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Hier finden Sie regelmäßig wechselnde Informationen zur Naturheilkunde:

Aktuelles und Altbewährtes,
Bewegendes und Spannendes, 
Nachdenkliches und Humorvolles.

 

Die folgenden Anleitungen sind lediglich als Empfehlungen zur Selbsthilfe gedacht. Sie ersetzen nicht den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker, vor allem dann nicht, wenn Sie den Hintergrund Ihrer Beschwerden nicht kennen.

  

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Zeit

WinterroseVielleicht ist nichts so relativ, wie die Zeit.
Denn je weniger man von ihr zur Verfügung hat, desto schneller scheint sie zu verfliegen. Sie lässt sich einfach nicht beherrschen. Und sie lässt sich auch nicht anhäufen, nicht aufsparen. Sie lässt sich nur nutzen. Sie lässt sich leben. Und so ist Zeit vielleicht nur eine Weltanschauung. Und eine Kunst. Die Kunst das Leben zu genießen und die schönen Momente am Tag zu verinnerlichen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen tausend Gelegenheiten, Ihre Zeit weise zu nutzen. Sie mit besonderen Augenblicken zu füllen. Mit Freunden, mit Schönem und mit Dingen, die die Seele nähren.
Denn eines ist gewiss: Die Zeit, die vorbei ist, ist Vergangenheit. Unwiderruflich. 

 

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Die Zeit der Milz in der Chinesichen Medizin1

DoJoDie Traditionelle Chinesische Medizin TCM hat eine besondere Philosophie, was die Natur und die Lebewesen, was das Leben an sich angeht. Sie nennt diese Philosophie die WuXing, die Fünf Wandlungsphasen der Elemente. Und dazu gehören auch die Wandlungsphasen der Jahreszeiten. Aber anders als hierzulande beschreibt die TCM neben den üblichen Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter noch eine fünfte Jahreszeit, die sogenannte Dojo-Zeit. Sie ist eine Zeit des Wandels. Eine Zwischenzeit. Eine Zeit des Übergangs von der einen in die nächste Jahreszeit, und sie dauert immer ganz genau 18 Tage an.

Die Dojo-Zeit hat eine wichtige Bedeutung für die TCM, denn sowohl die Natur, als auch der Körper stellen sich energetisch auf die neue Jahreszeiten ein. Und damit spielt sie eine sehr wichtige Rolle für den Erhalt der Gesundheit.

In der chinesischen Medizin wird die Dojo-Zeit der Mitte und damit dem Organ der Mitte, der Milz, zugeordnet.
Die Milz hat in der TCM einen hohen Stellenwert. Vielleicht sogar den höchsten, denn nach der TCM findet in der Mitte der Stoffwechsel statt - der Wechsel von Aufnahme und Abgabe und das Verdauen von allem, was in den Körper gelangt - auf materielle und intellektuelle Art.  

 

Die Milz = Die Mitte
MitteDie Milz zählt in der TCM zur Mitte des Körpers. Dort findet der Stoffwechsel statt. Entsprechend der chinesichen Medizin bereitet die Milz aus der Nahrung die Energie = Qi. Und diese Energie brauchen wir für unser Tagewerk, für die Atmung, für die Bewegung, für den Stoffwechsel, das Denken und auch die Entgiftung. Deshalb zählt die Milz in der TCM auch zu den Entgiftungsorganen. Ihre gute Arbeit soll Schlackenbildung und Übersäuerung und sogar die Anhäufung gedanklichen Mülls verhindern können. So hat die Milz im Grunde einen Vollzeitjob. 

 

Emotionen der Milz
GrübelnIn der Chinesischen Medizin kennen wir sieben Emotionen und jede Emotion wird einem Organ zugeordnet. Die Emotionen der Milz sind das Denken und die Sorge. Sich sorgen ist in unserer Zeit sehr präsent. Wir sorgen uns um die Arbeit, um die Finanzen oder die Familie. Und wenn die Sorge zu groß wird, beginnt man zu grübeln, also über immer und immer wieder dieselben Probleme nachzudenken. Und das, ohne zu einem Ziel zu kommen. 

Zum Grübeln zählt aber auch mentales Arbeiten. Also Informationen sammeln, permanent erreichbar sein oder Wissen aufnehmen. Das geht so lange gut, wie regelmäßig Pausen eingehalten werden. Solange man die Muße hat, zwischendurch abzuschalten, solange man sich regelmäßig Zeit nimmt, in Ruhe zu essen. Fehlen die Pausen und schlingt man das Essen mal so ganz nebenbei herunter, kann das zu einer Schwäche der Mitte führen. 

 

Schwäche der Mitte
Vielleicht, weil nach Ansicht der TCM die energetische Funktion der Milz so grundlegend ist, zählt die TCM die Energie-Leitbahn der Milz zu den ersten Leitbahnen, die der menschlicher Körper ausbildet. Dennoch geht sie davon aus, dass das System der Milz bis zur vollständigen Reife noch ungefähr sieben Jahre benötigt. Erst dann kann der Mensch sinnvoll abwägen, was für ihn brauchbar und zuträglich ist, oder was er lieber wieder ausscheidet - in materieller und geistiger Hinsicht. 

Und so ist das siebte Lebensjahr ein Jahr, in dem die Kinder reif sind, um logisch zu denken, um zu lernen und um das Gelernte einzusortieren und im Gedächtnis zu behalten. Zu viel Lernen jedoch soll die Mitte schwächen. Aber nicht nur das. Auch Freizeitstress, Fastfood und Zucker schwächen sie. Die Folgen sieht die chinesische Medizin in Müdigkeit, Infektanfälligkeit, Verdauungsstörungen, Völlegefühl, Bauchschmerzen, Konzentrationsstörungen, Heißhungerattacken, Wasseransammlungen und vieles mehr. 

 

Die Pflege der Mitte
MitteDie Pflege der Mitte hat in der TCM einen großen Stellenwert. Denn nach ihrer Ansicht produziert die Milz Qi und vollbringt, neben dem Stoffwechsel, auch die Entgiftungsarbeit im Körper. Deshalb lässt sich die Gesundheit der Mitte mit Entlastungstagen unterstützen. Und Entlastung meint Entlastung auf alimentärer genauso wie auf geistiger Ebene.

Da versteht es sich von selbst, so wenig Schadstoffe wie nur irgend möglich aufzunehmen. Also keine negativen Nachrichten. Aber auch keine Zusatzstoffe, Konservierungsmittel, Farbstoffe. Sowieso soll die Nahrung so pur wie nur möglich sein, also so wenig wie möglich industriell verarbeitet, kein Fastfood, und auch keine Fertiggerichte.

Entlastungstage werden in der TCM übringens überwiegend an diesen o.g. Dojo-Tagen durchgeführt. Eine Entgiftung oder auch Fasten, wie sie in der Naturheilkunde oder auch in verschiedenen Gesundheitsbüchern propagiert werden, sind in der TCM nicht üblich. Denn die TCM geht davon aus, dass die Mitte, allen voran die energetische Funktion des Organs Milz, einen Großteil der Nachhimmelsenergie Qi bildet. Also jenen Teil der Lebenskraft, der die tägliche Energie für Körper und Geist bildet. Fasten setzt die Milz unter Druck. Wie soll sie Qi bilden ohne die Energie in der Nahrung?

Versuchen Sie deshalb, jeden Tag die Kraft Ihrer Mitte zu unterstützen. Dafür eignen sich laut TCM Lebensmittel mit einem natürlich süßen Geschmack. Und damit meint man die natürliche Süße in Kartoffeln, Karotten, Fenchel, Kürbis, Rüben und Getreide. Um die Mitte bei der Verdauungsarbeit zu entlasten, empfiehlt die TCM, vorwiegend gekochte Nahrung zu sich zu nehmen. Dabei ist das Wichtigste das gekochte Frühstück. Ob nun herzhaft oder süßlich, ist unerheblich. Probieren Sie verschiedene Geschmacksrichtungen aus und spüren Sie, wie lange Sie ein Getreidefrühstück satt hält und wie lange ein eiweißreiches Frühstück. Denn auch in diesem Bereich sind wir alle verschieden und haben unterschiedliche Bedürfnisse. Da kann es also genauso gut eine Reispfanne, eine Suppe oder ein Rührei sein, oder eben auch ein Brei aus Dinkelgrieß, Haferflocken oder Hirse.

 

Hirse = Vogelfutter?
Den Vögeln schmecken die kleinen, gelben Körner. Und ehrlich gesagt, mir auch. Dabei ist Hirse hierzulande relativ unbekannt. Unbekannt geworden…muss man sagen. Denn aus Hirse wurde bereits vor 8000 Jahren ungesäuertes Fladenbrot hergestellt. Sie wurde großflächig angebaut und nährte Generationen von Menschen - auch in Europa. Bis die Zeit der Kartoffel kam. Sie verdrängte die Hirse mehr und mehr, so dass sie letztendlich in Vergessenheit geriet. Dabei steckt das kleine, goldene Getreidekorn voller wertvoller Inhaltsstoffe: hochwertiges Eiweiß, Antioxidanzien, Zink, Kieselsäure, Kalium, Calcium, Fluor und die Vitamine C, B1 und B6. Und sie hält einen Spitzenplatz an Eisen, weshalb sie gerade für Vegatarier*innen und Veganer*innen ein perfektes Lebensmittel ist. 

Für die TCM ist Hirse DAS Getreide für die Mitte. Hirse ist glutenfrei und wirkt einer Übersäuerung entgegen. Das entlastet die Verdauungsorgane und stärkt die Mitte, allen voran den Funktionskreis der Milz. So unterstützt die Hirse die Milz, Substanz und Blut aufzubauen, den Körper zu kräftigen und mit Qi zu versorgen. 

 

Vorschläge für ein Getreidefrühstück 

1. Vorbereitung
Gut gewaschene Hirse in der doppelten bis zweieinhalbfachen Menge Wasser und einer Prise Salz auf dem Herd zum Kochen bringen. Dann auf kleiner Hitze die Hirse mindestens 30 Minuten ausquellen lassen.
Um Zeit zu sparen, bereiten Sie sich eine ganze Wochenportion zu und bewahren diese im Kühlschrank auf.

Alternativen zur Hirse:
Amarant: reich an Eiweiß, Eisen u.a.
Buchweizen: glutenfrei, reich an Eiweiß
Dinkel: stärkt Substanz und die Milz
Grünkern: stärkt Substanz und die Milz
Hafer: wärmt, stärkt Mitte und Qi
Maisgrieß: glutenfrei
Quinoa: reich an Eiweiß, Eisen u.a.
Reis: stärkt Mitte, entschlackt
Roggen: stärkt Geist, vertreibt Nässe
Weizen: nährt, befeuchtet

2. Am Morgen
Geben Sie zur Hirse Früchte der Saison oder Gemüse und Gewürze. Alles zusammen anschließend in ein wenig Wasser, Butter, Kokos-, Nuss- oder Getreidemilch erwärmen.
Für einen sättigenden Getreidebrei
geben Sie pro Portion 1 Tl. Mandelmus oder Sahne dazu.

