sogenannte Menstruationstassen oder -käppchen. 

 

Bereits im Jahre 1937 ließ Leona Chlamers in Philadelphia ein Menstruationskäppchen patentieren. Derzeit aus hartem Gummi gefertigt, erscheinen die Käppchen heute aus medizinischem Silikon und werden in unterschiedlichen Größen, Härten und Farben im Handel angeboten. 

Wiederverwendbare und schadstofffreie Menstruationshygiene finden Sie mittlerweile in Drogeriemärkten und im Internet. 

 

Umstieg auf ein Menstruationskäppchen?

  • Achten Sie auf gute Qualität, die frei von Weichmachern ist. Sie können die Tassen direkt im Internet oder mittlerweile auch in Drogeriemärkten erwerben.
    Möchten Sie die Menstruationskäppchen vorher ansehen und anfassen, lade ich ich Sie gern in meine Praxis ein. Ich habe mehrere Demonstrationsmodelle in verschiedenen Materialien und Größen zum Anfassen vorliegen.

  • Achten Sie auf die richtige Hygiene Ihres Menstruationskäppchens. Vor dem ersten Gebrauch empfielt sich ein Auskochen über 10 Minuten.
    Während der Regel reicht das Auswaschen mit Wasser, nach der Regel sollte die Tasse mit Wasser ausgekocht und bis zur nächsten Regel in einem luftigen Säckchen gelagert werden. 

  • Die Handhabung der Menstruationskäppchen muss ein wenig geübt werden. Erfahrungsgemäß dauert es bis zu 2 Zyklen, bis die Frau sich damit vertraut und sicher fühlt. Das Käppchen wird "gefaltet" und wie ein Tampon eingeführt. Es entsteht ein Unterdruck, wodurch das Käppchen dicht abschließt. 
    Nähere Infos finden Sie unter feecup.de.

 

Quellen:
Nähere Informationen auf feecup.de

 

 

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Soziales Projekt für Mädchen in Afrika

 Die Menstruation ist immer noch ein TABU. Und das nicht nur hierzulande. In den afrikanischen Ländern sind die Probleme viel gravierender. Studien haben gezeigt, dass Mädchen aus Angst vor befleckter Kleidung bis zu 20% ihrer Schulzeit verpassen. Denn in weiten Teilen Afrikas müssen sich die Mädchen das Geld für Menstruationshygiene selbst zusammensparen. Und so verwenden sie aus Geldmangel alte Zeitungen, Socken oder einfach nur Lehm. Die Folgen sind, neben unzureichendem Schutz der Wäsche, auch Infektionen.

BUY ONE, GIVE ONE
Die Firma „Ruby Cup“ hat hierfür 2010 ein Sozialprojekt ins Leben gerufen. Frei nach dem Motto „eins für dich und eins für mich“, erhält ein kenianisches Mädchen für jedes verkaufte Ruby Cup Menstruationstässchen kostenlos ebenfalls ein Ruby Cup. Und damit ist das Mädchen über seine gesamte Schulzeit mit Menstruationshygiene versorgt.
Mittlerweile trägt das Projekt erste Früchte. Denn Vergleichszahlen bestätigen, dass die Mädchen, dank der Menstruationstasse, weniger dem Unterricht fernbleiben, sich besser konzentrieren und einfach unbeschwerter sein können.

Auch die Vereinigung „Femme International“ sieht den direkten Einfluss und die Veränderung, die das Menstruationstässchen für junge Mädchen in Afrika darstellt: „Durch Ruby Cup steigt das Selbstvertrauen der Mädchen stark an und sie können im Unterricht bleiben. Wer das Thema Menstruationshygiene anspricht, schneidet auch gleichzeitig das Thema Gleichberechtigung an, und die Verteilung der Ruby Cups ist ein großer Teil von Femmes Mission, Frauen durch Bildung zu fördern und zu unterstützen.”

Dass das Menstruationstässchen hypo-allergen, schadstofffrei und umweltschonend ist, versteht sich dabei von selbst, und, wie bei allen anderen Menstruationstässchen auch, wird ein Austrocknen der Scheiden-schleimhaut verhindert und damit die Gefahr vaginaler Infektionen verringert.

Nähere Infos zu diesem Sozialprojekt finden Sie unter http://www.ruby-cup.com/de/soziale-mission

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Schröpfen

Das Schröpfen gehört zu den sogenannten ausleitenden Verfahren. Solcherlei Ausleitungsverfahren werden kulturübergreifend in vielen uns bekannten Aufzeichnungen über die Heilkunst beschrieben. Erste detaillierte, schriftliche Anweisungen zum Schröpfen verfasste um etwa 400 v. Chr. niemand anderer als Hippokrates, dessen ärztlich- ethische Grundsätze Mediziner noch bis vor einigen Jahren beeideten. 

Wie auch damals ist das Ziel einer solchen Ausleitungsmethode die  Beseitigung potentiell schädlicher und krankmachender „Säfte“ aus dem Körper. Speziell im Bereich des Schröpfen verfolgt man die Idee, durch verschiedene Techniken Verhärtungen zu lösen und Schmerzen zu reduzieren. Wissenschaftlich nachgewiesen sind Wirkungsweise und Wirksamkeit jedoch nicht, so wie bei vielen anderen alternativmedizinischen Methoden auch. Aus diesem Grunde ist das Schröpfen ein von der Schulmedizin nicht anerkanntes Verfahren. 

Heute verwenden Heilpraktiker und Naturärzte unterschiedliche Schröpfmethoden. Immer aber erzeugt ein glockenförmiges Schröpfglas, das direkt auf die Haut gesetzt wird, einen Unterdruck im Körpergewebe. Der Körper reagiert auf diesen Reiz mit einer lokalen Mehrdurchblutung. Wie bei einem Knutschfleck kommt es zu einem Austritt von Blut und Gewebeflüssigkeit in das subkutane Gewebe und, nach Theorie der Naturheilkunde, zu einer Aktivierung des Abtransports von Stoffwechselprodukten. Möglicherweise liegt darin auch der Grund für das Lockern von Verhärtungen in Haut und Unterhautgewebe, weshalb das Schröpfen in den meisten Fällen in Heilpraktikerpraxen Verwendung findet.  

