Aus der Naturheilkunde: Wissen rund ums Frausein


Samstag, 02.05.2020

Myome - zuviel des Guten

von Melanie Aue

Wäh­rend Myome bei ei­ni­gen Frau­en voll­kom­men un­be­merkt in deren Ge­bär­mut­ter exis­tie­ren, lei­den an­de­re durch sie an stärks­ten, krampf­ar­ti­gen Schmer­zen oder star­ken Blu­tun­gen. Dabei kor­re­liert die Größe die­ser gut­ar­ti­gen Zell­wu­che­run­gen nicht un­be­dingt mit der Stär­ke der Be­schwer­den. 

MyomeIch er­in­­ne­­re mich an eine Myo­­ment­­fer­­nung, der ich in den 90er Jah­ren als OP- Schwes­ter bei­wohn­te. Das Myom war fast kinds­­kopf­­groß und mach­te der äl­te­ren Dame ei­­gent­­lich gar keine Be­schwer­­den, außer dass es durch seine Größe an­­fing, auf Blase und Darm zu drücken.

Für die Ur­sa­chen der Ent­s­te­hung eines Myoms wird meis­tens, neben einer er­b­­li­chen Ver­an­la­­gung, ein Un­­gleich­­ge­wicht des Hor­­mon­­spie­­gels an­­ge­­ge­­ben.  Hier ist es in den al­­ler­­meis­ten Fäl­len ein Zu­viel des Östro­­gens.


Die Ge­­bär­mut­ter

Sie ist wohl eines der wun­­der­­sams­ten und ge­heim­­nis­volls­ten weib­­li­chen Or­­ga­­ne. Und ich möch­te hier nicht auf ana­to­­mi­­sche Ge­­ge­­ben­hei­ten ein­­ge­hen, diese kön­­nen Sie un­­en­d­­lich oft im In­ter­­net nach­le­­sen. Viel wich­ti­­ger sind mir die na­tur­heil­­kun­d­­li­chen, geist-see­­li­­schen An­­sich­ten. Denn die be­trach­ten die Ge­­bär­mut­ter als einen Ort der Schöp­­fung, der Leben nährt und her­vor­­­brin­­gen kann. Da­­durch ist sie ein Ort der Wan­d­­lung. Sie ver­­wan­­delt geis­ti­­ge Aspek­te in Ma­te­rie. Ganz of­­fen­­sicht­­lich wird das bei der Emp­­fäng­­nis, der Ent­wick­­lung und der Ge­­burt eines neuen Er­­den­­men­schen. 

Die Schöp­­fungs­­­kraft be­schränkt sich je­­doch nicht auf die phy­­si­­sche Ge­­burt. Auch das Er­­schaf­­fen und Ver­wirk­­li­chen krea­ti­­ver Ideen und das Aus­­schöp­­fen ei­­ge­­ner Po­ten­tia­le sind The­­men der Ge­­bär­mut­ter.

Mit die­­sem Wis­­sen ver­­­steht es sich fast von selbst, dass ich in der na­tur­heil­­kun­d­­li­chen Ana­m­ne­­se genau nach­fra­­ge, ob die Frau ihre ei­­ge­­nen Ideen und Vi­­sio­­nen leben konn­te. Ob sie sich ge­nü­­gend Raum für ihre Selbst­­ver­­wirk­­li­chung im All­­tag ge­­ge­­ben hat. Oder ob Ge­­füh­le und Po­ten­­zia­le un­­ter­­drückt wur­­den und ste­­cken ge­b­lie­­ben sind, so dass die Frau in ihrem Fluss blo­­ckiert ist.


Myome chi­­ne­­sisch

MyomeAuch in der TCM (Tra­­di­tio­­nel­le Chi­­ne­­si­­sche Me­­di­­zin) wird so eine Blo­cka­­de als Krank­heits­­ur­sa­che ge­­se­hen. Der Fluss von Ener­­gie oder Blut ist ins Sto­­cken ge­ra­ten. Die­­ser Stau ver­­ur­sacht An­­sam­m­­lun­­gen. Und diese wie­­der­um kön­­nen sich, nach An­­sicht der TCM, als Myom zei­­gen. Dabei kön­­nen die Ur­sa­chen für so eine Blo­cka­­de viel­­fäl­tig sein. Man­ch­­mal sind in der chi­­ne­­si­­schen Dia­­gno­s­tik Kälte- oder Schlei­­man­­sam­m­­lun­­gen im Un­ter­leib fest­­zu­s­tel­len. Beide blo­­ckie­ren den frei­­en Fluss von Ener­­gie und kön­­nen somit für die Bil­­dung von Myo­­men ver­­ant­wor­t­­lich sein.