Gewürze für die Mitte
Anis, Fenchelsamen, Kardamom, Nelke, Sternanis, Vanille, Zimt

Bohnenkraut, Basilikum, Dill, Curcuma, Koriander, Kümmel, Lorbeerblatt, Muskat, Knoblauch,
Petersilie,Thymian, Oregano, Rosmarin, Majoran, Liebstöckel, Salbei

3. Highlights
Nach Wunsch den Brei mit einem Topping versehen.
In der Winterzeit eignen sich gut geröstete Mandeln. Dazu rösten Sie Mandelblättchen in einer Pfanne bis sie leicht Farbe annehmen. Geben Sie 1 Tl. Honig oder Agavensirup dazu.
Das Topping lässt sich wunderbar am Vorabend vorbereiten.

Topping
Kokosnuss
Mandeln
Mohn, gemahlen
Nüsse
Pinienkerne
Pistazien
Sesam
Sonnenblumenkerne
Sprossen

1

Hinweis: Alle in diesem Artikel vorgestellten Theorien und Methoden sind Ansichten der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie sind nicht wissenschaftlich bewiesen und werden deshalb nicht von der Schulmedizin anerkannt. 

Der Passus "Chinesisch" meint hier die 'Traditionelle Chinesische Medizin' TCM.

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Geheimtipp Hühnersuppe 
               Der Garaus für Erkältungserreger?

Hühnersuppe als Medikament? Unsere Großmütter schwören drauf. Und in der jüdischen Küche nennt man die Hühnersuppe sogar „Jewish Penicillin“. Aber ob Hühnersuppe tatsächlich als Hausmittel gegen Erkältung taugt, untersuchten Wissenschaftler vom Nebraska Medical Center in Omaha. Sie bereiteten eine Suppe nach einem alten Familienrezept mit einer Kochzeit von acht Stunden zu und untersuchten anschließend die Wirkung anhand von Labortests. 

Das Ergebnis bescheinigt es: Die Hühnersuppe wirkt auf bestimmte weiße Blutkörperchen, die für die Erkältungssymptome und die damit verbundenen Schmerzen verantwortlich sind. 

Ob nun das Huhn oder eine spezielle Zutat oder eher das Zusammenwirken aller Bestandteile für die Wirksamkeit verantwortlich ist, haben die Wissenschaftler noch nicht geklärt. Dennoch ist slow cooking wichtig, also langsames und ausreichend langes Kochen - über mindestens 2 Stunden. Die lange Kochzeit wird benötigt, um die Essenzen aus dem Huhn und den anderen Zutaten zu lösen. Und die Essenzen werden gebraucht, um dem Körper wieder neue Energie zuzuführen. 

Übrigens zeigte sich die gesundheitsfördernde Wirkung nicht nur bei dem traditionellen Familienrezept, sondern auch bei anderen Hühnersuppen- sogar bei welchen aus dem Supermarkt. Dennoch geht nichts über eine selbst und gut gekochte Suppe. Und vielleicht finden Sie ja noch ein geniales Rezept in Omas altem Kochbuch...;)

Hühnerbrühe

1 Suppenhuhn, möglichst Bio-Qualität
2 Liter Wasser, Salz
1 Lorbeerblatt
1 Möhre
1 Stück Petersilienwurzel
1 Stück Sellerie
1 Stange Porree

Das vorbereitete Huhn zusammen mit den Innereien, Wasser, Salz und dem Lorbeerblatt ankochen und mindestens 2,5 Stunden leise köcheln lassen. 
Das geputzte und grob zerkleinerte Gemüse wird nach 1 Stunde dazugegeben. 

Für eine Brühe nach der Garzeit die Suppe durch ein Sieb geben. 
Für eine Suppe kann das Fleisch, wenn es zart ist, zerkleinert mit in die Suppe gegeben werden, ebenso das Gemüse. 

Das Ergebnis der Forscher wurde im Wissenschaftsmagazin „Chest“ als „Chicken Soup Inhibits Neutrophil Chemotaxis In Vitro“ veröffentlicht.

Quelle: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0012369215377217

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/heim-apotheke-welche-von-omas-hausmitteln-wirklich-helfen-a-593371-6.html

 

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Heldin auf Zeit - 
                     die schmerzhafte Regel

Zyklen und Rhythmen

Unser Leben ist bestimmt durch Rhythmen. Da gibt es große Rhythmen, wie etwa der Sieben- Jahre- Rhythmus, demzufolge sich die Frau alle sieben Jahre körperlich und seelisch wandelt. Und es gibt die kleinen Rhythmen, wie die Jahreszeiten, Tag und Nacht oder auch die monatlichen Rhythmen, die vor allem Frauen durch die jeden Monat einsetzende Regelblutung wahrnehmen.
Und vielleicht machen diese rhythmischen Veränderungen des weiblichen Hormonkreislaufs erst das Frausein aus. Denn durch sie hat die Frau einen Zyklus mit wechselndem, hormonellem Einfluss. In der ersten Zyklushälfte sorgen vor allem Östrogene zu einer Ausreifung gesunder und kräftiger Eizellen und gleichzeitig zu einem Aufbau der Gebärmutterschleimhaut.
Auch der Eisprung wird hormonell geregelt. Bei den meisten Frauen ist der Eisprung in der Mitte des Zyklus. Eine Zeit, in der die Frau attraktiv ist, die Haut ist reiner als sonst, die Haare liegen besser, die Frau ist ausgeglichener und überhaupt… die Natur setzt alles daran, die Frau sexuell attraktiv zu machen. Natürlich nur, um den Fortbestand der Menschheit zu sichern ;-).
Danach folgt die zweite Zyklushälfte. Die fruchtbare Phase ist vorbei. Jetzt dominiert das Progesteron, das die Einnistung eines befruchteten Eies ermöglicht und eine Schwangerschaft unterhalten soll. 
Bleibt eine Befruchtung der Eizelle aus, kommt es zu einem Abfall der weiblichen Hormone, damit die aufgebaute Gebärmutterschleimhaut über die Regelblutung abgestoßen werden kann. Und damit beginnt ein neuer Zyklus. Monat für Monat. Jahr für Jahr.

 

Die Regel auf Chinesisch1

In der Chinesischen Medizin wird die Menstruation TAN GUI, das „Himmlische Wasser“ genannt. Die erste Menstruation ist die „Ankuft des Himmlischen Wassers“ und die Menopause der „Stillstand des Himmlischen Wassers“.
Dieses Himmlische Wasser ist pure Lebensenergie. Energie, die im Falle einer Schwangerschaft im Körper verbleibt, um den Embryo mit Substanz und Energie zu versorgen, um den Fötus lebendig zu halten. Bleibt eine Schwangerschaft aus, verliert die Frau dieses energiereiche ‚Himmlische Wasser‘ über die Menstruationsblutung. Manche Frauen reagieren deshalb auf die Menstruation mit Schwäche, mit dem Gefühl, sich vermehrt ausruhen zu müssen, nicht belastbar zu sein. In China gilt die Menstruationszeit deshalb als eine besondere Zeit. Tatsächlich bekommen Frauen in vielen Firmen arbeitsfrei, damit sie sich schonen und ihre Arbeitskraft über einen langen Zeitraum erhalten bleibt.

 

Schmerz und Quälerei

Die ersten geschichtlichen Hinweise auf Menstruationsbeschwerden sind tatsächlich 5000 Jahre alt. Das könnte den Anschein geben, Menstruationsschmerzen seien normal, das war schon immer so. Und tatsächlich bedeutet die Regelblutung für viele Frauen und Mädchen eine Zeit der Qualen. Normalerweise aber, und von der Schöpfung so angelegt, verläuft die Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut in leichten, schmerzlosen Kontraktionen, die durch Gewebshormone gesteuert werden. Zieht sich die Gebärmutter jedoch übermäßig stark und länger als üblich zusammen, kann es zu kolik- oder krampfartigen Regelschmerzen im Unterleib kommen. Diese können auch noch ausstrahlen in andere Körperregionen wie den Rücken oder die Oberschenkel. Sogar eine Darmbeteiligung mit Durchfall oder Stuhlverstopfung, Begleiterscheinungen wie Übelkeit und Erbrechen sind genauso möglich, wie Kopfschmerzen, Migräne oder Stimmungsschwankungen. Nicht selten ist die Frau in dieser Phase komplett außer Gefecht gesetzt.

Starke Menstruationsschmerzen sollten immer gynäkologisch abgeklärt werden, da beispielsweise Myome oder Endometriose dafür verantwortlich sein können. Meistens handelt es sich aber um ein hormonelles Ungleichgewicht, welches schulmedizinisch mit Schmerzmitteln oder der Antibaby-Pille „behoben“ wird. Und damit nimmt die Frau manchmal über Jahrzehnte täglich synthetisch hergestellte Hormone ein.

 

Schmerzhafte Regel - eine Krankheit?

In der Chinesischen Medizin gibt es eigentlich keine Namen für bestimmte Krankheiten. Vielmehr werden alle
 vorhandenen Symptome in sogenannte Syndrome eingeteilt. Das erfordert eine genaue Anamnese und Untersuchung jeder einzelnen Patientin. Die TCM sagt, dass Schmerzen im Körper entstehen können, wenn Qi, die Lebensenergie, nicht richtig fließen kann. Manchmal fließt sie nicht richtig, weil zu wenig Energie vorhanden ist = Leere, manchmal aber auch, weil sie gestaut ist. Beide Ursachen können zu schmerzhaften Regelblutungen führen, aber beide werden chinesisch komplett anders behandelt.

 

Weniger Schmerzen durch Akupunktur und Akupressur?

Um den blockierten Energiefluss, also die Qi-Stagnation zu lösen, eignet sich nach Ansicht der TCM besonders gut die Akupunktur. Es gibt aber auch einige pauschale Akupunkturpunkte, die massiert werden können als sogenannte Akupressur. Ob Regelschmerzen genauso gut über Akupressur zu behandeln sind, wie mit Schmerztabletten oder hormoneller Medikation, das untersuchten Forscher der Charité in Berlin2. Dazu baten sie 221 betroffene Frauen zwischen 18 und 34 Jahren, ihre Regel und die damit verbundene Beschwerden zu beschreiben. Die Hälfte der Probandinnen erhielt dann vor jeder Menstruation eine Anleitung für eine selbst durchzuführende Akupressur. Zum Ergebnis: Nach drei Monaten erreichten 37% der Akupressurgruppe tatsächlich eine Schmerzreduktion um die Hälfte und nach 6 Monaten sogar 58% der Patientinnen. Dabei war nicht nur die Schmerzintensität reduziert, sondern auch die Frauen konnten auch die Einnahme der Schmerztabletten deutlich reduzieren. Und ich möchte dem noch hinzufügen, dass mit der Akupressur nicht nur eine Schmerzlinderung erfolgt, sondern eben auch eine kausale Behandlung.
Sind Sie interessiert an den Akupressurpunkten? In der Praxis berate ich Sie gern.

 

1
Chinesisch meint hier die 'Traditionelle Chinesische Medizin' TCM.
Hinweis: Alle hier vorgestellten Methoden sind nicht wissenschaftlich bewiesen und werden deshalb nicht von der Schulmedizin anerkannt. 


2
Quelle: http://www.ajog.org/article/S0002-9378%2817%2932335-9/fulltext?utm_source=+Nr. +584&utm_medium=email&utm_campaign=BDH-Newsletter https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/akupressur_bei_regelschmerzen/

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Dein Lebenskonto

Es ist phantastisch: Jeden Tag bekommst Du 24 Stunden auf Deinem Lebenskonto gut geschrieben. Und nur Du verfügst über diese Stunden.
Du entscheidest, wofür Du Sekunden, Minuten und Stunden ausgibst.