In meiner Praxis wende ich unterschiedliche Schröpfmethoden an, je nach Befund und Krankheitsbild des einzelnen Patienten. Ob eine trockene Schröpfung, bei der das Schröpfglas stationär auf der Haut platziert wird oder eine Massage mit einem Glas, ob im Bereich einer Verhärtung oder auf einem Akupunkturpunkt, immer dient das Schröpfen dem Ziel, das Wohlbefinden und die Gesundheit wiederherzustellen. 

In der Vorzeit, als das Glas noch nicht erfunden oder nicht erschwinglich war, verwendete man Kalebassen, Bambusrohre und Kuhhörner, um auf der Haut den Unterdruck zu erzeugen. 3300 v. Chr. fertigte man, eigens für diesen Zweck, tönerne Schöpfköpfe an. Und als wichtige ärztliche Behandlungsmethode schaffte es der Schöpfkopf sogar auf das Emblem des mesopotamischen Arztes.

Egal aber in welcher Kultur und in welchem Jahrhundert das Schröpfen angewendet wurde, immer war die dahinter stehende Absicht die Beseitigung von Schmerzen.

„Wo die Natur einen Schmerz erzeugt hat, da hat sie schädliche Stoffe angehäuft. Ist die Natur nicht imstande, diese selbst zu entleeren, so muss der Arzt an dieser Stelle eine künstliche Öffnung machen, um ihr zu Hilfe zu eilen.“
Paracelsus, 15.Jh 

 

Bilder: Urheberrecht Lilli Aue

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Jedes Wort wirkt 

Sie wissen es: Gesundheit fängt beim Denken an. Ein gesunder Geist bedingt auch einen gesunden Körper. Im alltäglichen Sprachgebrauch machen wir uns allerdings wenig Gedanken um die Wortwahl. Dabei gibt es gibt Wörter, die eine negative Wirkung auf die Gesundheit und auf die Lebensfreude haben, denn das Denken spiegelt sich in der Sprache. Eines der negativ wirkenden Wörter ist beispielsweise das Wort „Problem“.

Viele Menschen haben Probleme mit der Ehe, den Kindern, dem Schlafen, dem Computer, mit der Arbeit, Terminen, dem Essen oder auch der Figur. Die Möglichkeiten, Probleme zu haben, sind schier unzählbar. 
Mittlerweile haben Sprachwissenschaftler herausgefunden, dass gerade Menschen, die häufig das Wort „Problem“ im Sprachgebrauch nutzen, fast nie das Wort „Lösung“ gebrauchen. Ihr Focus scheint auf das „Problem“ und nicht auf „Lösungen“ gelenkt zu sein. Dass Sätze mit den Wörtern Problem und Lösung unterschiedlich auf den Körper wirken, können Sie ganz leicht selber erfahren. Sprechen Sie die unten stehenden Problemsätze laut aus. Achten Sie auf die Wirkung in ihrem Körper. Achten Sie auf die Atmung, auf das Herz, auf ihre Gefühle. 

Problemorientierte Sätze

           

lösungsorientierte Sätze

Ich habe Probleme mit den Hausaufgaben.

 

Ich habe eine anspruchsvolle Aufgabe zu lösen.

Ich habe ein riesiges Computerproblem.

 

Ich brauche Hilfe mit dem neuen Computerprogramm.

Ich habe andauernd Terminprobleme.

 

Der Termin ist mir zu früh. Lass uns einen späteren vereinbaren.

 

Sagen Sie sich anschließend die Sätze in einer lösungsorientierten Sprache vor und achten Sie wieder auf Ihre Empfindungen, auf Ihre Atmung, auf Ihr Herz und Ihre Gefühle.

Eva Nerger-Bargellini, Dozentin und Coach für das Lingva eterna Sprachkonzept,  animiert zu einem 14tägigen „Problem“-Wortfasten. „Lassen auf sprachlicher Ebene ein "Problem" hinter sich, und nehmen Sie das Wort "Lösung" bewusst in Ihren Wortschatz auf“. Dadurch soll die Aufmerksamkeit bewusst in Richtung Lösung gelenkt und bessere Ergebnisse und Lösungen erzielt werden. 
Übringens: Auch Wörter wie „Stress“, „Druck“ oder „müssen“ üben einen Druck im Körper aus.

Nähere Informationen und Seminare hierzu gibt es bei Eva Nerger-Bargellini https://nerger-bargellini.de.

 

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Rote Bete
          - mehr als ein altes Gemüse….

Anders als rote Beete ist die Rote Bete vielleicht nicht so schön anzusehen und sicherlich verströmt sie auch nicht so einen lieblichen Duft. Dennoch wäre es zu überlegen, ihr ein kleines Plätzchen im Garten zu schenken. Denn just hat eine amerikanische Studie festgestellt, dass der Verzehr allein eines Glases des roten Saftes  zu äußerst positiven Veränderungen im Bereich des Herz-Kreislaufsystems führen kann. In der Studie verzehrten 20 Teilnehmer mit Bluthochdruck täglich über eine ganze Woche 70 ml des roten Saftes. Bereits nach dieser kurzen Zeit konnte eine Verbesserung der Herzfunktion und des Blutdrucks gemessen werden. 

Quelle: deutsche Ärztezeitung
www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/herzinsuffizienz/article/906745/herzschwaeche-rote-bete-saft-steigert-ausdauer.html

 

Neues Körpergewebe aus Spinnenfäden

Hannover. Es scheint unglaublich. Aber tatsächlich nutzt das Labor für Regenerationsbiologie der MMH die Radnetzspinne, um aus deren Fäden Hauttransplantate oder sogar Nervengewebe herzustellen. 

Bereits seit 2004 arbeitet die Forschungsgruppe um Frau Prof. Dr. Christine Radtke mit der Spinnenseide. Das Naturprodukt erweist sich als dehnbar und dennoch zugfest- also zugfester als die derzeit stärksten synthetischen Fasern. Außerdem ist die Seide antibakteriell und äußerst verträglich. Kurzum: Ein Naturprodukt mit fantastischem Potenzial. Natur eben.