Neben die­­sen kör­­per­­li­chen Ur­sa­chen, geht die Chi­­ne­­si­­sche Me­­di­­zin aber auch davon aus, dass emo­tio­na­le Be­las­tun­­gen den Ener­­gie­f­luss blo­­ckie­ren kön­­nen. Lang an­dau­ern­­de oder star­ke Emo­tio­­nen kön­­nen den Ener­­gie­f­luss der Leber schwä­chen. Wie eine Diva wei­­gert sich die so ge­st­ress­te Leber, Ener­­gi­en zu ver­­tei­len. Da für die Ge­­bär­mut­ter aber ein rhy­th­­mi­­scher Ener­­gie­f­luss not­wen­­dig ist, kann so ein Stau mög­­li­cher­wei­­se ein Myom ver­­ur­sa­chen.


Myome zum Ver­schwin­­den brin­­gen

Das ist gar nicht so ein­fach. In der Schul­­me­­di­­zin wer­­den klei­­ne­­re Myome le­­dig­­lich be­ob­ach­tet, so­lan­­ge sie keine Be­schwer­­den ma­chen. An­­dern­falls wer­­den Hor­­mo­­ne zu deren Ver­klei­­ne­rung ein­­ge­­setzt. Grö­­ße­­re Myome wer­­den mit ver­­­schie­­de­­nen Tech­­ni­ken zum Abs­ter­­ben ge­­bracht oder ope­riert. Zu mei­­nem Be­dau­ern wird bei Frau­en nach Er­­fül­­lung des Kin­­der­wun­­sches oft­­mals die Ge­­bär­mut­ter her­aus­­ge­nom­­men, selbst wenn keine schwer­wie­­gen­­den Sym­p­to­­me vor­­­lie­­gen. Für die be­trof­­fe­­ne Frau kön­­nen da­­durch eine Reihe Fol­­ge­­be­schwer­­den ent­s­te­hen. Denn die Ge­­bär­mut­ter hat auch bei Frau­en nach der Me­no­­pau­­se noch wich­ti­­ge Auf­­ga­­ben. Hier­­zu ge­hö­ren das Be­­feuch­ten der Schei­­de und die stüt­­zen­­de Funk­tio­­nen durch den Be­­cken­­bo­­den. Und da die Ge­­bär­mut­ter die Eier­­stö­­cke zum Teil mit Blut ver­­­sorgt, kann es nach einer Ge­­bär­mut­te­rent­­fer­­nung zu einer Min­­der­­durch­­­blu­tung der Eier­­stö­­cke und damit zu Ver­än­­de­run­­gen in der hor­­mo­­nel­len Ak­ti­vi­tät kom­­men.

Therapeutische Frauen-Massage Die gute Nach­richt: Ener­­ge­tisch macht es kei­­nen Un­ter­­schied, ob ein Organ phy­­sisch vor­­han­­den ist oder nicht. Wich­tig sind die psy­chi­­schen Schöp­­fungs­­­kräf­te. Also das Ver­wirk­­li­chen von Ideen und Vi­­sio­­nen. Das Er­le­­ben ei­­ge­­ner Ta­len­te und Krea­ti­vi­tät. Und viel­leicht ist es auch not­wen­­dig, dass die be­trof­­fe­­ne Frau die Mög­­lich­keit er­hält, von einem wich­ti­­gen Organ ihrer Weib­­lich­keit in einem Ri­tu­al Ab­­schied zu neh­­men.

Na­tur­heil­­kun­d­­lich be­han­­delt man so­wohl Ur­sa­che als auch die durch das Myom ent­­stan­­de­­ne Sym­p­to­­ma­tik. Die Aku­­punk­tur soll die Ener­­gie wie­­der in den Fluss brin­­gen oder Schleim und Kälte ver­­trei­­ben.

Aus der Volks­­heil­­kun­­de sind ver­­­schie­­de­­ne Kräu­ter­­mi­­schun­­gen be­­kannt, die hor­­mon­re­­gu­­lie­rend wir­ken kön­­nen und Frau­en vor einer an­s­te­hen­­den OP be­­wahrt haben sol­len.

Eine wei­te­­re gute Mög­­lich­keit, so­wohl auf die Bauch­or­­ga­­ne Ein­fluss zu neh­­men, als auch die Frau mit sich in den Kon­takt zu brin­­gen, ist die The­ra­­peu­ti­­sche Frau­en-Mas­sa­­ge. Hier sol­len, nach An­­sicht des Be­­grün­­ders der Metho­­de, san­f­te Strei­chun­­gen am Na­­cken, Rücken und Bauch eine Ent­­span­­nung, eine Ent­­gif­tung und einen Hor­­mo­n­aus­­gleich des Kör­­pers be­wir­ken.