Natürlich sind wir alle nicht ganz frei - zumindest nicht in unserer Kultur. Natürlich sollten wir für Essen, für Schlaf und Sozialkontakte sorgen. Aber selbst danach bleiben immer noch Stunden übrig. Stunden, die Du bewusst, mit Achtsamkeit und Freude leben darfst.
Stunden, die Dein Herz und Deine Seele erfüllen können.
Stunden, für die Du Dich jeden Tag neu entscheiden darfst.

 

 

 

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Auf den Spuren der Heilkunde

Der Fund einer Eis-Mumie in den Ötztaler Alpen im Jahre 1991 hatte für die Medizingeschichte faszinierende Erkenntnisse zur Folge. Nicht nur, dass sich in seiner Gürteltasche Heilpilze für die Wundheilung und gegen Magenbeschwerden befanden, durch genaue Untersuchungen Ötzis stellte man Erkrankungen fest wie Bandscheibenverschleiß, Arterienverkalkung und Gallensteine. 

Überaus bedeutend für die Naturheilkunde sind jedoch seine Tätowierungen, die genau an den Stellen des Körpers vorgenommen wurden, die den Akupunkturpunkten für seine Krankheiten entsprechen. Und für die Naturheilkunde bedeutet das, dass die Lehre der Energiebahnen und die Lehre der Akupunktur, die bisher der chinesischen Medizin zugeordnet werden, auch in unserer Kultur um ca. 3000 v. Chr. angewandt worden zu sein scheint. 

 

Die Akupunktur

Ursprünglich stammt die Akupunktur aus dem Schamanismus, der Medizin der Naturvölker. Viele dieser Naturvölker glaubten, dass eine Krankheit wie ein „böser Geist“ ist, der in den Menschen eindringt und Unheil anrichtet. So bohrte man mit Hölzchen oder Steinchen kleine Löcher in den Körper, durch welche der bösen Geist wieder entweichen konnte. Leider war bei dieser Methode nicht immer im Vorfeld klar, wer von beiden die „Ur-Akupunktur“ überlebte: der Mensch oder der böse Geist…

Dennoch wurde die Methode immer weiter verfeinert. Sowohl von der Technik her und den dafür notwendigen Werkzeugen, als auch die Auswahl der Löcher wurden immer differenzierter. 

Heute kennen wir etwa 360 Akupunkturpunkte. Einige davon sind überaus effektiv und wichtig, andere weniger. Was unsere westliche Medizin natürlich immer wieder beschäftigt hat, ist die Frage, warum nun Akupunktur überhaupt wirkt. Warum ein Einstich mit einer Nadel an der Hand zu einer Verbesserung des Hustens führt. Oder eine Nadel im Fuß den Stress reduziert. Warum eine Akupunktur am Unterarm hilfreich ist bei Übelkeit und Erbrechen.
Die (wissenschaftlichen…) Erklärungen reichen von „durch die Nadel ausgeübte Impulse auf das Nervensystem, über Reaktion des Körpers auf die zugeführte Wunde usw. Und während wir uns hier im Westen den Kopf darüber zerbrechen, warum nun die Akupunktur wirkt, sagen die Chinesen: „Warum fragen, wie etwas funktioniert, wenn es funktioniert!“ Denn schließlich ändert es nichts daran, dass es funktioniert (1). Wie auch immer. Vermutlich ist es unsere Mentalität, die für alles Erklärungen sucht. Und eigentlich ist es auch gut so. Das, was ich bedenklich finde, ist die Eigenart, die Naturheilkunde als unwirksam hinzustellen, nur weil man die Erklärung für einige Umstände noch nicht gefunden hat. Aber das ist ein anderes Thema;). 

Literatur: Dr. Georg Weidinger; Die Heilung der Mitte: Die Kraft der Traditionellen Chinesischen Medizin; ISBN-13: 978-3850688642
(1) Dr. Georg Weidinger; Die Heilung der Mitte: Die Kraft der Traditionellen Chinesischen Medizin; ISBN-13: 978-3850688642

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Blaue Zonen1 
- oder wie man gesund alt wird

Blaue Zonen- so nennt man jene Gebiete auf der Erde, in denen überdurchschnittlich viele betagte und wirklich hochbetagte Menschen leben. Hierzu gehören nicht nur die Inseln Sardinien und Okinawa, sondern auch eine Halbinsel in Costa Rica und eine kleine Gemeinschaft in Kalifornien.
Und die Bewohner der Gebiete scheinen wirklich Glück gehabt zu haben, an solch’ einem Ort leben zu dürfen. Immerhin haben sie eine deutlich höhere Lebenserwartung als andere Menschen. 
 Mindestens über 80. Und über 100 Jahre zu werden, ist in diesen Blauen Zonen tatsächlich keine Seltenheit.
Immer wieder haben Forscher die Zonen untersucht: Ihre geografische Lage, das Wetter, die Arbeit, die Ernährung. Aber egal, was sie auch untersuchten, es scheint nur eine Parallele zu geben: Die Menschen leben keinen Stress. Sie leben in Gemeinschaften, in denen man sich um seine Familie und seine Freunde kümmert. In denen man zwar auch arbeitet und Geld verdient, aber auch müßig ist. Die Menschen dort leben achtsam und ausgeglichen.
Der Forscher Dan Buettner untersuchte die Blauen Zonen und entwickelte ein Programm mit Weisheiten, die helfen können, ein langes Leben in guter Gesundheit zu leben. Das Schöne: Das Programm ist einfach und gut in den Alltag zu integrieren. Und vielleicht haben Sie auch schon das ein oder andere für sich umgesetzt.

 

bewege dich regelmäßig


Das Ziel ist nicht, dass Sie ab heute für den Marathon trainieren oder täglich mehrere Stunden ins Fitnessstudio gehen sollen. Das Ziel ist, dass Bewegung in den Alltag integriert wird, dass Sie beispielsweise Treppen anstatt den Fahrstuhl benutzen, das Auto drei Straßen entfernt parken oder gehen Sie einfach nach dem Essen eine kleine Runde spazieren. Bewegung bewegt, sie bringt das Qi in Fluss. Und das dient der Gesundheit - in jedem Lebensalter. 


 

esse bewusst


Fast alle meiner Patient*innen wissen, welche Lebensmittel die Gesundheit fördern und welche sie ruinieren können. Aber selbst gesunde Lebensmittel können krank machen, wenn man einfach zu viel davon isst, oder wenn sie nicht zur Konstitution passen. Da die Milz als Mitte des Körpers und als die Mitte des Stoffwechsels gilt, tun Sie sich etwas Gutes, wenn Sie mindestens einmal am Tag warm und gekocht essen. Denn ein Grundsatz der TCM ist: ‚Alles, was in den Nagen kommt, soll warme Suppe sein‘, also gekocht, gekaut und warm. So kann die Milz leichter den Stoffwechsel koordinieren und Energie für Ihren Alltag herstellen.

 

ehre dein Familienleben und deine Freunde


Die Familie und unsere Freunde sind unser Zuhause. Sie geben uns Sicherheit. Dort werden wir so angenommen, wie wir sind. Und das gibt Selbstvertrauen.
Vielleicht ist es für Sie auch erst an der Zeit, herauszufinden, welche Freundschaften echt sind, welche sich gut anfühlen, wo man ungezwungen sein kann. Bewahren sie diese. 
Können Sie Ihre Freunde oder Verwandten nicht oft sehen, weil es die Entfernung nicht zulässt, oder weil wichtige Bezugspersonen vielleicht schon verstorben sind, errichten Sie einen Gedenkaltar. Hier finden Fotos und Erinnerungsstücke ihren gebührenden Platz.

 

mache jeden Tag eine happy hour


Nehmen Sie sich die Zeit, jeden Tag etwas für Ihre Seelenstärkung zu tun. Dazu sind all jene Dinge hilfreich, die das Wohlfühlen anregen. Dinge, bei deren Verrichtung man sich und die Zeit vergessen kann. Dinge, die zwar nutzlos, aber dennoch sinnvoll sind. Dinge, für die das Herzensfeuer brennt.
 Manchmal ist es das Lesen eines Romans oder spontan ein Gesellschaftsspiel mit guten Freunden. Oder Seifenblasen machen, ins Kino gehen oder im Wald den Duft des Laubs genießen. Was auch immer. Finden Sie IHRE eigne happy hour.

 

setze dir Ziele


Kennen Sie das Gefühl, wenn man das Tagesziel erreicht hat? Diese Zufriedenheit…und auch vielleicht ein bisschen Stolz? Dieses gute Gefühl können Sie jeden Tag haben. Setzen Sie sich am Vorabend ein Ziel für den nächsten Tag. Aber bitte nur eines, das Sie gaaaaanz leicht erreichen können.


 

lasse dir Zeit zum Genießen und Ruhen


Wir sind es nicht gewohnt in unserer Kultur. Und auf dem Land noch weniger als in der Stadt: Das Genießen. Savoire vivre. Chillen:)
 Wir sind eine Kultur der Macher, der Strebsamen, der Eifrigen, der Denker und Erfinder. Von Generation zu Generation wird diese Art des Denkens als Ideal weitergegeben. „Der frühe Vogel…“, "Schaffe, schaffe, Häusle baue“, „die Arbeit hält drei große Laster fern…“

Dabei täte es uns gut, umzudenken und einen Ausgleich zwischen Arbeit und Ruhen zuzulassen. Und das guten Gewissens. Schaffen Sie sich Ruhezonen, Ruheplätze, Ruhezeiten. Verweilen Sie dort einige Minuten. Genießen Sie dort den Augenblick. Das Sein. Wichtiger als die Summe der Minuten ist hier die Regelmäßigkeit. Lieber dreimal am Tag 1 Minute als einmal im Monat eine Stunde;)


Übrigens heißen diese Zonen nur deshalb Blaue Zonen, weil Wissenschaftler, die die Besonderheiten der Lebenserwartungen in diesen Gebieten untersucht haben, diese Zonen auf Landkarten blau gekennzeichnet haben;)

Nähere Infos und weitere Ideen finden Sie unter https://www.bluezones.com

Quelle und Inspiration: happinez Nummer 4 / 2010

 

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Die Moxibustion
                  - der Wärmekick in der TCM

Die Moxibustion - oder kurz Moxen - wurde in China schon weit vor unserer Zeitrechnung genutzt. Das belegen Grabfunde von um 4000 v. Chr. Wie genau man das Moxen derzeit angewendet hat, lässt sich natürlich nicht mehr klären. „Erst“ in Schriften um etwa 2600 v. Chr. werden genaue Anweisungen dazu gegeben.

Bei der Moxibustion verglimmt Beifußkraut über einem Akupunkturpunkt. Schmerzhaft ist das nicht. Aber wohltuend. Und anders als bei einer Wärmflasche oder einem Kachelofen, dringt nach Ansicht der TCM die Hitze des Krauts tief in die Haut und die Muskulatur ein. Dabei ist die Wirkung viel tiefwirkender als beispielsweise die Verwendung einer Infrarotlampe. Entsprechend der Theorie der Chinesischen Medizin aktiviert und verbessert die Moxibustion auf diese Weise den Stoffwechsel und die Sauerstoffversorgung im Gewebe und damit auch die Funktion des Immunsystems. Es gibt mittlerweile sogar Untersuchungen, die belegen, dass sich durch das Moxen an bestimmten Akupunkturpunkten die Anzahl der immunaktiven, weißen Blutkörperchen erhöht1. Gleichzeitig soll durch die tief eindringende Wärme innere Kälte vertrieben und die Gesundheit gefördert werden.