Quelle:
http://www.mhh-phw.de/forschungsticker

 

 

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PMS-
Globuli statt Hormone

Schätzungsweise 3 von 4 Frauen ab Mitte 30 können ein Lied davon singen: von den Tagen vor den Tagen. Wassereinlagerungen, Stimmungsschwankungen, Heißhunger oder Schmerzen im Kopf, in den Brüsten, im Rücken oder im Bauch… das sind die häufigsten Symptome, die das Frauenwohl ab zwei Wochen vor der Regel stören können.
Die Ursachen hierfür sind ebenso vielfältig wie zu mühevoll zu ermitteln. Die Schulmedizin empfiehlt diesen Frauen meist die Antibabypille. Deren Einnahme führt zu einer Veränderung des Hormonhaushalts, so dass eine natürliche Regelblutung nicht mehr eintritt. Keine Regel- keine PMS.
Was sich zunächst so einfach anhört, scheint jedoch Auswirkungen auf das ganze System Mensch zu haben. Und diese Auswirkungen sind bis heute nicht vollends geklärt. 

Die Naturheilkunde bietet einige Möglichkeiten, durch einen regulierenden Effekt Einfluss auf die Hormonbalance zu haben. 
So gibt es hormonell wirksame Pflanzen und regulativ oder konstitutionell wirkende Globuli. Diese sind individuell entsprechend der Hormonsituation und Symptomatik auszuwählen.
Aber jede Frau kann in ihrer Lebensführung einige Dinge beachten. 

Die folgenden Anleitungen dienen lediglich als Empfehlungen zur Selbsthilfe. Sie ersetzen nicht den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker, vor allem dann nicht, wenn Sie den Hintergrund Ihrer Beschwerden nicht kennen.

Ernähren Sie sich ausgewogen.
Der Verzicht auf leere Kohlenhydrate hat sich in einigen Praxen als einfache Maßnahme erwiesen. Das bedeutet, dass Sie Weißbrot sowie die Produkte daraus, aber auch Zucker und Produkte, in denen Zucker enthalten ist, meiden sollten. Auch zu meiden oder stark einzuschränken sind Kaffee und Alkohol. Dagegen liefern frische, saisonale Obst- und Gemüsesorten Vitamine und Mineralstoffe, die zum Aufbau diverser Enzyme benötigt werden.

Meiden Sie Plastik.
In Plastik sind bestimmte Weichmacher enthalten, die im Verdacht stehen, auf das Hormonsystem einzuwirken und die Symptome einer PMS verstärken zu können.

Frauenmanteltee bei PMS.
Der Frauenmantel enthält hormonartig wirkende Stoffe in geringer Konzentration.  Nach meiner Erfahrung lassen Oft sich leichte PMS- Beschwerden schon durch Frauenmanteltee reduzieren.  

Auch die Therapeutische Frauen- Massage  soll laut Aussage der Gynäkologin Dr. Gowri Motha die Hormonbalance regulieren können und stellt unterstützend sicherlich eine gute Möglichkeit dar.

 

 Die Wirkungen des Frauenmantels sind nicht wissenschaftlich gesichert und beruhen lediglich auf Erfahrungen in der Naturheilkunde.
Auch möchte ich darauf hinweisen, dass Naturheilmittel nicht über einen langen Zeitraum ohne Verordnung eingenommen werden sollten. 

 

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Jute statt Tüte 

Das, was vor vielen Jahrzehnten als Segen galt, hat nach vielen Langzeituntersuchungen nun doch mehr negative Folgen für die Umwelt und auch für den Menschen: Plastik. 

Produkte aus Plastik sind aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Um so mehr Gedanken sollte man sich um die Auswirkungen machen. Schon lange sind die Gefahren, die von Weichmachern in Plastik ausgehen können, wie beispielsweise Bisphenol A, in der öffentlichen Diskussion. Genau genommen sollte in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts das Bisphenol wegen seiner östrogenartigen Wirkung als Therapeutikum eingesetzt werden, um einen Östrogenmangel zu behandeln. Zwar ist diese Idee wieder verworfen worden, aber allein der Gedanke, dass diese Vorgehensweise möglich wäre, zeigt auf, das der Weichmacher auf das Hormonsystem einwirken kann. 

Was einige Untersuchungen bisher zeigten, waren, neben allgemein toxischen Wirkungen mit Belastung der Leber, Wirkungen auf die Fortpflanzungsorgane. Auch Genveränderungen und eine krebserregende Wirkung sind weiterhin in der Diskussion und können derzeit nicht ausgeschlossen werden. 

Laut neuerer Untersuchungen gehen einige Forscher davon aus, dass Bisphenol A die Reifung des Gehirns von Ungeborenen und Kleinkindern irreversibel schädigt. 
In Frankreich wurde deshalb bereits 2015 Bisphenol A in Lebensmittelverpackungen verboten. Damit haben die Franzosen auf Untersuchungen reagiert, denen zufolge bereits kleinste Dosen nur über Hautkontakt in den Organismus gelangen können. 

Bleibt uns hier in der Region derzeit nur, selbst tätig zu werden. Vermeiden Sie Plastik! Gerade wenn es um den Kauf eingeschweißter Lebensmittel geht, haben wir oftmals die Wahl, lose Ware zu kaufen. Viele Früchte und Gemüse sind schon von der Natur gut verpackt worden und bedürfen keiner Plastiktüte, um nach Hause getragen zu werden. 

Jeder vermiedene Plastikartikel setzt ein Zeichen, denn die Nachfrage regelt das Angebot.

 

Quelle: 
Handelsblatt: http://www.handelsblatt.com/technik/energie-umwelt/bisphenol-a-frankreich-verbietet-giftstoff-in-verpackungen/7234922.html

 

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Rosmarin macht klug

Da sind sich die alten Griechen und die Wissenschaftler des 21. Jahrhunderts einig: Rosmarin steigert die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Während aber den Griechen ein Kranz aus Rosmarin ausreichte, brauchen wir verifizierte Studien. Und die gab es:  Forschungsberichte aus den Fachblättern The Journal of Neurochemistry und Nature Reviews Neuroscience bestätigen, dass Rosmarin tatsächlich einen Inhaltsstoff enthält, der das Gehirn gegen schädigende Einflüsse schützt.