Je­­doch las­­sen sich die Myome oft nicht ganz zu­rück­­bil­­den. Des­halb ist es um so wich­ti­­ger, dass die Frau be­schwer­­de­­frei und in Frie­­den mit ihnen leben kann.


Das kannst Du selbst tun

Er­näh­rung
In der TCM wird die Er­näh­rung genau an die Sym­pto­ma­tik bzw. Ur­sa­che an­ge­passt. Dazu ist eine aus­führ­li­che Ana­mne­se, eine Zun­gen- und Puls­dia­gno­se er­for­der­lich. An­hand die­ser An­ga­ben kann man die Ur­sa­che des Myoms aus­ma­chen und gleich­zei­tig ver­ste­hen, wes­halb der Kör­per den Weg der Myom­bil­dung ge­gan­gen ist. Erst dann lässt sich die ge­naue The­ra­pie fest­le­gen. Und dazu ge­hört auch eine Be­ra­tung be­züg­lich sol­cher Le­bens­mit­tel, die der Ur­sa­che ent­ge­gen­wir­ken sol­len.

Es gibt davon ab­ge­se­hen aber auch ei­ni­ge Er­näh­rungs­richt­li­ni­en, die nach An­sicht der TCM hel­fen kön­nen, zu­min­dest ein wei­te­res Wachs­tum der Myome zu ver­hin­dern. Hier sind vor allem drei Nah­rungs­mit­tel­grup­pen zu nen­nen: Milch, Fleisch und Zu­cker.

Milch 
Milch stellt die Natur zum Näh­ren von Babys be­reit - egal ob Mensch oder Tier. Mit der Ent­wick­lung des Ge­bis­ses sind die Klei­nen aber nicht mehr auf die flüs­si­ge Milch an­ge­wie­sen. Die Natur sorgt für pflanz­li­che Nah­rung, die viele Nähr­stof­fe ent­hält, die das Wachs­tum des Kin­des för­dern und si­chern.

Fleisch   
Gegen Fleisch in Maßen ist ei­gent­lich nichts ein­zu­wen­den. Wenn aber Fleisch als Wurst, Schin­ken oder Steak 3x täg­lich auf den Tisch kommt, gibt es Pro­ble­me: mit der Ge­sund­heit und der Um­welt. Fleisch för­dert nach­weis­lich das Wachs­tum von Mus­kel­zel­len und könn­te aus na­tur­heil­kund­li­cher An­sicht mit dem Wachs­tum eines Myoms im Zu­sam­men­hang ste­hen. Al­lein des­halb soll­ten Sie den Fleisch­kon­sum re­du­zie­ren oder noch bes­ser, für min­des­tens sechs Wo­chen auf tie­ri­sches Ei­weiß ver­zich­ten.

Zu­cker
 
Und letzt­end­lich der Zu­cker. Zwar scheint es kei­nen di­rek­ten Ein­fluss von Zu­cker auf Myome zu geben, den­noch kann Zu­cker eine Schwä­che des Stoff­wech­sels ver­ur­sa­chen. Diese Schwä­che kann nach An­sicht der TCM eine Ver­schla­ckung und die Ver­schla­ckung kann wie­der­um einen Stau von Ener­gie mit sich brin­gen. Und zum Schluss steht da der Kno­ten, in die­sem Fall das Myom.


Vor­sicht Hor­mo­ne
Das zwei­te große Thema sind Hor­mo­ne. Die meis­ten Myome sind östro­gen­ab­hän­gig. Das be­deu­tet, dass das weib­li­che Hor­mon Östro­gen ein Myom wach­sen las­sen kann. Na­tur­ge­mäß ist der Östro­gen­spie­gel in der frucht­ba­ren Le­bens­zeit am höchs­ten und damit auch die An­zahl der er­krank­ten Frau­en. In den Wech­sel­jah­ren sinkt der Östro­gen­spie­gel und die Myome kön­nen von ganz al­lein wie­der klei­ner wer­den.

Neben der Pille sind Östro­ge­ne in vie­len Din­gen des Le­bens zu fin­den: in Le­bens­mit­tel wie Fleisch, Milch­pro­duk­te und Soja, in Kos­me­ti­ka und manch­mal sogar im Trink­was­ser. Dazu kommt eine Hor­mon­be­las­tung aus den Weich­ma­chern in Plas­tik und Ver­pa­ckun­gen. Auch hier gilt es, wo mög­lich, Ver­zicht zu üben. Ein ver­ant­wor­tungs­be­wus­s­ter Um­gang mit um­welt- und ge­sund­heits­schä­di­gen­den Pro­duk­ten, oder noch bes­ser ein Ver­zicht der­glei­chen, hilft auf Dauer Ihrem Kör­per und der Um­welt.