Durch wissenschaftliche Untersuchungen hat man eine Vielzahl von Bestandteilen im Moxakraut nachweisen können, die das Wesen und die Wirkungsweise der Moxa-Therapie erklären wollen. So sind ätherische Öle, Baumharze, Vitamine, Eisen und Magnesium Bestandteile des Krautes.
Um besonders hochwertiges Moxakraut zu gewinnen, wird der Beifuß im fünften Monat des Mondkalenders geerntet. Es wird getrocknet, zerrieben und zehn Jahre lang aufbewahrt.
Aber egal wie alt das Moxakraut ist, einen Nachteil hat das Moxen mit Beifußkraut schon: Es riecht wirklich sehr gewöhnungsbedürftig…

 1 https://de.wikipedia.org/wiki/Moxibustion#cite_note-8

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Dankbarkeit
           Eine Liebeserklärung an das Leben

Anfangs ist es noch so flüchtig und nicht wirklich greifbar, das Gefühl der Dankbarkeit. Gehört es aber zur Gewohnheit, dann wird es zu einer Liebeserklärung an das Leben. Denn Dankbarkeit hellt die Stimmung auf und vermittelt ein Gefühl der Zufriedenheit, ein Gefühl der Freude und der Erfüllung. Dankbarkeit ist die Wertschätzung seines Lebens und aller Dinge, die uns umgeben. Und dabei ist es einerlei, wofür man dankbar ist: Es können materielle Dinge sein, ideelle, leise, versteckte, subtile.

Schon vor Jahren haben sich Psychologen intensiv mit dem Thema Dankbarkeit uns ihrer Auswirkung auf Körper, Geist und Seele beschäftigt. Ihren Studien und Untersuchungen zufolge soll Dankbarkeit zu innerer Zufriedenheit führen, die Herzgesundheit unterstützen.1

Einfach mal dankbar sein. Für das warme Wasser zum Duschen, für das leckere Essen, für den Partner, die Kinder, für die Natur, für das Vogelgezwitscher, für eine erfüllende Tätigkeit, für die Fülle der Möglichkeiten in unserer Kultur. Für die netten Worte oder auch den Kaffee bei der Nachbarin. Gelegenheiten gibt es unzählige. Man muss nur anfangen…

Dankbarkeits-Training
 

Machen Sie es sich zur Gewohnheit, Dinge in Ihrem Leben als ein Geschenk anzusehen. Wenn es Ihnen anfangs noch schwer fällt oder im Alltag einfach so durchrutscht, machen Sie es sich abends zum Ritual, sich vor dem Zubettgehen kleine, freudige
Begebenheiten, Erlebnisse oder Begegnungen in
Erinnerung zu rufen. Wenn Sie mögen, können Sie diese Begebenheiten gerne aufschreiben. So entsteht mit der Zeit ein kleines Büchlein der Dankbarkeit und der positiven Gedanken.

 


 

Quelle: spiegel.de
http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/dankbarkeit-die-wurzel-fuer-gesundheit-und-wohlbefinden-a-1124119.html

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7484873

Inspiration: Happinez www.happinez.de

 

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Die weibliche Brust
                    Symbol für das Leben

Zu klein, zu groß, zu prall oder zu schlaff. Eigentlich ist sie nie richtig, die weibliche Brust. 
Anders als hierzulande mögen Naturvölker die Brüste eher natürlich. Ob ausgezehrt, hängend oder prall, die Anerkennung entstammt nicht der optischen Vollendung, sondern dem Symbol für die Fruchtbarkeit, für den Fortbestand des Clans oder Stammes durch das Nähren der Kinder. 

Und obwohl die Brust als nährendes Prinzip Leben erhält, ist sie bei uns ein Zentrum der Angst. Angst vor Krebs. Über kein anderes Organ wird in den Medien so viel Angstmachendes berichtet, wie über Brustkrebs.
Um so wichtiger finde ich es, sich mit dem Thema und mit gesundheitsfördernden Maßnahmen auseinanderzusetzen. 

In regelmäßigen Abständen biete ich Ihnen ganz viele Informationen zum Thema Brustgesundheit in einem Vortag. Es geht um natürliche Veränderungen der Brust innerhalb des Monatszyklus, um Massagen, Kräuter und Globuli. Außerdem mache ich Sie mit der „Sprache der Brust“, bekannt: den seelischen Entsprechungen von Brusterkrankungen. Und natürlich gibt es dabei auch Einsichten in die Chinesische Medizin.
Aber was am wichtigsten ist, sind die Tipps zur Förderung der Gesunderhaltung der Brust. Um das, was jede Frau für sich tun kann- ohne viel Aufwand und ohne viel Zeit. Kleine Dinge, einfache Dinge. :) Für Ihre Gesundheit.

 

Die Bürstenmassage als liegende Acht 

  • Diese Bürstenmassage eignet sich als kleines 10-minütiges Ritual, das Sie alle zwei bis drei Tage durchführen  sollten. Massiert wird mit einer sehr weichen Bürste oder einem Badeschwamm. 
  • Beginnen Sie in einer Aufwärtsbewegung über das Brustbein und fahren Sie mit der Bürste ohne viel Druck in Form der „liegenden Acht“ abwechselnd um die linke und rechte Brust. 
  • Gebürstet werden etwa 12 Runden, so dass die Haut leicht gerötet ist. 
  • Wenn Sie mögen, können Sie anschließend kreisend zur Leber im rechten Oberbauch hin bürsten und weiter im Uhrzeigersinn den übrigen Bauchraum bis hin zur Leistengegend massieren, bis der Bauch rosig ist.
    Die Mitbehandlung der Leber ist sinnvoll, da die Leber als entgiftendes und Hormon abbauendes Organ häufig einer Stärkung bedarf. 

 

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Moose
       - uralte Begleiter 

Es scheint sie schon immer gegeben zu haben, die Moose. Sie haben alle Veränderungen dieser Welt miterlebt. Sie haben dort überlebt, wo andere Pflanzen verdorrten, wo andere ertranken oder unterkühlten. Einige Arten überstehen Hitzeperioden von 70°C. Und egal wo sie auch sind, selbst an unwegsamen Stellen scheinen sie mit der Natur zu verwachsen. Sie erobern Steine und Felsen. Sie wachsen an Rinden und Wurzeln. Sie warten nicht mit außergewöhnlichen Blüten oder betörendem Duft auf. Ihre Blüten sind eher unscheinbar, so wie Moos überhaupt eher unscheinbar ist. Es wächst dort, wo es kaum Licht gibt, sei es eine schattige, der Sonne abgewandten Seite oder der Waldboden. Sie begnügen sich damit, klein zu sein. Bodenständig und unscheinbar. Und doch sind sie wunderschön. Jede Art für sich. Seit Jahrmillionen.

 

 

Therapeutisch werden Moose eher wenig angewendet. Letztlich allein wegen der antimikrobiellen Wirkung dienten sie hierzulande im ersten Weltkrieg als Wundkompressen, während Indianerstämme in Nordamerika aus ihnen Salben zur Wundversorgung zubereiteten. 

In der Traditionellen Chinesischen Medizin finden dagegen nahezu 40 verschiedene Moosarten Verwendung. So werden diese bei Verbrennungen, Ekzemen, Halsentzündungen oder Bronchitis als Rezepturen verordnet.

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Unsere Füße
        Wunder der Natur

Sie tragen uns ein ganzes Leben lang und haben wirklich mehr Beachtung verdient, als wir ihnen zugestehen. Dabei ist es ganz einfach, denn eine Form der Achtsamkeit und der Berührung ist das Barfußgehen. Barfußgehen lenkt unweigerlich die Aufmerksamkeit zu den Füßen;). 

Wellness per Fuß

Ich bin immer wieder fasziniert über die Reichhaltigkeit der Natur mit ihren Möglichkeiten, sich selbst gut zu tun. Bringen Sie Ihre Aufmerksamkeit in die Füße, vielleicht in Form eines Fußpeelings. Oder mit einem warmen, wohligen Fußbad, dem Sie Kräuter wie Lavendel oder Rosmarin, Salbei oder Rose zugeben.
Auch eine Fußmassage ist einfach durchzuführen und hat dennoch einen entspannenden Effekt auf den Körper und die Seele.

Sie werden merken, es braucht nur ein paar Minuten Aufmerksamkeit für die Füße. Minuten, in denen man die Wunder spürt, die direkt unter unseren Füßen liegen.

Entspannende Fußmassage

Umfassen Sie einen Fuß mit beiden Händen so, dass die Daumen auf der Fußsohle das Gewebe leicht ausstreichen können. 

Lassen Sie die Zehen kreisen und 
anschließend streichen Sie das Gewebe zwischen den Zehen aus. Danach können Sie einfach Streichungen der Fußsohle durchführen, so, wie es Ihnen gut tut.

Nahrung für die Füsse

für ein Fußpeeling

  • Meersalz
  • einige Spritzer Bio-Zitrone
  • etwas feingehackte Pfefferminze
  • Pflanzenöl

Vermischen Sie alle Zutaten und reiben Sie damit Ihre Füße ein. Das lenkt nicht nur die Aufmerksamkeit auf die Füße, sondern belebt und pflegt Körper und Seele.

Kräuter für die Füsse

für ein Fußbad

  • Lavendel:
    --> entspannend
  • Salbei:
    --> schweißmildernd
  • Rose:
    --> entspannend
  • Schafgarbe:
    --> entgiftend
  • Rosmarin:
    --> anregend

 Und...übrigens, wie in der natuheilkundlichen Praxis die Füße therapeutisch genutzt werden können, lesen Sie hier

Quelle und Inspiration:
Happinez 7-2017

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Die Menstruation:  
                   Unnütz und altmodisch? 

 In alten Zeiten beging man die erste Menstruation mit einem Initiationsritual, in dem das heranreifende Mädchen für den Eintritt in die neue Lebensphase beglückwünscht und als fruchtbare Frau gewürdigt wurde. Die Fruchtbarkeit, die den Fortbestand eines Clans sicherte, räumte den Frauen das Privileg ein, sich während der Blutung einmal im Monat in Mondhütten zurückziehen. Während dieser Zeit waren die Frauen von jeglichen Pflichten befreit, weder mussten sie Beeren sammeln, noch den Tauschgeschäften oder der Kindererziehung nachgehen. Sie konnten sich ihrer Spiritualität und sich selbst zuwenden. (siehe auch "Die Mondhütte")

Mit Beginn des Patriarchats und der Anpassung des Kalenders an den Sonnenrhythmus, gerieten die zyklischen Mondabläufe in den Hintergrund. Doch nicht nur das, sondern die Regelblutung wurde als unrein angesehen. Bereits um 65 n. Chr. schrieb Plinius der Ältere:   

„Aber es lässt sich nicht leicht etwas finden, was bemerkenswerter ist als der Blutfluss der Frauen. Jede Berührung damit verdirbt die Ernten, verheert die Gärten, tötet Keime ab, lasst die Früchte vom Baum fallen, tötet Bienen; berührt sie den Wein, so wird er zu Essig, die Milch wird sauer… sogar Bronze und Eisen werden augenblicklich rostig und erfüllen die Luft mit entsetzlichem Gestank. Hunde, die daran lecken, werden toll und ihr Biss ist unheilbar giftig…“

 

 

 

Über lange Zeit hielten sich diese „Weisheiten“, sodass Frauen während der Regelblutung der Zugang zur Kirche verwehrt wurde und sie als „unrein“ galten.

