Homöopathie
Homöopathie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Behandlung im Sinne der Natur

Es ist mittlerweile über 200 Jahre her, dass der deutsche Arzt Dr. Samuel Hahnemann Störungen und Heilungen in der Natur beobachtet hat. Anlehnend an diese Naturgesetze begründete er in gewissenhafter und unermüdlicher Weise die Grundsätze der Homöopathie. Eine Heilkunde, die jeden Einzelnen in den Mittelpunkt stellt, die sanft und dennoch kraftvoll ist. 
 

An dieser Stelle möchte ich von ganzem Herzen danken:
Dr. med. Christian Friedrich Samuel Hahnemann für die Entwicklung einer so fantastischen und tief greifenden Behandlungsform, meinem Lehrer Axel Brinkmann für die ersten homöopathischen Gehversuche und Frau Dr. Rosina Sonnenschmidt, die meine Flexibilität, meine Freude an der Heilkunst und Intuition stärkt. Sie hat die wundervolle Gabe, ihr reiches Wissen unkompliziert und humorvoll weiterzureichen.

Herzlichen Dank!

 

 

 

Homöopathie - hier geht es ums Ganze...

Wir sind es gewohnt, bei Knieschmerzen zum Orthopäden, bei Ekzemen zum Dermatologen, bei Depressionen zum Psychologen oder bei Hämorrhoiden zum Internisten zu gehen… So ist der Blick der einzelnen Therapeuten immer nur auf ein Organ oder Gewebe gerichtet. Aber, um mit Platons´ Worten zu sprechen: “Das ist der größte Fehler bei der Behandlung von Krankheiten, dass es Ärzte für den Körper gibt und Ärzte für die Seele, wo beides doch nicht voneinander getrennt werden kann.“

In der Homöopathie geht es ums Ganze. Um Sie als Individuum mit Ihrem Körper, Ihrem Geist und Ihrer Seele. Es genügt nicht zu wissen, ob Sie Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen haben, ich muss wissen, seit wann er da ist und wann er auftritt, ich möchte wissen, wie es mit dem Schlaf, mit der Verdauung und mit dem Appetit steht, ich benötige Angaben zum Temperaturempfinden, zur psychischen Verfassung usw. usf. Kurz, ich muss alles wissen, was Ihren Köper, Ihren Geist und Ihre Seele angeht. Nur dann bin ich als Therapeutin in der Lage, wirklich zu helfen und nicht nur die Symptome zu unterdrücken, egal ob Hautkrankheit, Schulterbeschwerden oder Darmerkrankungen.

Aus schulmedizinischer Sicht ist die Homöopathie zwar eine Komplementärmedizin, wird von dieser aber weitgehend anerkannt. Der Gesetzgeber hat die Homöopathie sogar als besonderes Therapieverfahren anerkannt.

 

  

Miasmen - Die Krankheit hinter der Krankheit

Wenn Ihnen eine Krankheit oder Symptome ständig Beschwerden machen oder Sie „anfällig“ für bestimmte Krankheiten sind, ist das ein Zeichen für eine chronische Krankheit.

Bei der homöopathischen Behandlung chronischer Krankheiten ist es unbedingt notwendig, nicht nur die einzelnen Symptome anzusehen, sondern den Zusammenhang - den roten Faden - zu sehen. Welche Ursache hat Ihre Krankheit? Warum reagieren Sie auf Stress mit Hauterscheinungen, auf Kälte mit Blasenentzündungen oder auf Pollenflug mit Heuschnupfen?

Nach Ansicht der miasmatischen Homöopathie können hierfür vererbte oder erworbene Grundkrankheiten, sog. Miasmen als Basis dienen. Eine miasmatische Therapie soll diese Grundlagen der chronischen Krankheit schrittweise entwirren und behandeln. Dazu wende ich, neben homöopathischen Mitteln, auch verschiedene andere naturheilkundliche Methoden an.
Und ganz wichtig ist, den geistseelischen Prozessen und bestehenden Konflikten besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Denn das Bewusstwerden und die sanfte Lösung dieser „Denk-Muster“ runden die miasmatische Homöopathie in meiner Praxis ab.