Be­we­gung der Ener­gi­en
Zwar ver­schwin­det ein Myom nicht durch Be­we­gung des Be­ckens, aber es ist eine ein­fa­che Mög­lich­keit, die Hei­lung zu un­ter­stüt­zen. Denn jede Maß­nah­me, die die Durch­blu­tung im Be­cken för­dert, kann nach An­sicht der TCM das Qi wie­der in den Fluss brin­gen.
Ver­su­chen Sie ein Sitz­bad, Hula Hoop, Yoga, Bauch­tanz, Sex&hel­lip;oder wo­nach Ihnen sonst der Sinn steht.


Myom-Me­di­ta­ti­on
Für diese Übung brauchst Du etwa eine halbe Stun­de Zeit für Dich. Du kannst die Me­di­ta­ti­on ent­spann­ter ge­nie­ßen, wenn Du Dir einen We­cker oder eine Me­di­ta­ti­ons­uhr stellst. 

  • Grund­hal­tung Setze Dich auf einen ge­ra­den Stuhl, beide Füße schul­ter­breit auf dem Boden. Lehne Dich nicht an. Wenn Du magst, darfst Du auch gern eine Me­di­ta­ti­ons­hal­tung im Schnei­der­sitz ein­neh­men. Stel­le Dir vor, Du trägst auf dem Haupt ein klei­nes Krön­chen, das rich­tet die Wir­bel­säu­le auf, so dass die Ener­gi­en gut flie­ßen kön­nen. Ent­span­ne die Schul­tern. Lasse be­wusst die Zunge auf den Mund­bo­den sin­ken und ent­span­ne Deine Kie­fer­ge­len­ke.
  • Beo­b­ach­te wert­frei dei­nen Atem. Ent­span­ne Dich mit jedem Atem­zug mehr und mehr. Lass auf­kom­men­de All­tags­ge­dan­ken ein­fach vor­bei­zie­hen ohne an ihnen hän­gen­zu­blei­ben und blei­be mit der Kon­zen­tra­ti­on bei Dei­nem Atem.
  • Rich­te Dei­nen Blick nach innen in Dei­nen Un­ter­leib. Spüre, ob Du etwas wahr­neh­men kannst. Vi­el­leicht prä­sen­tie­ren sich Dir Deine Un­ter­leibs­or­ga­ne als Fi­gu­ren, For­men oder Far­ben. Nimm die Bil­der ein­fach an.
  • Be­su­che Deine Ge­bär­mut­ter. Dabei kommt es über­haupt nicht auf ana­to­mi­sche Kennt­nis­se an, son­dern auf die Fä­hig­keit, in sich hin­ein­zu­hor­chen und wahr­zu­neh­men. Du kannst mit Dei­ner Ge­bär­mut­ter in Ge­dan­ken spre­chen, kannst sie fra­gen, ob es ihr gut geht oder ob Ihr etwas fehlt und was Du für sie tun kannst. Ver­su­che mit allen Sin­nen wahr­zu­neh­men. Ver­za­ge nicht, wenn Du keine Ant­wort be­kommst. Manch­mal ist es nur ein Ge­fühl, das sich ein­stellt. Ver­traue Dei­nem Kör­per, dass er Dir genau das zeigt, was wich­tig für Dich ist.
  • Wenn Deine Me­di­ta­ti­ons­zeit be­en­det ist, kehre zu­rück in Dein Be­wusst­sein. Nimm die At­mung wie­der wahr und blei­be gerne noch ein paar Mi­nu­ten in der Grund­hal­tung sit­zen.


Quel­len
Na­tur­heil­­kun­d­­li­che Al­ter­na­ti­­ven bei Myo­­men von Mar­g­ret Ma­­de­js­ky, Aus­­zug aus der Zeit­­schrift Na­tur­heil­pra­­xis
Ei­­ge­­ne Auf­­zeich­­nun­­gen aus den Se­­mi­na­ren bei Silke Uhlen­dahl und Bir­­git Krie­­ner

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Hinweis:

Sicherlich haben Sie es schon bemerkt: Als Heilpraktikerin sehe die Welt nicht nur mit wissenschaftlichen Augen, sondern räume auch geist-seelischen Prozessen einen Platz ein. Deshalb unterscheiden sich meine Theorien und Empfehlungen von der pathophysiologischen Lehrmeinung der Schulmedizin und werden von dieser auch nicht anerkannt.

Deshalb beachten Sie bitte, dass die hier aufgeführten Theorien und Anleitungen auf Erfahrungen naturheilkundlicher Therapeuten beruhen und wirklich nur als Empfehlungen zur Selbsthilfe gedacht sind. Auf keinen Fall ersetzen sie den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker. Deshalb meine Bitte: Lassen Sie alle Ihre Beschwerden und Erkrankungen schulmedizinisch abklären, bevor Sie sich selbst behandeln. 


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