Heute hat sich die Situation insofern geändert, als dass nichts im weiblichen Körper als so störend empfunden wird, wie die Regelblutung. Vorzugsweise ist sie unsichtbar, verläuft im Geheimen. Die Frau muss auch während ihrer Menstruation zu 100% funktions- und einsatzbereit sein. Oder noch besser, man hat erst gar keinen Zyklus: Die Pille steuert und regelt den Zyklus oder lässt ihn bei ständiger Einnahme auch ganz verschwinden. Die Frau: Eine für den Arbeits- und Familienmarkt ständig gleich funktionierende Einheit mit überflüssiger Blutung. 

  

Die Pille- Lösung aller Probleme? 

Die Anti-Baby-Pille scheint hier für viele Frauen die Lösung zu sein. Nicht nur, dass sich damit der Zyklus modellieren und den Umständen entsprechend anpassen lässt, manche Frauen verhindern mit einer Dauereinnahme sogar ihren Zyklus, so wie das auch bei Hormonspiralen der Fall ist.
Leider ist diese Vorgehensweise höchst unnatürlich, dem Körper unbekannt.   

Denn das Ziel des weiblichen Zyklus ist nicht die Monatsblutung, sondern die Fortpflanzung. Dafür richtet die Gebärmutter Monat für Monat ein neues Kinderzimmer ein. Bleibt eine Befruchtung und damit das Baby aus, kommt es zum erneuten "Renovieren". Durch den Aufbau und Abbau der Gebärmutterschleimhaut ist die Frau ein rhythmisches Wesen. 

Die Folgen der Pille und ganz besonders die Folgen der Dauereinnahmen eines Anti-Baby-Hormons als Eingriff in den Hormonhaushalt sind nach meiner Ansicht derzeit nicht absehbar. 

Da sich alle Hormone untereinander beeinflussen und die Medizin bei weitem noch nicht alle Hormone im menschlichen Körper identifizieren und nachweisen kann, kann meines Erachtens auch keine Aussage darüber getroffen werden, in welcher Art und Weise die Gewebe, Organe oder auch die Psyche durch die synthetischen Dauer-Hormone beeinflusst und verändert werden. Bereits heute ist aber bewiesen, dass neben dem Wasserhaushalt, der Nebennieren- und Leberfunktion auch das Brustkrebsrisiko beeinflusst wird. 

 

Menstruationskäppchen 

Es sind nicht nur die riesigen Mengen an Plastik und Müll, die mit Wegwerf-Menstruationshygiene produziert werden und teilweise bis zu 500 Jahre benötigen, um zu verrotten, sondern auch die mittlerweile als kritisch zu betrachtende Anzahl an chemischen und gesundheitsschädlichen Stoffen, die den Hygieneartikeln zugesetzt werden. Hierzu gehören Dioxin, Furan, Chlor und oftmals allergieauslösende Duftstoffe, damit Frau „untenrum“ gut riecht…

Eine Alternative sind wiederverwendbare Binden, Slipeinlagen und sogenannte Menstruationstassen oder -käppchen. 

 

Bereits im Jahre 1937 ließ Leona Chlamers in Philadelphia ein Menstruationskäppchen patentieren. Derzeit aus hartem Gummi gefertigt, erscheinen die Käppchen heute aus medizinischem Silikon und werden in unterschiedlichen Größen, Härten und Farben im Handel angeboten. 

Wiederverwendbare und schadstofffreie Menstruationshygiene finden Sie mittlerweile in Drogeriemärkten und im Internet. 

 

Umstieg auf ein Menstruationskäppchen?

  • Achten Sie auf gute Qualität, die frei von Weichmachern ist. Sie können die Tassen direkt im Internet oder mittlerweile auch in Drogeriemärkten erwerben.
    Möchten Sie die Menstruationskäppchen vorher ansehen und anfassen, lade ich ich Sie gern in meine Praxis ein. Ich habe mehrere Demonstrationsmodelle in verschiedenen Materialien und Größen zum Anfassen vorliegen.

  • Achten Sie auf die richtige Hygiene Ihres Menstruationskäppchens. Vor dem ersten Gebrauch empfielt sich ein Auskochen über 10 Minuten.
    Während der Regel reicht das Auswaschen mit Wasser, nach der Regel sollte die Tasse mit Wasser ausgekocht und bis zur nächsten Regel in einem luftigen Säckchen gelagert werden. 

  • Die Handhabung der Menstruationskäppchen muss ein wenig geübt werden. Erfahrungsgemäß dauert es bis zu 2 Zyklen, bis die Frau sich damit vertraut und sicher fühlt. Das Käppchen wird "gefaltet" und wie ein Tampon eingeführt. Es entsteht ein Unterdruck, wodurch das Käppchen dicht abschließt. 
    Nähere Infos finden Sie unter feecup.de.

 

Quellen:
Nähere Informationen auf feecup.de

 

 

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Soziales Projekt für Mädchen in Afrika

 Die Menstruation ist immer noch ein TABU. Und das nicht nur hierzulande. In den afrikanischen Ländern sind die Probleme viel gravierender. Studien haben gezeigt, dass Mädchen aus Angst vor befleckter Kleidung bis zu 20% ihrer Schulzeit verpassen. Denn in weiten Teilen Afrikas müssen sich die Mädchen das Geld für Menstruationshygiene selbst zusammensparen. Und so verwenden sie aus Geldmangel alte Zeitungen, Socken oder einfach nur Lehm. Die Folgen sind, neben unzureichendem Schutz der Wäsche, auch Infektionen.

BUY ONE, GIVE ONE
Die Firma „Ruby Cup“ hat hierfür 2010 ein Sozialprojekt ins Leben gerufen. Frei nach dem Motto „eins für dich und eins für mich“, erhält ein kenianisches Mädchen für jedes verkaufte Ruby Cup Menstruationstässchen kostenlos ebenfalls ein Ruby Cup. Und damit ist das Mädchen über seine gesamte Schulzeit mit Menstruationshygiene versorgt.
Mittlerweile trägt das Projekt erste Früchte. Denn Vergleichszahlen bestätigen, dass die Mädchen, dank der Menstruationstasse, weniger dem Unterricht fernbleiben, sich besser konzentrieren und einfach unbeschwerter sein können.

Auch die Vereinigung „Femme International“ sieht den direkten Einfluss und die Veränderung, die das Menstruationstässchen für junge Mädchen in Afrika darstellt: „Durch Ruby Cup steigt das Selbstvertrauen der Mädchen stark an und sie können im Unterricht bleiben. Wer das Thema Menstruationshygiene anspricht, schneidet auch gleichzeitig das Thema Gleichberechtigung an, und die Verteilung der Ruby Cups ist ein großer Teil von Femmes Mission, Frauen durch Bildung zu fördern und zu unterstützen.”

Dass das Menstruationstässchen hypo-allergen, schadstofffrei und umweltschonend ist, versteht sich dabei von selbst, und, wie bei allen anderen Menstruationstässchen auch, wird ein Austrocknen der Scheiden-schleimhaut verhindert und damit die Gefahr vaginaler Infektionen verringert.

Nähere Infos zu diesem Sozialprojekt finden Sie unter http://www.ruby-cup.com/de/soziale-mission

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Schröpfen

Das Schröpfen gehört zu den sogenannten ausleitenden Verfahren. Solcherlei Ausleitungsverfahren werden kulturübergreifend in vielen uns bekannten Aufzeichnungen über die Heilkunst beschrieben. Erste detaillierte, schriftliche Anweisungen zum Schröpfen verfasste um etwa 400 v. Chr. niemand anderer als Hippokrates, dessen ärztlich- ethische Grundsätze Mediziner noch bis vor einigen Jahren beeideten. 

Wie auch damals ist das Ziel einer solchen Ausleitungsmethode die  Beseitigung potentiell schädlicher und krankmachender „Säfte“ aus dem Körper. Speziell im Bereich des Schröpfen verfolgt man die Idee, durch verschiedene Techniken Verhärtungen zu lösen und Schmerzen zu reduzieren. Wissenschaftlich nachgewiesen sind Wirkungsweise und Wirksamkeit jedoch nicht, so wie bei vielen anderen alternativmedizinischen Methoden auch. Aus diesem Grunde ist das Schröpfen ein von der Schulmedizin nicht anerkanntes Verfahren. 

Heute verwenden Heilpraktiker und Naturärzte unterschiedliche Schröpfmethoden. Immer aber erzeugt ein glockenförmiges Schröpfglas, das direkt auf die Haut gesetzt wird, einen Unterdruck im Körpergewebe. Der Körper reagiert auf diesen Reiz mit einer lokalen Mehrdurchblutung. Wie bei einem Knutschfleck kommt es zu einem Austritt von Blut und Gewebeflüssigkeit in das subkutane Gewebe und, nach Theorie der Naturheilkunde, zu einer Aktivierung des Abtransports von Stoffwechselprodukten. Möglicherweise liegt darin auch der Grund für das Lockern von Verhärtungen in Haut und Unterhautgewebe, weshalb das Schröpfen in den meisten Fällen in Heilpraktikerpraxen Verwendung findet.  

In meiner Praxis wende ich unterschiedliche Schröpfmethoden an, je nach Befund und Krankheitsbild des einzelnen Patienten. Ob eine trockene Schröpfung, bei der das Schröpfglas stationär auf der Haut platziert wird oder eine Massage mit einem Glas, ob im Bereich einer Verhärtung oder auf einem Akupunkturpunkt, immer dient das Schröpfen dem Ziel, das Wohlbefinden und die Gesundheit wiederherzustellen. 

In der Vorzeit, als das Glas noch nicht erfunden oder nicht erschwinglich war, verwendete man Kalebassen, Bambusrohre und Kuhhörner, um auf der Haut den Unterdruck zu erzeugen. 3300 v. Chr. fertigte man, eigens für diesen Zweck, tönerne Schöpfköpfe an. Und als wichtige ärztliche Behandlungsmethode schaffte es der Schöpfkopf sogar auf das Emblem des mesopotamischen Arztes.

Egal aber in welcher Kultur und in welchem Jahrhundert das Schröpfen angewendet wurde, immer war die dahinter stehende Absicht die Beseitigung von Schmerzen.

„Wo die Natur einen Schmerz erzeugt hat, da hat sie schädliche Stoffe angehäuft. Ist die Natur nicht imstande, diese selbst zu entleeren, so muss der Arzt an dieser Stelle eine künstliche Öffnung machen, um ihr zu Hilfe zu eilen.“
Paracelsus, 15.Jh 

 

Bilder: Urheberrecht Lilli Aue

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Jedes Wort wirkt 

Sie wissen es: Gesundheit fängt beim Denken an. Ein gesunder Geist bedingt auch einen gesunden Körper. Im alltäglichen Sprachgebrauch machen wir uns allerdings wenig Gedanken um die Wortwahl. Dabei gibt es gibt Wörter, die eine negative Wirkung auf die Gesundheit und auf die Lebensfreude haben, denn das Denken spiegelt sich in der Sprache. Eines der negativ wirkenden Wörter ist beispielsweise das Wort „Problem“.

