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Saturday, 15.10.2022

Mikrokosmos und Makrokosmos

von

Die Welt scheint un­si­cher zu sein. Der Krieg im Osten und ein da­zu­kom­men­der Man­gel an Strom und Gas be­we­gen die Ge­mü­ter und schü­ren die Angst vor der Zu­kunft. Doch, und das ist ein Grund­satz in der Na­tur­heil­kun­de, das Außen ist immer ein Spie­gel des Innen. Und je mehr dich ein Thema im Außen be­rührt, desto mehr hat es An­teil an dei­nem In­ne­ren.

 
In die­sem Blog-Ar­ti­kel geht es um 
  • die Ener­gie­kri­se - Strom, Gas und Le­bens­kraft
  • der Krieg auf der Erde und der Krieg in dir
  • das Außen ist immer ein Spie­­gel des Innen
  • Yin und Yang, die weib­li­chen und männ­li­chen Kräf­te
  • der Sinn des Le­bens
  • ein Wan­del in die Neue Welt

 

Bild von kha­led Al­ja­ber auf Pi­xa­bay 💫

 

 

Kri­sen - von Ener­gie, Frie­den und den Sinn des Le­bens

Na­tür­lich lässt kei­nen von uns die Ener­gie­kri­se kalt. Und schon gar nicht, da die Kälte von­sei­ten der Re­gie­rung mas­siv an­ge­droht wird. Egal, wo die Ener­gie­kri­se her­rührt, ob die Ur­sa­che haus­ge­macht oder durch an­de­re Men­schen her­bei­ge­führt wurde. Um das Thema Ener­gie kom­men wir der­zeit nicht herum und letzt­end­lich be­zah­len wir einen hohen Preis für die aus­rei­chen­de Ver­sor­gung mit Ener­gie.

Tat­säch­lich ist die Ener­gie­kri­se auch ein über­mä­ßi­ges Thema in mei­ner Pra­xis, je­doch auf im­ma­te­ri­el­ler Ebene. Mehr als die Hälf­te mei­ner Pa­ti­en­tin­nen ver­spürt einen Ener­gie­man­gel. Schwä­che, Mo­ti­va­ti­ons­lo­sig­keit und Schwer­mut ge­hö­ren seit ei­ni­ger Zeit zu den häu­figs­ten Begleit­dia­gno­sen in mei­ner Pra­xis. 
Warum das so ist und wo die Ener­gie ent­weicht? Meist sind es ein Zu­viel an Ar­beit, an An­for­de­run­gen, an Leis­tung, Druck und Pf­lich­ten. Wie in einem Hams­ter­rad ver­sucht man, allen An­for­de­run­gen des All­tags ge­recht zu wer­den. Ohne Rück­sicht auf den Ver­lust der Kräf­te, auf die ei­ge­nen Gren­zen und die vor­han­de­nen Re­ser­ven. Funk­tio­nie­ren und Mit­ma­chen. Und Geld ver­die­nen. 
Der­zeit leben wir noch in einem Sys­tem, in dem das Ver­die­nen des Le­bens­un­ter­halts eine Not­wen­dig­keit ist. Aber das Ver­die­nen von Luxus ist keine. Wenn dein Job von dir ver­langt, dass du jeden Tag bis zur Er­schöp­fung ar­bei­test, dass du den Ur­laub nicht nur her­bei­sehnst, son­dern un­be­dingt be­nö­tigst, um zu re­ge­ne­rie­ren, lebst du ent­ge­gen der Natur. Denn auch sie hat Ru­he­pha­sen, wie den Win­ter, in der sie sich zu­rück­zieht und neue Kräf­te für das Früh­jahr sam­melt. Die Natur for­dert immer einen Aus­gleich. Eine Balan­ce. 

 

Das Yin und das Yang

Eine Balan­ce wie Yin und Yang. Sie bil­den ein Ge­gen­satz­paar. Wie dun­kel und hell. Nacht und Tag. Weib­lich und männ­lich. 

Yin ist das Weib­li­che und re­prä­sen­tiert Ener­gi­en wie 
das Ruhen, die Muße, die Krea­ti­vi­tät, das Empfan­gen, 
das Los­las­sen und die Weis­heit. 

Yang ist das Männ­li­che und re­prä­sen­tiert Ener­gi­en wie
die Ak­ti­vi­tät, die Be­we­gung, das Den­ken, das Sen­den,
die Kon­trol­le und das Wis­sen. 

Eine Balan­ce bei­der Pole bil­det Ge­sund­heit und einen Raum für den Sinn des Le­bens. Und davon bin ich fest über­zeugt, dass wir auf der Erde sind, um eine Rei­fung der Seele zu er­fah­ren. Und damit hat jedes Leben einen Sinn. In der Hek­tik des All­tags, in der Angst oder in einer Ge­müts­ver­stim­mung haben wir kei­nen Zu­gang zum Le­bens­sinn. Und dafür be­zah­len wir einen hohen Preis. Den Preis der Le­bens­kraft, der Le­bens­freu­de. Wenn wir nicht in un­se­rer Kraft sind, sind wir nicht in un­se­rer Mitte. Dann leben wir nicht un­se­re Be­stim­mung.

