Vielleicht kennen Sie das: Den Knieschmerz behandelt der Orthopäde, das Ekzem der Hautarzt, die Depressionen der Psychologe und die Hämorrhoiden der Internist. Sicherlich gibt jeder Therapeut das Bestmögliche. Jedoch ist der Blick der einzelnen Therapeuten immer nur auf ein Organ oder Gewebe gerichtet. Aber, um mit Platons´ Worten zu sprechen: 

“Das ist der größte Fehler bei der Behandlung von Krankheiten, dass es Ärzte für den Körper gibt und Ärzte für die Seele, wo beides doch nicht voneinander getrennt werden kann.“

In der Homöopathie geht es ums Ganze. Um Sie als Individuum mit Ihrem Körper, Ihrem Geist und Ihrer Seele. Es genügt mir nicht zu wissen, dass Sie Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen haben, ich möchte wissen, wie es mit Ihrem Schlaf, mit der Verdauung und mit dem Appetit steht, ich benötige Angaben zum Temperaturempfinden, zur psychischen Verfassung usw. usf. Kurz: Alles, was Ihren Köper, Ihren Geist und Ihre Seele angeht, ist für mich von Belang. Nur dann bin ich als Therapeutin in der Lage, wirklich zu helfen und nicht nur die Symptome zu unterdrücken, egal ob Hautkrankheit, Schulterbeschwerden oder Darmerkrankungen.

 

Hilft die Homöopathie auch bei Ihren Beschwerden?

Die Homöopathie wird bei vielen akuten und chronischen Erkrankungen angewendet.
Dazu gehören beispielsweise gynäkologische Beschwerden, Allergien, Kopfschmerzen, Migräne oder Infektanfälligkeit, um nur einige Beschwerdebilder zu nennen. 
Bei akuten Beschwerden umfasst das diagnostische Erst-Gespräch etwa 60 - 90 Minuten, bei chronischen Erkrankungen ca. 120 Minuten. Die Folgetermine sind entsprechen kürzer und benötigen zwischen 30 und 60 Minuten. 
Wenn Sie unsicher sind, ob die Homöopathie auch bei Ihrer Symptomatik angewendet werden kann, sprechen Sie mich gerne an oder vereinbaren Sie einen Kennlern-Termin. 

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Hinweis

Die Homöopathie ist aus schulmedizinischer Sicht zwar eine Komplementärmedizin, wird von dieser aber weitgehend anerkannt. Der Gesetzgeber hat die Homöopathie sogar als besonderes Therapieverfahren anerkannt.



Homöopathie?
Du musst nur dran glauben... 

was Homöopathie und CDs gemeinsam haben...

Dr. Hahnemann kannte seinerzeit bereits die Vorbehalte gegen die Homöopathie. Diese winzigen Arzneimittelgaben sollen helfen?  

Auch in unserem Zeitalter mache ich immer wieder die Erfahrung, dass Menschen die Homöopathie und deren Befürworter wegen dieser chemisch nicht nachweisbaren Dosierung lächerlich machen. „Na ja, dann muss man wohl nur daran glauben.“ Doch so einfach ist es nicht, sonst könnte jeder Homöopath den Nichterfolg seiner Therapie mit dem fehlenden Glauben des Patienten an die Heilmethode rechtfertigen. Bei der Homöopathie handelt es sich aber nicht um eine Glaubensgemeinschaft! Viel eher sind die Prinzipien der Naturheilmethode genauestens zu beachten.


Analysemethoden

Chemisch gesehen kann man jeden schulmedizinisch wirkenden Stoff untersuchen und bis aufs Kleinste analysieren. So kann man aufgrund der chemischen Zusammensetzung beispielsweise bei Aspirin genau vorhersagen, zu welchen Reaktionen es bei Einnahme im Körper führt[1]. Demnach sind die Wirkungen und „Nebenwirkungen[2]“ genau vorhersagbar.

Diese chemischen Analysemethoden erklären nicht die Homöopathie. Die Kügelchen bestehen aus Zucker, die Tropfen aus Alkohol und die Tabletten aus Milchzucker. Daran gibt es nichts zu rütteln. Da unterscheidet sich auch nicht das Arnika-Kügelchen vom Kamille-Kügelchen. Beide sind chemisch gesehen völlig gleich.

Genauso gleich wie zwei CDs. Die unterscheiden sich auch nicht in Molekularstruktur, chemischen Bestandteilen, Gewicht, Größe oder Farbe. Sie riechen gleich, sehen gleich aus, vielleicht schmecken sie sogar gleich. Man kann sie weder mit seinen Sinnen noch mit chemischen Methoden voneinander unterscheiden. Demnach müssen sie vollkommen gleich sein. Es ist also unverständlich, warum die eine CD "Hells Bells" von ACDC abspielt, die andere aber Mozarts kleine Nachtmusik :)

Die Unterschiede liegen in den aufgeprägten Informationen. Bei einer CD scheint das ganz logisch zu sein. Auch beim Strichcode an Lebensmitteln an der Supermarktkasse. Hat man also für diese Art der Informationen ein entsprechendes Lesegerät, kann man die Unterschiede feststellen. 

Und ganz ähnlich funktioniert Homöopathie. Es handelt sich um Informationen (= Arnika oder Kamille), die auf den Datenträger (=Kügelchen) aufgeprägt werden und vom Lesegerät (Körper) verstanden werden können. 
Wie genau der Körper das macht, ist bis heute nicht geklärt. Aber nur, weil etwas noch nicht geklärt wurde, heißt es nicht, dass es nicht funktioniert.

 

[1] Eine Hemmung des Enzyms Cyclooxygenase, das Prostaglandine bildet, die ihrerseits eine Rolle bei Entzündungen, Schmerzen und Fieber spielen.

[2] Der Begriff Nebenwirkungen lässt den Anwender glauben, es handele sich um nebensächliche oder geringfügige Wirkungen, die nicht schaden können. In der Praxis ist es aber so, dass es Wirkungen eines Arzneimittels gibt. Entsprechen diese dem Indikationsgebiet und sind sie erwünscht, spricht man von Hauptwirkung. Sind sie eher unerwünscht, nennt man sie Nebenwirkungen.

 

Es ist mittlerweile über 200 Jahre her, dass der deutsche Arzt Dr. Samuel Hahnemann Störungen und Heilungen in der Natur beobachtet hat. Anlehnend an diese Naturgesetze begründete er in gewissenhafter und unermüdlicher Weise die Grundsätze der Homöopathie. Eine Heilkunde, die jeden Einzelnen in den Mittelpunkt stellt, die sanft und dennoch kraftvoll ist.

An dieser Stelle möchte ich von ganzem Herzen danken:
Dr. med. Christian Friedrich Samuel Hahnemann für die Entwicklung einer so fantastischen und tief greifenden Behandlungsform, meinem Lehrer Axel Brinkmann für die ersten homöopathischen Gehversuche und Frau Dr. Rosina Sonnenschmidt, die meine Flexibilität, meine Freude an der Heilkunst und Intuition stärkt. Sie hat die wundervolle Gabe, ihr reiches Wissen unkompliziert und humorvoll weiterzureichen.
Herzlichen Dank!