Viele Menschen haben Probleme mit der Ehe, den Kindern, dem Schlafen, dem Computer, mit der Arbeit, Terminen, dem Essen oder auch der Figur. Die Möglichkeiten, Probleme zu haben, sind schier unzählbar. 
Mittlerweile haben Sprachwissenschaftler herausgefunden, dass gerade Menschen, die häufig das Wort „Problem“ im Sprachgebrauch nutzen, fast nie das Wort „Lösung“ gebrauchen. Ihr Focus scheint auf das „Problem“ und nicht auf „Lösungen“ gelenkt zu sein. Dass Sätze mit den Wörtern Problem und Lösung unterschiedlich auf den Körper wirken, können Sie ganz leicht selber erfahren. Sprechen Sie die unten stehenden Problemsätze laut aus. Achten Sie auf die Wirkung in ihrem Körper. Achten Sie auf die Atmung, auf das Herz, auf ihre Gefühle. 

Problemorientierte Sätze

           

lösungsorientierte Sätze

Ich habe Probleme mit den Hausaufgaben.

 

Ich habe eine anspruchsvolle Aufgabe zu lösen.

Ich habe ein riesiges Computerproblem.

 

Ich brauche Hilfe mit dem neuen Computerprogramm.

Ich habe andauernd Terminprobleme.

 

Der Termin ist mir zu früh. Lass uns einen späteren vereinbaren.

 

Sagen Sie sich anschließend die Sätze in einer lösungsorientierten Sprache vor und achten Sie wieder auf Ihre Empfindungen, auf Ihre Atmung, auf Ihr Herz und Ihre Gefühle.

Eva Nerger-Bargellini, Dozentin und Coach für das Lingva eterna Sprachkonzept,  animiert zu einem 14tägigen „Problem“-Wortfasten. „Lassen auf sprachlicher Ebene ein "Problem" hinter sich, und nehmen Sie das Wort "Lösung" bewusst in Ihren Wortschatz auf“. Dadurch soll die Aufmerksamkeit bewusst in Richtung Lösung gelenkt und bessere Ergebnisse und Lösungen erzielt werden. 
Übringens: Auch Wörter wie „Stress“, „Druck“ oder „müssen“ üben einen Druck im Körper aus.

Nähere Informationen und Seminare hierzu gibt es bei Eva Nerger-Bargellini https://nerger-bargellini.de.

 

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Homöopathie siegt gegen Antibiotika

Es waren insgesamt 3401 Kinder, die an insgesamt 24 Studien zum Thema Mittelohrentzündung teilgenommen haben. Der Grund dafür waren Untersuchungen zur Wirksamkeit der Homöopathie im Vergleich zu Antibiotika. Beurteilt wurden die subjektiven und objektiven Verbesserungen des Gesundheitszustandes, die auftretenden Komplikationen und die Rückfallrate.
Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Insgesamt liegt die Einzelmittel-Homöopathie im Vergleich weit vorn. Schnellerer Wirkungseintritt, kürzere Behandlungsdauer und deutlich weniger Rückfälle beziffern die erfreulichen Ergebnis dieser Studien.
Weiter so:)

Quelle: Hevert Arzneimittel
http://www.hevert.com/market-de/arzt/de/meine_praxis/medizin_aktuell/artikel/otitis-media-besonders-gut-homoeopathisch-behandelbar#

 

Neues Körpergewebe aus Spinnenfäden

Hannover. Es scheint unglaublich. Aber tatsächlich nutzt das Labor für Regenerationsbiologie der MMH die Radnetzspinne, um aus deren Fäden Hauttransplantate oder sogar Nervengewebe herzustellen. 

Bereits seit 2004 arbeitet die Forschungsgruppe um Frau Prof. Dr. Christine Radtke mit der Spinnenseide. Das Naturprodukt erweist sich als dehnbar und dennoch zugfest- also zugfester als die derzeit stärksten synthetischen Fasern. Außerdem ist die Seide antibakteriell und äußerst verträglich. Kurzum: Ein Naturprodukt mit fantastischem Potenzial. Natur eben.

Quelle:
http://www.mhh-phw.de/forschungsticker

 

 

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Entstressung

Kennen Sie das?
Den ganzen Tag über wird man eine Sorge oder einen quälenden Gedanken nicht los. Immer wieder drängt er sich in das Bewusstsein. Und immer wieder versucht man ihn wegzuschieben. Das klappt- aber nur kurz. Dann ist er wieder da, dieser lästige Gedanke.
Hier zeige ich Ihnen eine Übung zur Entstressung und damit eine Möglichkeit, immerwiederkehrende negative oder belastende Gedanken in ein positives Bild zumzuwandeln.

 

 

 

 

 

 

Übung zur Entstressung

  • Setzen Sie sich bequem und entspannt auf einen Stuhl.
    Atmen Sie ruhig und regelmäßig ein und aus.
  • Legen Sie eine Hand auf die Stirn, die andere Hand auf den Hinterkopf.
  • Schließen Sie die Augen und gehen Sie innerlich durch, was Sie im Moment stresst, belastet oder unter Druck setzt. Bleiben Sie dabei im ruhigen Atmen. Welches Bild entsteht vor Ihren Augen?
  • Um das Bild zu verändern, besitzen Sie in Ihrem kreativen Denken unzählige Möglichkeiten. Wandeln es so, bis es für Sie zu 100% positiv, energiestark und farbig ist.
  • Atmen Sie das innere, positive Bild tief ein und aus mit den Gedanken oder Worten: „Wie ich denke, bin ich.“

 

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Lebe den Augenblick
                      oder: Der Weg ist das Ziel

 

 

Sie kennen das: man steht an der Supermarkasse in einer Schlange. Oder vor einer roten Ampel. Oder man sitzt in einem Wartebereich. Und eigentlich hat man weder Lust noch Zeit, dort auch nur eine Minute zu warten. Verplemperte Zeit.

Aber das, was uns verärgert, ist nicht das Warten an sich. Es ist die Ungeduld, das Fixiertsein auf ein bestimmtes Ziel. Denn das haben wir gerlernt: Für uns zählt nur das Ergebnis, das Endprodukt, das Erreichen des Ziels.

Dabei sind unsere Lebensaufgaben nicht zielgebunden. Und manchmal ist es sogar gleichgültig, ob das Ziel erreicht wird oder nicht. Denn entscheidend ist der Weg dorthin. Denn der führt uns durch das Hier und Jetzt, durch jeden einzelnen Augenblick, den es heißt wahrzunehmen.

Versuchen Sie es: Genießen Sie die Autofahrt zur Arbeit und freuen Sie sich über die Natur, die sich jeden Tag verändert. Oder spüren Sie Ihre Füße, wie sie fest auf der Erde stehen, während Sie an der Supermarktkasse warten. Oder lauschen Sie den Vögeln, fühlen Sie den Wind oder beachten Sie den Atem. Die Möglichkeiten sind unendlich, um das HIER und JETZT wahrzunehmen. Versuchen Sie's.

 

Erdung

Spüre deine Füße auf dem Boden, wie sie verbunden sind mit der Erde. Spüre jeden einzelnen Zeh, den Ballen, den Mittelfuß und die Ferse.

Diese einfache „Fußübung“ verbindet uns mit der Mutter Erde. Doch das ist nur der eine Punkt.
Die Reflexzonentherapie geht davon aus, dass alle Gewebe und Organe des Körpers eine Reflexzone  an der Fußsohle besitzen und dass man durch Be- und Entlastung sogar Einfluss auf den Energiefluss eines Organs nehmen kann.

 

 

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Historisches Rezept gegen neue Keime

        
Antibiotikaresistenzen sind in unserer Medizin ein großes Problem. Und meiner Ansicht nach wird es umso größer, je weniger wir bereit sind, unseren Lebensstandard mit unkritischem Antibiotikakonsum, der Massentierhaltung und der Lebensmittelproduktion zu ändern.

Jetzt hat ein Team von Wissenschaftlern ein mittelalterliches Rezept aus dem 9. Jahrhundert, bestehend aus Zwiebeln, Knoblauch, Rindergalle und Wein, hinsichtlich seiner antibiotischen Wirkung untersucht und war von der Wirkung mehr als überrascht:
Denn die Kombination der einzelnen Bestandteile macht eine überaus wirksame Arznei aus- wirksamer als jeder einzelne Bestandteil für sich vermuten ließe. So konnte die Mixtur multiresistente Keime (MRSA) abtöten. Durch die Ergebnisse motiviert, arbeiten Wissenschaftler weiter an der Erforschung auch anderer traditioneller Rezepte, um Lösungen für medizinische Probleme unserer Zeit zu finden…:)


Quelle: http://www.bbc.com/news/uk-england-nottinghamshire-32117815

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Gesund durch Meditation

In vielen Kulturen gehört die Meditation zum religiösen Leben dazu.
Mittlerweile gibt es aber einige Studien, die zu beweisen versuchen, dass Meditation mehr ist als eine religiöse Praxis, denn sie soll den Körper und die Seele positiv beeinflussen.

Hierzu ist am Max-Planck-Institut ein von Tania Singer speziell konzipiertes mentales Training an 17 Meditationslehrern und 160 Probanden untersucht worden. Das erfreuliche Ergebnis der Untersuchung: Es kommt nicht nur zu einer nachweisbaren Reduktion von Schmerzen und Stressverringerung, sondern zu einer umsichtigeren Verhaltensweise den Mitmenschen gegenüber. Natürlich nicht von heute auf morgen. Ähnlich wie beim Training in einem Fitnessclub, braucht auch das Hirn Monate, um wirkliche Konzentration zu üben. Aber „…es geht mir darum, dass nicht nur Klavier und Sport und Mathematik trainiert werden, sondern auch menschliche Fähigkeiten, die total wichtig sind: an andere zu denken, mit anderen mitzufühlen. Das ist kein Luxus in unserer Welt, sondern dringend nötig."(Zitat Tania Singer)

Eine empfehlenswerte
Meditationsgruppe leitet
Monika Ingelmann.

Weitere Meditationsarten und
entsprechende Angebote
können Sie bei Dorothea
Hesse in Gronau wahrnehmen.
Medtiation bei Dorothea Hesse
Kurse bei Dorothea Hesse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wissen/meditation-spuren-im-kopf-1.2339128

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Heiligtum Wald

 Den Germanen war der Wald heilig, genauso wie den Kelten. Der Wald, der für die Menschen die Existenz bedeutete, der alles Notwendige für das Leben  bereithielt: Neben Nahrung fand man hier ausreichend Holz für den Bau von Häusern und Schiffen, zum Befeuern, zum Wärmen und auch zum Kochen. Und neben der materiellen Existenzsicherung bildete der Wald den Mittelpunkt ihres religiösen Lebens.