Die Forscher untersuchten die Gedächtnisleistung von 20 Testpersonen, die jeweils unterschiedliche Mengen von Rosmarin-Aroma schnüffelten. Über die Nasen- oder Lungenschleimhäute gelangen die Aromen in die Blutbahn und können als kleine, fettlösliche  Moleküle problemlos die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Die Forscher kontrollierten die so aufgenommene Menge des Wirkstoffs im Blut und verglichen sie mit der Hirnleistung. Und? Je höher der Blutspiegel desto schneller und genauer arbeitet das Hirn.

Rosmarinöle gibt es mittlerweile in guter Bioqualität. Und nichts ist einfacher, als einfach am Fläschchen zu schnuppern- zumindest erregt es weniger Aufsehen, als das Tragen eines Rosmarinkranzes :).

 

Quelle:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de

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Entstressung

Kennen Sie das?
Den ganzen Tag über wird man eine Sorge oder einen quälenden Gedanken nicht los. Immer wieder drängt er sich in das Bewusstsein. Und immer wieder versucht man ihn wegzuschieben. Das klappt- aber nur kurz. Dann ist er wieder da, dieser lästige Gedanke.
Hier zeige ich Ihnen eine Übung zur Entstressung und damit eine Möglichkeit, immerwiederkehrende negative oder belastende Gedanken in ein positives Bild zumzuwandeln.

 

 

 

 

 

 

Übung zur Entstressung

  • Setzen Sie sich bequem und entspannt auf einen Stuhl.
    Atmen Sie ruhig und regelmäßig ein und aus.
  • Legen Sie eine Hand auf die Stirn, die andere Hand auf den Hinterkopf.
  • Schließen Sie die Augen und gehen Sie innerlich durch, was Sie im Moment stresst, belastet oder unter Druck setzt. Bleiben Sie dabei im ruhigen Atmen. Welches Bild entsteht vor Ihren Augen?
  • Um das Bild zu verändern, besitzen Sie in Ihrem kreativen Denken unzählige Möglichkeiten. Wandeln es so, bis es für Sie zu 100% positiv, energiestark und farbig ist.
  • Atmen Sie das innere, positive Bild tief ein und aus mit den Gedanken oder Worten: „Wie ich denke, bin ich.“

 

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Lebe den Augenblick
                      oder: Der Weg ist das Ziel

 

 

Sie kennen das: man steht an der Supermarkasse in einer Schlange. Oder vor einer roten Ampel. Oder man sitzt in einem Wartebereich. Und eigentlich hat man weder Lust noch Zeit, dort auch nur eine Minute zu warten. Verplemperte Zeit.

Aber das, was uns verärgert, ist nicht das Warten an sich. Es ist die Ungeduld, das Fixiertsein auf ein bestimmtes Ziel. Denn das haben wir gerlernt: Für uns zählt nur das Ergebnis, das Endprodukt, das Erreichen des Ziels.

Dabei sind unsere Lebensaufgaben nicht zielgebunden. Und manchmal ist es sogar gleichgültig, ob das Ziel erreicht wird oder nicht. Denn entscheidend ist der Weg dorthin. Denn der führt uns durch das Hier und Jetzt, durch jeden einzelnen Augenblick, den es heißt wahrzunehmen.

Versuchen Sie es: Genießen Sie die Autofahrt zur Arbeit und freuen Sie sich über die Natur, die sich jeden Tag verändert. Oder spüren Sie Ihre Füße, wie sie fest auf der Erde stehen, während Sie an der Supermarktkasse warten. Oder lauschen Sie den Vögeln, fühlen Sie den Wind oder beachten Sie den Atem. Die Möglichkeiten sind unendlich, um das HIER und JETZT wahrzunehmen. Versuchen Sie's.

 

Erdung

Spüre deine Füße auf dem Boden, wie sie verbunden sind mit der Erde. Spüre jeden einzelnen Zeh, den Ballen, den Mittelfuß und die Ferse.

Diese einfache „Fußübung“ verbindet uns mit der Mutter Erde. Doch das ist nur der eine Punkt.
Die Reflexzonentherapie geht davon aus, dass alle Gewebe und Organe des Körpers eine Reflexzone  an der Fußsohle besitzen und dass man durch Be- und Entlastung sogar Einfluss auf den Energiefluss eines Organs nehmen kann.

 

 

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Historisches Rezept gegen neue Keime

        
Antibiotikaresistenzen sind in unserer Medizin ein großes Problem. Und meiner Ansicht nach wird es umso größer, je weniger wir bereit sind, unseren Lebensstandard mit unkritischem Antibiotikakonsum, der Massentierhaltung und der Lebensmittelproduktion zu ändern.

Jetzt hat ein Team von Wissenschaftlern ein mittelalterliches Rezept aus dem 9. Jahrhundert, bestehend aus Zwiebeln, Knoblauch, Rindergalle und Wein, hinsichtlich seiner antibiotischen Wirkung untersucht und war von der Wirkung mehr als überrascht:
Denn die Kombination der einzelnen Bestandteile macht eine überaus wirksame Arznei aus- wirksamer als jeder einzelne Bestandteil für sich vermuten ließe. So konnte die Mixtur multiresistente Keime (MRSA) abtöten. Durch die Ergebnisse motiviert, arbeiten Wissenschaftler weiter an der Erforschung auch anderer traditioneller Rezepte, um Lösungen für medizinische Probleme unserer Zeit zu finden…:)


Quelle: http://www.bbc.com/news/uk-england-nottinghamshire-32117815

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Gesund durch Meditation

In vielen Kulturen gehört die Meditation zum religiösen Leben dazu.
Mittlerweile gibt es aber einige Studien, die zu beweisen versuchen, dass Meditation mehr ist als eine religiöse Praxis, denn sie soll den Körper und die Seele positiv beeinflussen.

