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Montag, 24.05.2021

Die Rundum-Atmung - so einfach geht das!

von

Übung für Ihre Ge­sund­heit - Das Atmen ist die erste und letz­te Hand­lung im Leben. Und trotz­dem schen­ken wir der At­mung nur wenig Auf­merk­sam­keit. Ein durch­schnitt­li­cher Eu­ro­pä­er atmet ge­ra­de mal so viel, dass er nicht er­stickt. An­ders ist es in den Schu­lun­gen fernöst­li­cher Heil­wei­sen. Hier wird der At­mung eine große Be­deu­tung ein­ge­räumt. So be­stand für meine ver­ehr­te Leh­re­rin Dr. Ro­si­na Son­nen­schmidt in ihrer Zen­schu­lung die Auf­ga­be darin, zu­nächst über ein Jahr lang wäh­rend ihrer Me­di­ta­ti­on die Au­sa­tem­zü­ge je­weils von 1-10 zu zäh­len. Da­nach zähl­te sie über ein Jahr lang die Ei­na­tem­zü­ge von 1-10 und im drit­ten Jahr die Ein- und Au­sa­tem­zü­ge von 1-10. Für uns Eu­ro­pä­er kaum vor­stell­bar. Aber den­noch be­wirkt die Kon­zen­tra­ti­on auf die At­mung und die Ver­tie­fung der At­mung nicht nur auf der kör­per­li­chen Ebene eine Er­wei­te­rung. Die Len­kung des Be­wusst­seins auf die At­mung er­wei­tert auch das Be­wusst­sein. Und damit ist sie ein wich­ti­ger Ver­bün­de­ter im Hei­lungs­pro­zess.

Photo by Ju­li­an Hansl­mai­er on Uns­plash Thanks!

 

Die Rund­um-Ate­m­übung

Bei einer „Rund­um-At­mung“ geht es darum, sich zu­nächst von der west­li­chen Vor­stel­lung zu lösen, dass Tie­fat­men nur etwas mit „tief in den Bauch atmen“ zu tun habe. Das Zwerch­fell, unser größ­te Atem­mus­kel, ist u.a. an der Wir­bel­säu­le fi­xiert und drückt bei der Einat­mung leicht auf die Leber, die Milz und den Darm, wo­durch die Or­ga­ne in ihrer Funk­ti­on ge­stärkt wer­den.

 

Mit der Rund­um-Ate­m­übung för­dern Sie eine op­ti­ma­le Atem­qua­li­tät und in­ne­re Samm­lung.

…und was sie so ein­fach an­hört, ist nicht immer leicht zu ver­wirk­li­chen. Nichts ist schwie­ri­ger, als den Atem frei, gleich­mä­ßig und ruhig strö­men zu las­sen.  Aber blei­ben Sie dran… Es lohnt sich.  

 

So geht's:

 

  • Setze dich so auf einen Stuhl, dass du die bei­den Sitz­bein­hö­cker spürst. Lehne dich nicht an. Die Füße ste­hen schul­ter­breit aus­ein­an­der, die Hände lie­gen lo­cker auf den Ober­schen­keln.  Al­ter­na­tiv kannst du dich in den Schnei­der­sitz oder auf ein Me­di­ta­ti­ons­bänk­chen set­zen.
  • Rich­te die Wir­bel­säu­le auf und stel­le dir vor, auf dem Kopf ein Krön­chen zu tra­gen. Diese Sitz­hal­ten be­deu­tet „Ich bin“.
  • Achte dar­auf, dass sich die Lip­pen sanft be­rüh­ren, die Kie­fer ent­spannt sind und die Zunge am Mund­bo­den (!) liegt.
  • Lasse den Atem ruhig strö­men. Lenke die Auf­merk­sam­keit auf den Len­den­wir­bel­be­reich. An­fangs kannst du auch die Hände auf den Len­den­be­reich und den Bauch legen, um die fei­nen Be­we­gun­gen des Zwech­fells zu spü­ren: an den  Flan­ken, dem Un­ter­bauch und am Rücken.
  • Atme ei­ni­ge Mi­nu­ten so wei­ter und blei­be mit der  Kon­zen­tra­ti­on bei den
Atem­be­we­gun­gen des un­te­ren Rückens.

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Wichtige Hinweise:

In meinem Blog 'Natürlich. Gut zu wissen' finden Sie vielfältige Informationen zur Naturheilkunde. Dabei handelt es sich um Theorien zur Naturheilkunde, um Rezepte, Anleitungen, um Anregungen für Ihre Gesundheit, Gedichte oder Gedanken.

Und da ich als Heilpraktikerin die Welt nicht nur mit wissenschaftlichen Augen sehe, sondern auch geist-seelischen Prozessen einen großen Platz einräume, unterscheiden sich meine Theorien und Empfehlungen in diesen Artikeln von der pathophysiologischen Lehrmeinung der Schulmedizin und werden von dieser auch nicht anerkannt.

Letztendlich beruhen die hier aufgeführten Theorien und Anleitungen auf Erfahrungen einiger naturheilkundlicher Therapeuten und sind wirklich nur als Empfehlungen zur Selbsthilfe gedacht. Auf keinen Fall ersetzen sie den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker. Deshalb meine Bitte: Lassen Sie alle Ihre Beschwerden und Erkrankungen schulmedizinisch abklären, bevor Sie sich selbst behandeln.


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