Speziell die Eiche wurde zum Heiligtum gewählt. Die Eiche, als Sinnbild für Stärke und Stabilität. Eichen werden bis zu 1000 Jahre alt und umfassen damit annähernd dreißig (!) Menschengenerationen. Was könnte also weiser sein, als eine alte, knorrige Eiche? Und so fand das heilige Eichenlaub bei allen kultischen Handlungen der Kelten Verwendung. Die Druiden, als Vollzieher dieser Riten, verdanken ihr überdies ihren Namen: duir = Eiche.

Aber auch die Germanen kürten den Eichenwald als Heiligtum. In ihm wohnten Heilkundige und Seher und vielerorts durften diese Heiligtümer nicht straffrei betreten werden. In ihm verehrten die Germanen ihre Götter, sie opferten Tiere, Waffen und wertvolle Gegenstände. Auf besonderen Lichtungen wurden Gerichtsversammlungen (Thing) abgehalten und so unter den Augen der Götter Recht gesprochen. Fehlende Demut, die sich im Abknicken von Zweigen, dem Fällen von Bäumen oder auch dem Töten von Tieren zeigte, konnte in solchen Wäldern mit dem Tode bestraft werden.

Heute, im Zuge unserer Umweltverschmutzung, werden unsere Wälder immer kränker. Und der Mensch sieht die Bäume nur noch als Nutzobjekt, deren Bestand er regulieren muss. Aber auch, wenn die Demut gegenüber der Kraft der Natur immer weiter schwindet, vielleicht spürt der ein oder andere heute auch noch ein wenig von diesem Geist alter Kulturen in sich, wenn er im Angesicht einer solchen Eiche steht, deren alter, knorriger Stamm und deren wisperndes Laub ihm von Zeiten künden können, die längst vergangen sind. Sie hat möglicherweise bereits die Wirren des dreißigjährigen Krieges erlebt, die Inquisition und Hexenverbrennungen, die Industrialisierung, den Holocaust und die Gleichberechtigung beider Geschlechter. Und- sie steht immer noch. Standfest und verlässlich: “Fest wie unsere Eichen halten alle Zeit wir stand, wenn Stürme brausen übers deutsche Vaterland.“ (Das Niedersachsenlied, Herman Grote)

 

 

 

 

 

 

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Die Beziehung zu sich selbst

Keine Beziehung ist so kompliziert, wie die zu sich selbst. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass wir etwa 200-mal am Tag negativ über uns selbst denken. Kein anderer kritisiert uns so häufig und hart, wie wir selbst. Wir sind unfreundlich zu uns und halten uns selbst klein.

Dabei hat die Hirnforschung es wissenschaftlich bewiesen: Je öfter ein bestimmter Gedanke gedacht wird, desto stärker vernetzen sich die ihm zugehörigen Zellen und Nervenbahnen. Was von Vorteil ist, um Routineabläufe zu automatisieren, ist jedoch von Nachteil, wenn negative Gedanken und Gefühle dominieren. Denn durch die Vernetzung werden die negativen Gedanken zu Selbstläufern und verhindern das Wohlfühlgefühl und Glücklichsein.

Der Psychologe Carl Rogers sagt: “Erst wenn ich mich akzeptiere, so wie ich bin, kann ich mich ändern: ohne falsche Bilder, ohne Schnörkel ohne idealistische Vorstellungen.
Bedingungslose Selbstakzeptanz meint, sich nicht erst zu lieben, wenn die Diät geklappt hat, die Prüfung bestanden ist, der ersehnte Job geangelt oder den Anforderungen der Anderen gerecht geworden zu sein. Selbstakzeptanz bedeutet zu lieben, was ist. Jetzt.
Seine Grenzen zu achten und sich selbst zu respektieren.“

Sich selbst zu lieben, sich so anzunehmen, wie man ist, heißt auch, gut zu sich zu sein. Ehrlich zu überprüfen, was für mein Herz stimmt, was mir gut tut oder was mir eher schadet.

 Sind wir aus der Balance geraten, kann uns unser weiser Körper dieses anhand von Symptomen zeigen. So sind viele körperliche Zeichen eine Aufforderung an uns selbst, in uns hineinzuhorchen und ehrlich zu uns zu sein: Was tut mir gut und was werde ich ab heute sein lassen?

 
                                          

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Entdecke dein Potenzial

Jeder von uns hat gewisse Anlagen und Talente. Leider verlieren wir im Laufe unseres Lebens oftmals die Anbindung an diese Qualitäten, vielleicht weil wir in diesen kritisiert wurden oder weil uns die Möglichkeiten der Entfaltung fehlten- sei es in finanzieller oder zeitlicher Hinsicht.

Die künstlerische Tätigkeit an sich, das Gestalten, das Malen oder Plastizieren, das Musizieren, Schreiben oder Dichten wird bereits in der Schulzeit für viele von uns zu einem nahezu traumatischen Erlebnis; nämlich dann, wenn unsere Seelenwerke, das, was wir mit unseren Händen oder unseren Gedanken geschaffen haben, zensiert und bewertet werden.

Dabei ist das künstlerische Schaffen eine schöpferische Tätigkeit. Eine, die völlig nutzlos sein darf. Man muss seine Werke nicht ausstellen oder seine Gedichte nicht veröffentlichen. Es ist der schöpferische Akt an sich, das Ausdrücken der Gefühle in Wort, Bild, Ton oder Gegenstand, der heilend wirkt. Eine nutzlose Tätigkeit mit sinnvollem Ergebnis.

In der Praxis erlebe ich es immer wieder, dass Patienten und Patientinnen keiner kreativen Tätigkeit mehr nachgehen, wobei die Kreativität mit zunehmendem Alter immer weiter abnimmt. Mitunter wissen die Menschen schon gar nicht mehr, welche Talente in ihnen angelegt sind. Hier hilft es, sich einfach auszuprobieren, in dem, was Freude macht und in dem, worin man sein Zeitgefühl verliert.

In der Praxis biete ich Ihnen die Möglichkeit der sensitiven Beratung. Ich fertige etwa Aurazeichnungen oder Seelenbilder an, ich lasse Sie Farben oder Tücher, einen Duft oder Klang auswählen, aus denen ich mit meinen Hellsinnen Ihre Anlagen, Talente und Potenziale erspüren kann. Potenziale als Seelenbotschaften, die Sie zurückführen können auf den Pfad Ihres Lebens.

 

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Ein gutes Bauchgefühl...

Wir haben es verloren: Das Bauchgefühl, dem wir als Kind vertrauten. Das Lebensgefühl, das uns ein Gespür für uns selbst und unsere Umwelt gibt.
Dahingegen wird unser Kopf, die „Vernunft-Zentrale“ und der Ort intellektueller Fähigkeiten,  bereits bei Kleinkindern in vollem Maße gefördert. Ob Englisch für die Kleinen, Kinderuni oder Matheolympiade. Da sind den Erfindungen, die Denkfähigkeit und Ratio zu schulen, keine Grenzen gesetzt. 

Und der Bauch? Der findet heute nur Anerkennung, wenn er eigentlich gar nicht vorhanden ist.

Dabei sind der Bauch und das Hirn miteinander verwandt. In der Entwicklung eines neuen Menschenlebens bildet sich bereits in der Frühschwangerschaft das sogenannte Neuralrohr, eine Ansammlung von Nervenzellen. Ein Teil dieser Zellen wird später vom Kopf umschlossen, der andere Teil legt sich um den Darm. Und so haben zeitlebens Millionen von Nervenzellen in unserem Bauch ein Eigenleben. Sie lassen Schmetterlinge in der ersten Liebe entstehen oder das Glücksgefühl, wenn man einer unangenehmen Situation entkommen ist. Ebenso lassen sie aber auch eine beschleunigte Darmpassage, einen ständigen Harndrang oder eine erbärmliche Übelkeit aufkommen bei Gefühlen wie Aufregung, Wut oder Angst.

Mittlerweile können Neurowissenschaftler das beweisen, was Menschen seit Jahrtausenden schon intuitiv wissen: Das Bauchhirn erkennt im Vorfeld, was uns Angst macht oder was uns Kummer bereitet. Und um diese unangenehmen Emotionen abzuwenden, hilft es uns, solche Entscheidungen zu treffen, die dem Herzen gut tun.

                                               

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Die Mondhütte

 

Die Schleimhaut der Gebärmutter unterliegt zyklischen Auf- und Abbauvorgängen. Der optimale Zyklus dauert 28 Tage, genau so lang, wie der Zyklus des Mondes ist. In Urzeiten, als die Menschen noch innig mit der Natur verbunden waren, menstruierten die Frauen zur Zeit des Neumonds. Die Frauen kamen während ihrer Menstruation in Hütten zusammen und aus dieser Zeit stammt auch der Begriff „Mondhütte“. Dort führten sie Gespräche und bereiteten sich auf einen neuen Fruchtbarkeitszyklus vor.  Diese Mondhüttenzeit war ein wichtiger Prozess, um Kraft zu  schöpfen. Kraft für einen neuen Zyklus. Kraft, um sich um den Clan und die Familie zu kümmern. Die Zeit der Menstruation war eine Zeit des Rückzugs aus dem Alltagsleben. Eine regenerierende  Pause, um die „Batterie“ wieder aufzuladen.

Auch heute sollten wir uns dieser „Pause vom Alltag“ bewusst werden und dabei ist es einerlei, ob der Rückzug während der Menstruation stattfindet oder zu einer anderen Zeit. Diese Zeit können Sie für sich gestalten, mit Dingen, die Ihnen Freude bereiten wie einem Vollbad in Kräutern oder duftendem Schaum, einer Verabredung mit einer lieben Freundin im Cafè oder auch nur das Lesen einer berührenden Geschichte.  

Wir Frauen brauchen die schöpferische Pause, um gesund und kraftvoll zu bleiben. Denn nichts ist dem weiblichen Körper und seinem Geist unzuträglicher, als immer die gleichen, linearen Abläufe und der Zwang, jederzeit fremde Erwartungen erfüllen zu müssen.

Und deshalb ist eine emanzipierte Frau nicht diejenige, die in jeder Hinsicht ihren Mann stehen oder vielleicht sogar den Mann kopieren und ersetzen will.  Emanzipation bedeutet „Loslösung“. Und diese Loslösung meint nicht die Loslösung vom lebensnotwendigen Rhythmusgefühl und zyklischen Abläufen, sondern seine Weiblichkeit frei leben zu dürfen.

 

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Frauenmedizin...

Einzig und allein die Berliner Charité hat eine eigene Abteilung, in der medizinische Ansätze geschlechterspezifisch untersucht werden. „Gender Medicine“ nennt sie sich. Hier wird erforscht, welche Auswirkungen emotionale und soziale Faktoren auf die Gesundheit haben und welche Zusammenhänge es unter anderem zwischen dem Geschlecht und Krankheiten sowie der Verträglichkeit von Arzneimitteln gibt.

Nun also wird das Wissen, das seit Jahrhunderten die Weisen und Heiler besaßen, und welchem wir beispielsweise in der Homöopathie Beachtung schenken, endlich wissenschaftlich! Dass neben den pharmakologischen Aspekten auch die unterschiedliche Rollenverteilung mit in die Forschung einbezogen wird, ist sehr anerkennenswert und sicherlich ein Zeichen der Emanzipation der Frau in unserer Gesellschaft.

Bis dahin aber war es ein weiter Weg.