 

Bild von Alex­an­dra_Koch auf Pi­xa­bay; vie­len Dank:)

 

Der Be­ginn des Wan­dels

Lang­sam, ganz lang­sam schwingt sich dies­be­züg­lich eine Ver­än­de­rung ein und zwar auf allen Ebe­nen. Wir Men­schen, und vor allem die neuen Ge­ne­ra­tio­nen, be­gin­nen, IHR Leben zu leben und dabei einen Aus­gleich an­zu­stre­ben von Yin und Yang, von Ak­ti­vi­tät und Muße, von Den­ken und Krea­ti­vi­tät, von Wis­sen und Weis­heit. 
Es sind nicht mehr der gut be­zahl­te Job, der Er­folg oder die Kar­rie­re, die die Er­fül­lung des Le­bens be­deu­ten. Es sind viel­mehr die Dinge des Her­zens. Zu ihnen ge­hö­ren all jene Dinge, die das Wohl­füh­len an­re­gen. Dinge, bei deren Ver­rich­tung man sich und die Zeit ver­ges­sen kann. Dinge, die zwar nutz­los, aber den­noch sinn­voll sind. Dinge, für die das Her­zens­feu­er brennt. Diese Dinge näh­ren die Seele. Und sel­ten sind diese Dinge ma­te­ri­ell. Nie­mals sind sie käuf­lich. Und den­noch sind sie wert­voll. Es sind die Dinge, die du auf dei­nem Ster­be­bett als selig emp­fin­dest. Und dazu ge­hört auch, mit sich und an­de­ren im Frie­den zu sein.
Frie­den ist für uns ein grund­le­gen­des Be­dürf­nis. Umso mehr ver­un­si­chert und ver­ängs­tigt uns die mo­men­ta­ne po­li­ti­sche Lage, die uns un­se­re Macht­lo­sig­keit vor Augen führt. Den Krieg im Außen kannst du nicht ganz so ein­fach be­en­den. Aber auf den, den du mit dir oder dei­nen Mit­menschen führst, hast du einen Ein­fluss. Und jetzt mal ganz ehr­lich: Wie viel Frie­den lebst du in dei­nem In­ne­ren? Schaffst du es, dich selbst zu lie­ben? Bist du fähig, dein Ego in die zwei­te Reihe zu stel­len und den ers­ten Schritt zu gehen, um einen Kon­flikt aus der Welt zu schaf­fen? Bist du be­reit, wenn nötig, einen Kom­pro­miss ein­zu­ge­hen? Und bist du be­reit, den an­de­ren ein­fach so an­zu­neh­men, wie er ist? Ohne zu be-ur­tei­len? 

Die Welt im Außen mit ihrem Krieg, ihrer Macht­gier oder ihrer Recht­ha­be­rei zei­gen dir, wo du bei dir selbst noch ge­nau­er hin­schau­en darfst. Die Welt ver­än­dern wir nicht mit einem Fin­ger­zeig auf an­de­re. Und auch nicht, indem wir von der Re­gie­rung eine Lö­sung für all un­se­re Pro­ble­me er­war­ten. Die Welt ver­än­dern wir, indem wir UNS ver­än­dern. Wie im Innen so im Außen. Klar, sol­che Ver­än­de­run­gen sind un­ge­wohnt. Sie er­for­dern ein Um­den­ken. Manch­mal sind sie un­an­ge­nehm. Aber eben­so wie eine Krank­heit mit Sym­pto­men, zwin­gen uns der Krieg und die Ener­gie­kri­se, in­ne­zu­hal­ten. Sie drän­gen dazu, den Sinn sei­ner Ge­wohn­hei­ten zu über­den­ken. SICH neu zu über­den­ken. Ganz ehr­lich. Ganz au­then­tisch und ganz un­ge­schminkt. Aus dem Her­zen her­aus. 

Das ist der Weg des Wan­dels in eine neue Welt. Eine Welt, die un­se­re Erde wür­digt, die die Schöp­fung re­spek­tiert, die alle Le­be­we­sen und alles Le­ben­di­ge ehrt. Du hast es jeden Tag in der Hand, dich für so eine Welt zu ent­schei­den, indem du das lebst, was du dir für diese Welt wünschst: Frie­den, Wert­schät­zung und Liebe. 

Bild von 0f­jd125g­k87 auf Pi­xa­bay 

 

 

 

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Wichtige Hinweise:

In meinem Blog 'Natürlich. Gut zu wissen' findest du vielfältige Informationen zur Naturheilkunde. Dabei handelt es sich um Theorien zur Naturheilkunde, um Rezepte, Anleitungen, um Anregungen für Ihre Gesundheit, Gedichte oder Gedanken.

Und da ich als Heilpraktikerin die Welt nicht nur mit wissenschaftlichen Augen sehe, sondern auch geist-seelischen Prozessen einen großen Platz einräume, unterscheiden sich meine Theorien und Empfehlungen in diesen Artikeln von der pathophysiologischen Lehrmeinung der Schulmedizin und werden von dieser auch nicht anerkannt.

Letztendlich beruhen die hier aufgeführten Theorien und Anleitungen auf Erfahrungen einiger naturheilkundlicher Therapeuten und sind wirklich nur als Empfehlungen zur Selbsthilfe gedacht. Auf keinen Fall ersetzen sie den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker. Deshalb meine Bitte: Lass alle deine Beschwerden und Erkrankungen schulmedizinisch abklären, bevor du dich selbst behandelst.


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