Hinweis:

Die Methoden wie Darmsanierung, Stoffwechselaktivierung, Ausleitung und Entgiftung, Entsäuerung und Drüsenübungen sind Begrifflichkeiten aus der Naturheilkunde. Pathophysiologisch unterscheiden sich die naturheilkundlichen Ansichten von der schulmedizinisch- wissenschaftlichen Lehrmeinung. Zum Teil werden die Ausleitungsmethoden bereits seit Jahrhunderten praktiziert. Sie gehören zur Kernkompetenz der Naturheilkunde, sind aber in ihrer Wirkung und Wirksamkeit nie ausreichend wissenschaftlich untersucht und bewiesen worden.

  

 

Samuel Hahnemann (1755-1843)

In jungen Jahren sprach er schon mehrere Sprachen. Mit 12 Jahren gab er Lateinunterricht an seinem Gymnasium in Meißen und entschloss sich, gegen den Wunsch des Vaters, Medizin zu studieren.

Aber nach seinem Studium war Samuel Hahnemann sehr unzufrieden mit der damaligen Arztkunst. Er verurteilte viele gängigen Maßnahmen als den Patienten schadend und weigerte sich, auf so eine Art und Weise weiter zu arbeiten. So schloss er seine Praxis und ernährte sich, seine Frau und seine noch lebenden neun Kinder mit Übersetzungen von chemischen, pharmakologischen und medizinischen Werken. Diese Arbeit wurde zu  Grundsteinen seiner späteren Entdeckungen! Denn während einer Übersetzung des Arztes Cullen, startete er einen Selbstversuch mit Chinarinde, um Cullens Arzneibeschreibung zu widerlegen. Dabei stellte er fest, dass ein Arzneimittel genau diejenigen Symptome am Gesunden hervorrufen kann, die es bei Kranken zu heilen vermag.
Er forschte an dieser Erkenntnis lange und sehr intensiv. Jahre später ein komplettes Buch über den Verlauf und die Heilung von Krankheiten herausgeben („Organon der rationellen Heilkunst“).

Endlich! Er hatte eine neue unschädliche Heilmethode gefunden, mit der er seinen Patienten nicht schaden, aber trotzdem von ihren Übeln befreien konnte.
Welch eine Leistung, welch eine Disziplin und welch ein umfangreiches Wissen über Naturzusammenhänge er da offenbart hat und mit welcher Liebe und Beharrlichkeit er seinen Weg weiter gegangen ist- trotz der Steine, die ihm in den Weg gelegt wurden!

Er heilte Menschen von Scharlach, von Malaria, von Geisteskrankheiten, von Warzen, Fieber oder Ausfluss. Er hatte Heilerfolge wie kein anderer.
Durch Veröffentlichung seiner Lehre zog er den Unmut damaliger Mediziner auf sich und musste kämpfen gegen Neid, Unverständnis und Unwissenheit. Und er machte auch schon früh die Erfahrung, dass Mediziner die Homöopathie viel zu kompliziert und umfangreich fanden und versuchten, diese doch zu vereinfachen: Dieses eine Mittel gegen Scharlach und jenes gegen Warzen. Bereits damals forderte er intensiv, jeden Patienten individuell zu sehen und von indikationsbezogener Verschreibung abzusehen. Macht’s nach, aber macht’s genau nach!
Hahnemann starb 88 jährig 1843 in Paris, wohin er nach dem Tod seiner ersten Frau und Heirat mit seiner zweiten Frau Melanie d’Hervilly gezogen war.

Heute stehen wir immer noch vor den gleichen Vorurteilen der Homöopathie gegenüber wie Hahnemann vor etwa 200 Jahren.

Mögen viele Menschen diese Lehre für sich entdecken und lieben lernen und die Möglichkeit einer sanften und tief greifenden Behandlung erfahren.

Vielen Dank Dr. med. Christian Friedrich Samuel Hahnemann!

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