Schon immer hatten Frauen eine ganz besondere  Beziehung zum Thema Frauenkrankheiten und Heilung. Waren es bis ins Hochmittelalter die weisen Frauen, die das Wissen um Heilkräuter, Geburt, Gesundheit und Krankheit mündlich überlieferten, sollte sich dieses im Laufe der Zeit dramatisch ändern. Ab dem 15.Jh gewannen frauenfeindliche Erlasse die Überhand, die Frauen nicht nur den Zugang zu Lehrstätten verboten, sondern auch jegliche Art heilerischer Tätigkeit. Widersetzungen wurden, meist im Namen der Kirche, bestraft- oftmals mit dem Tode. Die weisen Frauen: verfolgt, verbrannt und ausgerottet. Und all das ist erst 300 Jahre her. Die letzte sicher überlieferte Hexenhinrichtung fand 1793 in Preußen statt. 

Wann nun eigentlich die Geburtsstunde der Gynäkologie stattfand, ist nicht sicher. Hierzu gibt es unterschiedliche Meinungen und Schriften. Zwar gab es zu allen Zeiten Hebammen, deren Tätigkeit wurde im Mittelalter aber degradiert. Frauen durften nicht studieren und der später entstandene Berufsstand der Krankenschwester war lediglich für Handreichungen ausgebildet. Eine neue, männlich geprägte, wissenschaftliche Frauenheilkunde eroberte diesen Bereich. 

Erst 1880 schloss in Leipzig die erste Frau in Deutschland ihr Medizinstudium mit einem Staatsexamen ab. Hope Bridges Adams Lehmann. Sie praktizierte als Ärztin und Gynäkologin. 

Uns HeilpraktikerInnen ist es erst seit 2001 erlaubt, die Erkrankungen der Geschlechtsorgane zu behandeln. Und es ist eine Chance. Eine Chance, das neue und alte Wissen um die Heilkräuter, traditionelle Heilübungen, Mineralsalze und Homöopathie zum Wohle aller Frauen einzusetzen. 

Egal welchen Alters, welcher Nationalität und welcher Religion.

Einige Ansichten aus unterschiedlichen Epochen:

  • Hippokrates und Aristoteles schätzten den weiblichen Anteil an der Zeugung des neuen Lebens als sehr gering ein. Nach ihren Vorstellungen entwickeln sich männliche Kinder in der rechten Gebärmutterhälfte, da diese näher an der Leber ist und so das Kind besser versorgt sei. Mädchen lediglich in der linken Hälfte.
  • Dr. Charles Meigs lehrte seinen Studenten 1848: Das Studium der weiblichen Organe werde sie in den Stand setzen, "das Innerste, das Bewusstsein und die Seele der Frauen zu verstehen und zu kontrollieren"
  • 1860, Isaac Ray: „Die Ursache für die Neigung der Frauen zu Hysterie, Irrsinn und Kriminalität liegt in ihren Geschlechtsorganen.“
  • 1872, Dr. Robert Batteys,  Entfernung der Eierstöcke führt zur  "Heilung von Wahnsinn“.

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Man muss nur dran glauben-                       
     was Homöopathie und CDs gemeinsam haben...

Dr. Hahnemann kannte seinerzeit bereits die Vorbehalte gegen die Homöopathie. Diese winzigen Arzneimittelgaben sollen helfen?  

Auch in unserem Zeitalter mache ich immer wieder die Erfahrung, dass Menschen die Homöopathie und deren Befürworter wegen dieser chemisch nicht nachweisbaren Dosierung lächerlich machen. „Na ja, dann muss man wohl nur daran glauben.“ Doch so einfach ist es nicht, sonst könnte jeder Homöopath den Nichterfolg seiner Therapie mit dem fehlenden Glauben des Patienten an die Heilmethode rechtfertigen. Bei der Homöopathie handelt es sich aber nicht um eine Glaubensgemeinschaft! Viel eher sind die Prinzipien der Naturheilmethode genauestens zu beachten.

 

Analysemethoden

Chemisch gesehen kann man jeden allopathisch wirkenden Stoff untersuchen und bis aufs Kleinste analysieren. So kann man aufgrund der chemischen Zusammensetzung beispielsweise bei Aspirin genau vorhersagen, zu welchen Reaktionen es bei Einnahme im Körper führt[1]. Demnach sind die Wirkungen und „Nebenwirkungen[2]“ genau vorhersagbar.

Diese chemischen Analysemethoden erklären nicht die Homöopathie. Die Kügelchen bestehen aus Zucker, die Tropfen aus Alkohol und die Tabletten aus Milchzucker. Daran gibt es nichts zu rütteln. Da unterscheidet sich auch nicht das Arnika-Kügelchen vom Kamille-Kügelchen. Beide sind chemisch gesehen völlig gleich.

Genauso gleich wie zwei CDs. Die unterscheiden sich auch nicht in Molekularstruktur, chemischen Bestandteilen, Gewicht, Größe oder Farbe. Sie riechen gleich, sehen gleich aus, vielleicht schmecken sie sogar gleich. Man kann sie weder mit seinen Sinnen noch mit chemischen Methoden voneinander unterscheiden. Demnach müssen sie vollkommen gleich sein. Es ist also unverständlich, warum die eine CD Tokio Hotel abspielt, die andere aber Ernst Mosch und die Egerländer Musikanten :)

Die Unterschiede liegen in den aufgeprägten Informationen. Bei einer CD scheint das ganz logisch zu sein. Auch beim Strichcode an Lebensmitteln an der Supermarktkasse.

Und ganz ähnlich funktioniert Homöopathie. Es handelt sich um Informationen (= Arnika oder Kamille), die auf den Datenträger (=Kügelchen) aufgeprägt werden.

Die Homöopathie ist aus schulmedizinischer Sicht zwar eine Komplementärmedizin, wird von dieser aber weitgehend anerkannt. Der Gesetzgeber hat die Homöopathie sogar als besonderes Therapieverfahren anerkannt.


[1] Eine Hemmung des Enzyms Cyclooxygenase, das Prostaglandine bildet, die ihrerseits eine Rolle bei Entzündungen, Schmerzen und Fieber spielen.

[2] Der Begriff Nebenwirkungen lässt den Anwender glauben, es handele sich um nebensächliche oder geringfügige Wirkungen, die nicht schaden können. In der Praxis ist es aber so, dass es Wirkungen eines Arzneimittels gibt. Entsprechen diese dem Indikationsgebiet und sind sie erwünscht, spricht man von Hauptwirkung. Sind sie eher unerwünscht, nennt man sie Nebenwirkungen.

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2- Minuten-Übungen für's Wohlbefinden

 Zwei Minuten, um sich an das Wichtige im Leben zu erinnern. Seine Werte zu überdenken. Sich selbst zu spüren.

 

pimp your Nerven

Rosen-Kompressen

 Legen Sie bei gestressten und müden Augen einige Rosenblütenblätter auf die Augen. Ruhen Sie so zehn Minuten und genießen Sie die duftenden und wohltuenden ätherischen Öle. 

Haben Sie viele Rosenblüten im Garten? Dann trinken Sie dazu einen Rosentee: 
Einige Blütenblätter in eine Tasse Wasser (ca. 80°C) geben und zugedeckt einige Minuten ziehen lassen. 

 

Hinweis:
Für die Wirksamkeit der Rosenblüten gibt es keine wissenschaftlichen und beweisenden Studien, weshalb die Schulmedizin diese Methode nicht anerkennt.

Bitte verwenden Sie nur ungespritzte Blüten:)

 

 

pimp your Niere

mit Brennnesselwasser

Geben Sie eine Handvoll junger, frisch geernteter Brennnesselblätter in eine Karaffe mit klarem Wasser und lassen Sie sie 2-6 Stunden darin. Danach entfernen Sie die Brennnesseln. Das Wasser schmeckt nun fruchtig leicht und erfrischend. Es versorgt den Körper mit Frühlingsenergie und enthält Mineralstoffe und Eisen. Dementsprechend soll es die Tätigkeit der Nieren anregen und die Haut klären.  

Hinweis: Der Tipp ist lediglich als Empfehlungen zur Selbsthilfe gedacht. Er ersetzt nicht den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker, vor allem dann nicht, wenn Sie den Hintergrund Ihrer Beschwerden nicht kennen.

 

pimp your Hirn

Instantmeditation

Kehren Sie für etwa eine Minute in sich. 

Setzten Sie sich bequem auf einen Stuhl oder auf den Boden, halten Sie die Zunge auf dem Mundboden und atmen Sie ruhig ein und aus. Fühlen Sie, wohin der Atem geht, spüren Sie, wie es Ihnen geht. Diese Minute hilft häufig schon, um sich an die wichtigen Dinge im Leben zu erinnern. 

Buddha sagte: „Eine Minute volle Sammlung bedeutet eine Minute ganz wach sein“. 

Und wach sein bedeutet leben.

 

pimp your Herz

Weißdorntee und Wellness

1 Teelöffel Weißdornblüten und -blätter mit 
1 Tasse heißem Wasser überbrühen,
5-10 Minuten lang ziehen lassen und abseihen.

Von diesem Tee können Sie zur Herzstärkung 3 bis 4 Tassen trinken. Machen Sie dazu eine schöpferische Pause. Malen Sie ein „fünf-Minuten-Bild“ oder genießen Sie einfach die Sonne, den Wind, das Leben. 

Hinweis: Der Tipp ist lediglich als Empfehlungen zur Selbsthilfe gedacht. Er ersetzt nicht den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker, vor allem dann nicht, wenn Sie den Hintergrund Ihrer Beschwerden nicht kennen.

 

pimp your Magen

Heilerde und Melisse 

benötigt werden: 
Heilerde für die innerliche Anwendung
Melissenblätter

1Tl Melissenblätter (frisch oder getrocknet) mit 
1Tasse kochendem Wasser überbrühen und 7 Minuten ziehen lassen. 1 Tl Heilerde einrühren und warm trinken. 

Auch wenn es ein bisschen zwischen den Zähnen knirscht: Heilerde kann Säuren binden und so bei Magenbeschwerden hilfreich sein. Am besten trinken Sie die Mischung zwischen den Mahlzeiten. Wegen der Bildungsfähigkeit der Heilerde halten Sie etwa eine Stunde Abstand zur Medikamenteneinnahme ein.

Hinweis: Der Tipp ist lediglich als Empfehlungen zur Selbsthilfe gedacht. Er ersetzt nicht den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker, vor allem dann nicht, wenn Sie den Hintergrund Ihrer Beschwerden nicht kennen. Heilerde sollte entsprechend den Hersteller-Hinweisen auf dem Beipackzettel angewendet werden.

 

 

pimp your feet

Erdung

Spüre deine Füße auf dem Boden, wie sie verbunden sind mit der Erde. Spüre jeden einzelnen Zeh, den Ballen, den Mittelfuß und die Ferse.

Diese einfache „Fußübung“ verbindet uns mit der Mutter Erde. Das ist aber nur der eine Punkt. In der Reflexzonentherapie geht man davon aus, dass alle Gewebe und Organe des Körpers eine Reflexzone an der Fußsohle besitzen und durch Be- und Entlastung Einfluss auf den Energiefluss eines Organs nehmen kann.

Hinweis: Bei der Reflexzonentherapie handelt es sich um eine alternativmedizinische Behandlungsmethode, für die keine wissenschalftlichen und beweisenden Studien vorliegen und die von der Schulmedizin nicht anerkannt ist.

 

 

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