Aus der Naturheilkunde: Wissen rund ums Frausein


Samstag, 02.05.2020

Soziales Projekt für Mädchen in Afrika

von Melanie Aue

Die Men­strua­ti­on ist immer noch ein TABU.
Und das nicht nur hier­zu­lan­de. In den afri­ka­ni­schen Län­dern sind die Pro­ble­me viel gra­vie­ren­der. Stu­di­en haben ge­zeigt, dass Mäd­chen aus Angst vor be­fleck­ter Klei­dung bis zu 20% ihrer Schul­zeit ver­pas­sen. Denn in wei­ten Tei­len Afri­kas müs­sen sich die Mäd­chen das Geld für Men­strua­ti­ons­hy­gie­ne selbst zu­sam­men­spa­ren. Und so ver­wen­den sie aus Geld­man­gel alte Zei­tun­gen, So­cken oder ein­fach nur Lehm. Die Fol­gen sind, neben un­zu­rei­chen­dem Schutz der Wä­sche, auch In­fek­tio­nen. 

BUY ONE, GIVE ONE 

Die Firma „Ruby Cup“ hat hier­für 2010 ein So­zi­al­pro­jekt ins Leben ge­ru­fen. Frei nach dem Motto „eins für dich und eins für mich“, er­hält ein ke­nia­ni­sches Mäd­chen für jedes ver­kauf­te Ruby Cup Men­strua­ti­ons­täss­chen kos­ten­los eben­falls ein Ruby Cup. Und damit ist das Mäd­chen über seine ge­sam­te Schul­zeit mit Men­strua­ti­ons­hy­gie­ne ver­sorgt. Mitt­ler­wei­le trägt das Pro­jekt erste Früch­te. Denn Ver­gleichs­zah­len be­stä­ti­gen, dass die Mäd­chen, dank der Men­strua­ti­ons­tas­se, we­ni­ger dem Un­ter­richt fern­blei­ben, sich bes­ser kon­zen­trie­ren und ein­fach un­be­schwer­ter sein kön­nen. Auch die Ve­rei­ni­gung „Fem­me In­ter­na­tio­nal“ sieht den di­rek­ten Ein­fluss und die Ver­än­de­rung, die das Men­strua­ti­ons­täss­chen für junge Mäd­chen in Afri­ka dar­stellt: „Durch Ruby Cup steigt das Selbst­ver­trau­en der Mäd­chen stark an und sie kön­nen im Un­ter­richt blei­ben. Wer das Thema Men­strua­ti­ons­hy­gie­ne an­spricht, schnei­det auch gleich­zei­tig das Thema Gleich­be­rech­ti­gung an, und die Ver­tei­lung der Ruby Cups ist ein großer Teil von Fem­mes Mis­si­on, Frau­en durch Bil­dung zu för­dern und zu un­ter­stüt­zen.” Dass das Men­strua­ti­ons­täss­chen hy­po­all­er­gen, schad­stoff­frei und um­welt­scho­nend ist, ver­steht sich dabei von selbst, und, wie bei allen an­de­ren Men­strua­ti­ons­täss­chen auch, wird ein Aus­trock­nen der Schei­den­schleim­haut ver­hin­dert. Und damit ver­rin­gert sich auch die Ge­fahr va­gi­na­ler In­fek­tio­nen. Quel­le und nä­he­re Infos zu die­sem So­zi­al­pro­jekt fin­den Sie unter ruby-cup | buy one, give one

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Hinweis:

Sicherlich haben Sie es schon bemerkt: Als Heilpraktikerin sehe die Welt nicht nur mit wissenschaftlichen Augen, sondern räume auch geist-seelischen Prozessen einen Platz ein. Deshalb unterscheiden sich meine Theorien und Empfehlungen von der pathophysiologischen Lehrmeinung der Schulmedizin und werden von dieser auch nicht anerkannt.

Deshalb beachten Sie bitte, dass die hier aufgeführten Theorien und Anleitungen auf Erfahrungen naturheilkundlicher Therapeuten beruhen und wirklich nur als Empfehlungen zur Selbsthilfe gedacht sind. Auf keinen Fall ersetzen sie den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker. Deshalb meine Bitte: Lassen Sie alle Ihre Beschwerden und Erkrankungen schulmedizinisch abklären, bevor Sie sich selbst behandeln. 


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