Hierzu ist am Max-Planck-Institut ein von Tania Singer speziell konzipiertes mentales Training an 17 Meditationslehrern und 160 Probanden untersucht worden. Das erfreuliche Ergebnis der Untersuchung: Es kommt nicht nur zu einer nachweisbaren Reduktion von Schmerzen und Stressverringerung, sondern zu einer umsichtigeren Verhaltensweise den Mitmenschen gegenüber. Natürlich nicht von heute auf morgen. Ähnlich wie beim Training in einem Fitnessclub, braucht auch das Hirn Monate, um wirkliche Konzentration zu üben. Aber „…es geht mir darum, dass nicht nur Klavier und Sport und Mathematik trainiert werden, sondern auch menschliche Fähigkeiten, die total wichtig sind: an andere zu denken, mit anderen mitzufühlen. Das ist kein Luxus in unserer Welt, sondern dringend nötig."(Zitat Tania Singer)

Eine empfehlenswerte
Meditationsgruppe leitet
Monika Ingelmann.

Weitere Meditationsarten und
entsprechende Angebote
können Sie bei Dorothea
Hesse in Gronau wahrnehmen.
Medtiation bei Dorothea Hesse
Kurse bei Dorothea Hesse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wissen/meditation-spuren-im-kopf-1.2339128

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Heiligtum Wald

 Den Germanen war der Wald heilig, genauso wie den Kelten. Der Wald, der für die Menschen die Existenz bedeutete, der alles Notwendige für das Leben  bereithielt: Neben Nahrung fand man hier ausreichend Holz für den Bau von Häusern und Schiffen, zum Befeuern, zum Wärmen und auch zum Kochen. Und neben der materiellen Existenzsicherung bildete der Wald den Mittelpunkt ihres religiösen Lebens.

Speziell die Eiche wurde zum Heiligtum gewählt. Die Eiche, als Sinnbild für Stärke und Stabilität. Eichen werden bis zu 1000 Jahre alt und umfassen damit annähernd dreißig (!) Menschengenerationen. Was könnte also weiser sein, als eine alte, knorrige Eiche? Und so fand das heilige Eichenlaub bei allen kultischen Handlungen der Kelten Verwendung. Die Druiden, als Vollzieher dieser Riten, verdanken ihr überdies ihren Namen: duir = Eiche.

Aber auch die Germanen kürten den Eichenwald als Heiligtum. In ihm wohnten Heilkundige und Seher und vielerorts durften diese Heiligtümer nicht straffrei betreten werden. In ihm verehrten die Germanen ihre Götter, sie opferten Tiere, Waffen und wertvolle Gegenstände. Auf besonderen Lichtungen wurden Gerichtsversammlungen (Thing) abgehalten und so unter den Augen der Götter Recht gesprochen. Fehlende Demut, die sich im Abknicken von Zweigen, dem Fällen von Bäumen oder auch dem Töten von Tieren zeigte, konnte in solchen Wäldern mit dem Tode bestraft werden.

Heute, im Zuge unserer Umweltverschmutzung, werden unsere Wälder immer kränker. Und der Mensch sieht die Bäume nur noch als Nutzobjekt, deren Bestand er regulieren muss. Aber auch, wenn die Demut gegenüber der Kraft der Natur immer weiter schwindet, vielleicht spürt der ein oder andere heute auch noch ein wenig von diesem Geist alter Kulturen in sich, wenn er im Angesicht einer solchen Eiche steht, deren alter, knorriger Stamm und deren wisperndes Laub ihm von Zeiten künden können, die längst vergangen sind. Sie hat möglicherweise bereits die Wirren des dreißigjährigen Krieges erlebt, die Inquisition und Hexenverbrennungen, die Industrialisierung, den Holocaust und die Gleichberechtigung beider Geschlechter. Und- sie steht immer noch. Standfest und verlässlich: “Fest wie unsere Eichen halten alle Zeit wir stand, wenn Stürme brausen übers deutsche Vaterland.“ (Das Niedersachsenlied, Herman Grote)

 

 

 

 

 

 

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Die Beziehung zu sich selbst

Keine Beziehung ist so kompliziert, wie die zu sich selbst. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass wir etwa 200-mal am Tag negativ über uns selbst denken. Kein anderer kritisiert uns so häufig und hart, wie wir selbst. Wir sind unfreundlich zu uns und halten uns selbst klein.

Dabei hat die Hirnforschung es wissenschaftlich bewiesen: Je öfter ein bestimmter Gedanke gedacht wird, desto stärker vernetzen sich die ihm zugehörigen Zellen und Nervenbahnen. Was von Vorteil ist, um Routineabläufe zu automatisieren, ist jedoch von Nachteil, wenn negative Gedanken und Gefühle dominieren. Denn durch die Vernetzung werden die negativen Gedanken zu Selbstläufern und verhindern das Wohlfühlgefühl und Glücklichsein.

Der Psychologe Carl Rogers sagt: “Erst wenn ich mich akzeptiere, so wie ich bin, kann ich mich ändern: ohne falsche Bilder, ohne Schnörkel ohne idealistische Vorstellungen.
Bedingungslose Selbstakzeptanz meint, sich nicht erst zu lieben, wenn die Diät geklappt hat, die Prüfung bestanden ist, der ersehnte Job geangelt oder den Anforderungen der Anderen gerecht geworden zu sein. Selbstakzeptanz bedeutet zu lieben, was ist. Jetzt.
Seine Grenzen zu achten und sich selbst zu respektieren.“

Sich selbst zu lieben, sich so anzunehmen, wie man ist, heißt auch, gut zu sich zu sein. Ehrlich zu überprüfen, was für mein Herz stimmt, was mir gut tut oder was mir eher schadet.

 Sind wir aus der Balance geraten, kann uns unser weiser Körper dieses anhand von Symptomen zeigen. So sind viele körperliche Zeichen eine Aufforderung an uns selbst, in uns hineinzuhorchen und ehrlich zu uns zu sein: Was tut mir gut und was werde ich ab heute sein lassen?

 
                                          

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Entdecke dein Potenzial

Jeder von uns hat gewisse Anlagen und Talente. Leider verlieren wir im Laufe unseres Lebens oftmals die Anbindung an diese Qualitäten, vielleicht weil wir in diesen kritisiert wurden oder weil uns die Möglichkeiten der Entfaltung fehlten- sei es in finanzieller oder zeitlicher Hinsicht.

Die künstlerische Tätigkeit an sich, das Gestalten, das Malen oder Plastizieren, das Musizieren, Schreiben oder Dichten wird bereits in der Schulzeit für viele von uns zu einem nahezu traumatischen Erlebnis; nämlich dann, wenn unsere Seelenwerke, das, was wir mit unseren Händen oder unseren Gedanken geschaffen haben, zensiert und bewertet werden.

Dabei ist das künstlerische Schaffen eine schöpferische Tätigkeit. Eine, die völlig nutzlos sein darf. Man muss seine Werke nicht ausstellen oder seine Gedichte nicht veröffentlichen. Es ist der schöpferische Akt an sich, das Ausdrücken der Gefühle in Wort, Bild, Ton oder Gegenstand, der heilend wirkt. Eine nutzlose Tätigkeit mit sinnvollem Ergebnis.

In der Praxis erlebe ich es immer wieder, dass Patienten und Patientinnen keiner kreativen Tätigkeit mehr nachgehen, wobei die Kreativität mit zunehmendem Alter immer weiter abnimmt. Mitunter wissen die Menschen schon gar nicht mehr, welche Talente in ihnen angelegt sind. Hier hilft es, sich einfach auszuprobieren, in dem, was Freude macht und in dem, worin man sein Zeitgefühl verliert.

In der Praxis biete ich Ihnen die Möglichkeit der sensitiven Beratung. Ich fertige etwa Aurazeichnungen oder Seelenbilder an, ich lasse Sie Farben oder Tücher, einen Duft oder Klang auswählen, aus denen ich mit meinen Hellsinnen Ihre Anlagen, Talente und Potenziale erspüren kann. Potenziale als Seelenbotschaften, die Sie zurückführen können auf den Pfad Ihres Lebens.

 

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Ein gutes Bauchgefühl...

Wir haben es verloren: Das Bauchgefühl, dem wir als Kind vertrauten. Das Lebensgefühl, das uns ein Gespür für uns selbst und unsere Umwelt gibt.
Dahingegen wird unser Kopf, die „Vernunft-Zentrale“ und der Ort intellektueller Fähigkeiten,  bereits bei Kleinkindern in vollem Maße gefördert. Ob Englisch für die Kleinen, Kinderuni oder Matheolympiade. Da sind den Erfindungen, die Denkfähigkeit und Ratio zu schulen, keine Grenzen gesetzt. 

Und der Bauch? Der findet heute nur Anerkennung, wenn er eigentlich gar nicht vorhanden ist.

Dabei sind der Bauch und das Hirn miteinander verwandt. In der Entwicklung eines neuen Menschenlebens bildet sich bereits in der Frühschwangerschaft das sogenannte Neuralrohr, eine Ansammlung von Nervenzellen. Ein Teil dieser Zellen wird später vom Kopf umschlossen, der andere Teil legt sich um den Darm. Und so haben zeitlebens Millionen von Nervenzellen in unserem Bauch ein Eigenleben. Sie lassen Schmetterlinge in der ersten Liebe entstehen oder das Glücksgefühl, wenn man einer unangenehmen Situation entkommen ist. Ebenso lassen sie aber auch eine beschleunigte Darmpassage, einen ständigen Harndrang oder eine erbärmliche Übelkeit aufkommen bei Gefühlen wie Aufregung, Wut oder Angst.

Mittlerweile können Neurowissenschaftler das beweisen, was Menschen seit Jahrtausenden schon intuitiv wissen: Das Bauchhirn erkennt im Vorfeld, was uns Angst macht oder was uns Kummer bereitet. Und um diese unangenehmen Emotionen abzuwenden, hilft es uns, solche Entscheidungen zu treffen, die dem Herzen gut tun.

                                               

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Die Mondhütte

 

Die Schleimhaut der Gebärmutter unterliegt zyklischen Auf- und Abbauvorgängen. Der optimale Zyklus dauert 28 Tage, genau so lang, wie der Zyklus des Mondes ist. In Urzeiten, als die Menschen noch innig mit der Natur verbunden waren, menstruierten die Frauen zur Zeit des Neumonds. Die Frauen kamen während ihrer Menstruation in Hütten zusammen und aus dieser Zeit stammt auch der Begriff „Mondhütte“. Dort führten sie Gespräche und bereiteten sich auf einen neuen Fruchtbarkeitszyklus vor.  Diese Mondhüttenzeit war ein wichtiger Prozess, um Kraft zu  schöpfen. Kraft für einen neuen Zyklus. Kraft, um sich um den Clan und die Familie zu kümmern. Die Zeit der Menstruation war eine Zeit des Rückzugs aus dem Alltagsleben. Eine regenerierende  Pause, um die „Batterie“ wieder aufzuladen.

Auch heute sollten wir uns dieser „Pause vom Alltag“ bewusst werden und dabei ist es einerlei, ob der Rückzug während der Menstruation stattfindet oder zu einer anderen Zeit. Diese Zeit können Sie für sich gestalten, mit Dingen, die Ihnen Freude bereiten wie einem Vollbad in Kräutern oder duftendem Schaum, einer Verabredung mit einer lieben Freundin im Cafè oder auch nur das Lesen einer berührenden Geschichte.  

Wir Frauen brauchen die schöpferische Pause, um gesund und kraftvoll zu bleiben. Denn nichts ist dem weiblichen Körper und seinem Geist unzuträglicher, als immer die gleichen, linearen Abläufe und der Zwang, jederzeit fremde Erwartungen erfüllen zu müssen.

Und deshalb ist eine emanzipierte Frau nicht diejenige, die in jeder Hinsicht ihren Mann stehen oder vielleicht sogar den Mann kopieren und ersetzen will.  Emanzipation bedeutet „Loslösung“. Und diese Loslösung meint nicht die Loslösung vom lebensnotwendigen Rhythmusgefühl und zyklischen Abläufen, sondern seine Weiblichkeit frei leben zu dürfen.

 

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Frauenmedizin...

Einzig und allein die Berliner Charité hat eine eigene Abteilung, in der medizinische Ansätze geschlechterspezifisch untersucht werden. „Gender Medicine“ nennt sie sich. Hier wird erforscht, welche Auswirkungen emotionale und soziale Faktoren auf die Gesundheit haben und welche Zusammenhänge es unter anderem zwischen dem Geschlecht und Krankheiten sowie der Verträglichkeit von Arzneimitteln gibt.

Nun also wird das Wissen, das seit Jahrhunderten die Weisen und Heiler besaßen, und welchem wir beispielsweise in der Homöopathie Beachtung schenken, endlich wissenschaftlich! Dass neben den pharmakologischen Aspekten auch die unterschiedliche Rollenverteilung mit in die Forschung einbezogen wird, ist sehr anerkennenswert und sicherlich ein Zeichen der Emanzipation der Frau in unserer Gesellschaft.

Bis dahin aber war es ein weiter Weg.

Schon immer hatten Frauen eine ganz besondere  Beziehung zum Thema Frauenkrankheiten und Heilung. Waren es bis ins Hochmittelalter die weisen Frauen, die das Wissen um Heilkräuter, Geburt, Gesundheit und Krankheit mündlich überlieferten, sollte sich dieses im Laufe der Zeit dramatisch ändern. Ab dem 15.Jh gewannen frauenfeindliche Erlasse die Überhand, die Frauen nicht nur den Zugang zu Lehrstätten verboten, sondern auch jegliche Art heilerischer Tätigkeit. Widersetzungen wurden, meist im Namen der Kirche, bestraft- oftmals mit dem Tode. Die weisen Frauen: verfolgt, verbrannt und ausgerottet. Und all das ist erst 300 Jahre her. Die letzte sicher überlieferte Hexenhinrichtung fand 1793 in Preußen statt. 

Wann nun eigentlich die Geburtsstunde der Gynäkologie stattfand, ist nicht sicher. Hierzu gibt es unterschiedliche Meinungen und Schriften. Zwar gab es zu allen Zeiten Hebammen, deren Tätigkeit wurde im Mittelalter aber degradiert. Frauen durften nicht studieren und der später entstandene Berufsstand der Krankenschwester war lediglich für Handreichungen ausgebildet. Eine neue, männlich geprägte, wissenschaftliche Frauenheilkunde eroberte diesen Bereich. 

Erst 1880 schloss in Leipzig die erste Frau in Deutschland ihr Medizinstudium mit einem Staatsexamen ab. Hope Bridges Adams Lehmann. Sie praktizierte als Ärztin und Gynäkologin. 

Uns HeilpraktikerInnen ist es erst seit 2001 erlaubt, die Erkrankungen der Geschlechtsorgane zu behandeln. Und es ist eine Chance. Eine Chance, das neue und alte Wissen um die Heilkräuter, traditionelle Heilübungen, Mineralsalze und Homöopathie zum Wohle aller Frauen einzusetzen. 

Egal welchen Alters, welcher Nationalität und welcher Religion.

Einige Ansichten aus unterschiedlichen Epochen:

  • Hippokrates und Aristoteles schätzten den weiblichen Anteil an der Zeugung des neuen Lebens als sehr gering ein. Nach ihren Vorstellungen entwickeln sich männliche Kinder in der rechten Gebärmutterhälfte, da diese näher an der Leber ist und so das Kind besser versorgt sei. Mädchen lediglich in der linken Hälfte.
  • Dr. Charles Meigs lehrte seinen Studenten 1848: Das Studium der weiblichen Organe werde sie in den Stand setzen, "das Innerste, das Bewusstsein und die Seele der Frauen zu verstehen und zu kontrollieren"
  • 1860, Isaac Ray: „Die Ursache für die Neigung der Frauen zu Hysterie, Irrsinn und Kriminalität liegt in ihren Geschlechtsorganen.“
  • 1872, Dr. Robert Batteys,  Entfernung der Eierstöcke führt zur  "Heilung von Wahnsinn“.

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Man muss nur dran glauben-                       
     was Homöopathie und CDs gemeinsam haben...

Dr. Hahnemann kannte seinerzeit bereits die Vorbehalte gegen die Homöopathie. Diese winzigen Arzneimittelgaben sollen helfen?  

Auch in unserem Zeitalter mache ich immer wieder die Erfahrung, dass Menschen die Homöopathie und deren Befürworter wegen dieser chemisch nicht nachweisbaren Dosierung lächerlich machen. „Na ja, dann muss man wohl nur daran glauben.“ Doch so einfach ist es nicht, sonst könnte jeder Homöopath den Nichterfolg seiner Therapie mit dem fehlenden Glauben des Patienten an die Heilmethode rechtfertigen. Bei der Homöopathie handelt es sich aber nicht um eine Glaubensgemeinschaft! Viel eher sind die Prinzipien der Naturheilmethode genauestens zu beachten.

 

Analysemethoden

Chemisch gesehen kann man jeden allopathisch wirkenden Stoff untersuchen und bis aufs Kleinste analysieren. So kann man aufgrund der chemischen Zusammensetzung beispielsweise bei Aspirin genau vorhersagen, zu welchen Reaktionen es bei Einnahme im Körper führt[1]. Demnach sind die Wirkungen und „Nebenwirkungen[2]“ genau vorhersagbar.

Diese chemischen Analysemethoden erklären nicht die Homöopathie. Die Kügelchen bestehen aus Zucker, die Tropfen aus Alkohol und die Tabletten aus Milchzucker. Daran gibt es nichts zu rütteln. Da unterscheidet sich auch nicht das Arnika-Kügelchen vom Kamille-Kügelchen. Beide sind chemisch gesehen völlig gleich.

Genauso gleich wie zwei CDs. Die unterscheiden sich auch nicht in Molekularstruktur, chemischen Bestandteilen, Gewicht, Größe oder Farbe. Sie riechen gleich, sehen gleich aus, vielleicht schmecken sie sogar gleich. Man kann sie weder mit seinen Sinnen noch mit chemischen Methoden voneinander unterscheiden. Demnach müssen sie vollkommen gleich sein. Es ist also unverständlich, warum die eine CD Tokio Hotel abspielt, die andere aber Ernst Mosch und die Egerländer Musikanten :)

Die Unterschiede liegen in den aufgeprägten Informationen. Bei einer CD scheint das ganz logisch zu sein. Auch beim Strichcode an Lebensmitteln an der Supermarktkasse.

Und ganz ähnlich funktioniert Homöopathie. Es handelt sich um Informationen (= Arnika oder Kamille), die auf den Datenträger (=Kügelchen) aufgeprägt werden.

Die Homöopathie ist aus schulmedizinischer Sicht zwar eine Komplementärmedizin, wird von dieser aber weitgehend anerkannt. Der Gesetzgeber hat die Homöopathie sogar als besonderes Therapieverfahren anerkannt.


[1] Eine Hemmung des Enzyms Cyclooxygenase, das Prostaglandine bildet, die ihrerseits eine Rolle bei Entzündungen, Schmerzen und Fieber spielen.

[2] Der Begriff Nebenwirkungen lässt den Anwender glauben, es handele sich um nebensächliche oder geringfügige Wirkungen, die nicht schaden können. In der Praxis ist es aber so, dass es Wirkungen eines Arzneimittels gibt. Entsprechen diese dem Indikationsgebiet und sind sie erwünscht, spricht man von Hauptwirkung. Sind sie eher unerwünscht, nennt man sie Nebenwirkungen.

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2- Minuten-Übungen für's Wohlbefinden

 Zwei Minuten, um sich an das Wichtige im Leben zu erinnern. Seine Werte zu überdenken. Sich selbst zu spüren.

 

pimp your Nerven

Rosen-Kompressen

 Legen Sie bei gestressten und müden Augen einige Rosenblütenblätter auf die Augen. Ruhen Sie so zehn Minuten und genießen Sie die duftenden und wohltuenden ätherischen Öle. 

Haben Sie viele Rosenblüten im Garten? Dann trinken Sie dazu einen Rosentee: 
Einige Blütenblätter in eine Tasse Wasser (ca. 80°C) geben und zugedeckt einige Minuten ziehen lassen. 

 

Hinweis:
Für die Wirksamkeit der Rosenblüten gibt es keine wissenschaftlichen und beweisenden Studien, weshalb die Schulmedizin diese Methode nicht anerkennt.

Bitte verwenden Sie nur ungespritzte Blüten:)

 

 

pimp your Niere

mit Brennnesselwasser

Geben Sie eine Handvoll junger, frisch geernteter Brennnesselblätter in eine Karaffe mit klarem Wasser und lassen Sie sie 2-6 Stunden darin. Danach entfernen Sie die Brennnesseln. Das Wasser schmeckt nun fruchtig leicht und erfrischend. Es versorgt den Körper mit Frühlingsenergie und enthält Mineralstoffe und Eisen. Dementsprechend soll es die Tätigkeit der Nieren anregen und die Haut klären.  

Hinweis: Der Tipp ist lediglich als Empfehlungen zur Selbsthilfe gedacht. Er ersetzt nicht den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker, vor allem dann nicht, wenn Sie den Hintergrund Ihrer Beschwerden nicht kennen.

 

pimp your Hirn

Instantmeditation

Kehren Sie für etwa eine Minute in sich. 

Setzten Sie sich bequem auf einen Stuhl oder auf den Boden, halten Sie die Zunge auf dem Mundboden und atmen Sie ruhig ein und aus. Fühlen Sie, wohin der Atem geht, spüren Sie, wie es Ihnen geht. Diese Minute hilft häufig schon, um sich an die wichtigen Dinge im Leben zu erinnern. 

Buddha sagte: „Eine Minute volle Sammlung bedeutet eine Minute ganz wach sein“. 

Und wach sein bedeutet leben.

 

pimp your Herz

Weißdorntee und Wellness

1 Teelöffel Weißdornblüten und -blätter mit 
1 Tasse heißem Wasser überbrühen,
5-10 Minuten lang ziehen lassen und abseihen.

Von diesem Tee können Sie zur Herzstärkung 3 bis 4 Tassen trinken. Machen Sie dazu eine schöpferische Pause. Malen Sie ein „fünf-Minuten-Bild“ oder genießen Sie einfach die Sonne, den Wind, das Leben. 

Hinweis: Der Tipp ist lediglich als Empfehlungen zur Selbsthilfe gedacht. Er ersetzt nicht den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker, vor allem dann nicht, wenn Sie den Hintergrund Ihrer Beschwerden nicht kennen.

 

pimp your Magen

Heilerde und Melisse 

benötigt werden: 
Heilerde für die innerliche Anwendung
Melissenblätter

1Tl Melissenblätter (frisch oder getrocknet) mit 
1Tasse kochendem Wasser überbrühen und 7 Minuten ziehen lassen. 1 Tl Heilerde einrühren und warm trinken. 

Auch wenn es ein bisschen zwischen den Zähnen knirscht: Heilerde kann Säuren binden und so bei Magenbeschwerden hilfreich sein. Am besten trinken Sie die Mischung zwischen den Mahlzeiten. Wegen der Bildungsfähigkeit der Heilerde halten Sie etwa eine Stunde Abstand zur Medikamenteneinnahme ein.

Hinweis: Der Tipp ist lediglich als Empfehlungen zur Selbsthilfe gedacht. Er ersetzt nicht den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker, vor allem dann nicht, wenn Sie den Hintergrund Ihrer Beschwerden nicht kennen. Heilerde sollte entsprechend den Hersteller-Hinweisen auf dem Beipackzettel angewendet werden.

 

 

pimp your feet

Erdung

Spüre deine Füße auf dem Boden, wie sie verbunden sind mit der Erde. Spüre jeden einzelnen Zeh, den Ballen, den Mittelfuß und die Ferse.

Diese einfache „Fußübung“ verbindet uns mit der Mutter Erde. Das ist aber nur der eine Punkt. In der Reflexzonentherapie geht man davon aus, dass alle Gewebe und Organe des Körpers eine Reflexzone an der Fußsohle besitzen und durch Be- und Entlastung Einfluss auf den Energiefluss eines Organs nehmen kann.

Hinweis: Bei der Reflexzonentherapie handelt es sich um eine alternativmedizinische Behandlungsmethode, für die keine wissenschalftlichen und beweisenden Studien vorliegen und die von der Schulmedizin nicht anerkannt ist.

 

 

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